Bachelorarbeit, 2021
35 Seiten, Note: 1
Einleitung
1. Geschichtlicher Hintergrund der DDR
2. Literatur in der DDR - ein Überblick
2.1. Phasen der DDR-Literatur
2.1.1. I Phase: Kein Nullpunkt
2.1.2. II Phase: Aufbauliteratur
2.1.3. III Phase: Ankunftsliteratur
2.1.4. IV Phase: Die relative Liberalisierung der 1970er Jahre
2.1.5. Untergrundliteratur der 80er Jahre
3. Die literarische Gattung Erzählung
4. Die Biographie und das literarische Werk von Christa Wolf
5. Die Analyse der Erzählung Leibhaftig von Christa Wolf
5.1. Die Entstehungsumstände der Erzählung
5.2. Die Inhaltsangabe des Buches
5.3. Die Interpretation des Titels Leibhaftig
5.4. Das Bild der kranken Protagonistin im Hinblick auf ihren Körper und ihre Psyche
5.5. Krankheit als Metapher
Die vorliegende Arbeit untersucht das Motiv der Krankheit in Christa Wolfs Erzählung „Leibhaftig“ im Kontext der DDR-Geschichte. Dabei wird analysiert, inwiefern die persönliche Krankheitserfahrung der Autorin und die politische Situation der DDR in der Erzählung miteinander verflochten sind und welche Rolle die Krankheit als Erkenntnisprozess für die Protagonistin spielt.
Das Bild der kranken Protagonistin im Hinblick auf ihren Körper und ihre Psyche
Da sich das Leben der Erzählerin durch ihren pathologischen Zustand von Tag zu Tag erheblich verändert hat und sie diese Wahrnehmung aus ihrem Alltag nicht kennt, ist es angemessen, dass sie ihre Einlieferung ins Krankenhaus als eine Reise in eine „Gegenwelt“ beschreibt. Die Krankheit der Protagonistin hat nicht nur ihren Körper, sondern vor allem ihre Psyche und ihre Denkweise beeinflusst. Mit kleinen Schritten beginnt die Protagonistin, ihre Krankheit nicht als ein Unglück zu sehen, gegen das sie ankämpfen muss, sondern als eine Hilfe, die ihr Zugang zu tieferen Schichten ihrer selbst verschaffen kann.
Ihr Verstand hingegen braucht Hilfe, um mit der Situation umzugehen und auch, um in einer widrigen Situation zu überleben. Zudem erkennt die Protagonistin in ihrem Kopf, dass die Krankheit stattfindet, um ihre Sorgen zu verdrängen. Dies ist der Beginn ihrer Erkenntnis, wie wichtig ihre Krankheit für sie sein kann. Es lässt sich aus ihren Worten erkennen, dass ein Mensch manchmal in der schlimmsten Situation sein muss, um aufzuhören, sich über den Alltag zu sorgen und um beginnen zu verstehen, was wirklich wichtig ist.
Einleitung: Stellt den Rahmen der Arbeit dar, die sowohl einen theoretischen Überblick über die DDR-Literatur als auch eine praktische Analyse der Erzählung „Leibhaftig“ umfasst.
1. Geschichtlicher Hintergrund der DDR: Bietet einen Überblick über die politische und gesellschaftliche Entwicklung der DDR von ihrer Gründung bis zur Wiedervereinigung.
2. Literatur in der DDR - ein Überblick: Analysiert die restriktiven Bedingungen und die verschiedenen Phasen der DDR-Literatur unter dem Einfluss der SED-Ideologie.
3. Die literarische Gattung Erzählung: Definiert die Gattungsmerkmale der Erzählung als Textsorte und deren strukturellen Aufbau.
4. Die Biographie und das literarische Werk von Christa Wolf: Skizziert das Leben der Autorin und ordnet ihr Schaffen in den Kontext ihrer Zeit und ihrer literarischen Ästhetik ein.
5. Die Analyse der Erzählung Leibhaftig von Christa Wolf: Untersucht das Werk im Detail, insbesondere die Entstehungsgeschichte, den Inhalt und die Rolle der Krankheit.
Christa Wolf, Leibhaftig, DDR, Literatur, Krankheit, DDR-Geschichte, Körper, Psyche, Sozialismus, Erzählung, Krankenhaus, Identität, Autobiographie, Metapher, DDR-Literatur
Die Arbeit analysiert die Erzählung „Leibhaftig“ von Christa Wolf unter Berücksichtigung des DDR-Kontextes und der zentralen Rolle der Krankheit.
Die zentralen Themen sind das Leben in der DDR, die Rolle des Individuums gegenüber dem System und die Reflexion über Krankheit und Genesung.
Das Ziel ist es, das Krankheitsmotiv im Werk zu analysieren und zu untersuchen, ob es als einfache Metapher oder als reale Lebenserfahrung zu deuten ist.
Es handelt sich um eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl biographische Hintergründe als auch eine detaillierte Werkinterpretation nutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil (DDR-Geschichte und Literatur, Gattungsdefinition, Autorenbiographie) und einen praktischen Teil (detaillierte Analyse von „Leibhaftig“).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Christa Wolf, DDR-Literatur, Krankheit, Identität und Subjektivität charakterisiert.
Die Protagonistin verknüpft ihren persönlichen Gesundheitszustand und ihre körperliche Schwäche mit dem gesellschaftlichen Zerfall und der politischen Situation des Staates.
Kora fungiert als Anästhesistin und Vertrauensperson, die durch ihre menschliche Art maßgeblich den Heilungsprozess der Protagonistin im Krankenhaus unterstützt.
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