Masterarbeit, 2021
64 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Ursachen für geschlechtsspezifische Unterschiede beim naturwissenschaftlichen Lernen im Sachunterricht der Grundschule. Dabei steht das naturwissenschaftliche Fähigkeitsselbstkonzept von Mädchen im Fokus. Ziel ist es, das Selbstkonzept als Konstrukt zu analysieren und dessen Bedeutung für den Erfolg im naturwissenschaftlichen Lernen zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz des Themas und die Forschungsfrage begründet. Kapitel 2 befasst sich mit dem Forschungsstand des Selbstkonzepts. Hier werden verschiedene Definitionen und Modelle des Selbstkonzepts vorgestellt, die Entwicklung des Selbstkonzepts analysiert und die Bedeutung des Fähigkeitsselbstkonzepts in der Grundschule diskutiert. In Kapitel 3 werden die theoretischen Grundlagen des naturwissenschaftlichen Lernens im Sachunterricht beleuchtet. Dabei werden verschiedene Perspektiven auf den Lernbegriff, die Orientierung an Schüler-Vorstellungen und der Conceptual-Change-Ansatz betrachtet. Kapitel 4 analysiert die geschlechtsspezifischen Disparitäten in naturwissenschaftlichen Leistungen und Selbstkonzepten von Grundschüler/-innen. Schließlich werden in der Diskussion die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst und praktische Implikationen für den Sachunterricht abgeleitet.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Selbstkonzept, naturwissenschaftliches Fähigkeitsselbstkonzept, Geschlechtsstereotypen, MINT-Berufe, naturwissenschaftliches Lernen, Sachunterricht, Grundschule.
Dies liegt häufig an gesellschaftlichen Geschlechtsstereotypen, die Naturwissenschaften und Technik eher als männliche Domänen darstellen, was die Selbsteinschätzung von Mädchen negativ beeinflussen kann.
Scientific Literacy bezeichnet die naturwissenschaftliche Grundbildung, die es Schülern ermöglicht, wissenschaftliche Fragestellungen zu verstehen, Schlussfolgerungen zu ziehen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Dieser konstruktivistische Ansatz beschreibt den Prozess, bei dem Schüler ihre oft fehlerhaften Alltagsvorstellungen durch wissenschaftlich korrekte Konzepte ersetzen oder diese erweitern.
Die Befunde sind kontrovers; oft sind die Leistungsunterschiede geringer als die Unterschiede in der Selbsteinschätzung (Fähigkeitsselbstkonzept) der Schülerinnen und Schüler.
Durch eine bewusste Gestaltung des Unterrichts, die Stereotype abbaut, an Schülervorstellungen anknüpft und das Vertrauen in die eigenen naturwissenschaftlichen Fähigkeiten stärkt.
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