Bachelorarbeit, 2021
77 Seiten, Note: 1,8
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Begriffsverständnis und Abgrenzung des Finanzsektors
2.1.1 Entstehung des Finanzsektors
2.1.2 Deutsches Bankensystem
2.1.3 Bankgeschäfte
2.1.4 Digitale Finanzdienstleister
2.2 Begriffsverständnis und Einordnung des Influencer-Marketings
2.2.1 Ziele
2.2.2 Chancen und Risiken
2.2.3 Segmentierung von Influencern
2.2.4 Auswahl der Influencer
2.3 Influencer-Marketing im Finanzsektor
2.3.1 Aktuelle Praxisbeispiele
2.3.2 Herausforderung
3 Methode
3.1 Forschungsfrage
3.2 Empirische Sozialforschung
3.3 Online-Umfrage
3.4 Grundkonzeption der empirischen Studie
3.4.1 Beschreibung des Erhebungsinstruments
3.4.2 Auswahl und Ziehung der Stichprobe
3.5 Durchführung der Untersuchung
3.6 Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Reliabilitätsanalyse
4.2 Beschreibung der Stichprobe
4.3 Darstellung der Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Interpretation
5.3 Methodenkritik
6 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Influencer-Marketing die Generation Y dazu motivieren kann, Finanzprodukte abzuschließen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Vergleich zwischen traditionellen Bankinstituten und digitalen Finanzdienstleistern sowie der Einordnung der Finanzbranche im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen hinsichtlich der Werbewirksamkeit von Influencern.
2.3.1 Aktuelle Praxisbeispiele
Immer mehr Finanzintermediäre des Finanzsektors nutzen das Influencer-Marketing, um die jüngere Generation zu erreichen. Beispielsweise hat „American Express“ mit verschiedenen Influencern zusammengearbeitet, um ihre Finanzprodukte über Instagram zu vermarkten. Die Influencer hatten teilweise über 120.000 Follower. Laut Jahnke hat sich das Unternehmen nach der Anzahl der Follower auf Makro-Influencer spezialisiert. Der BVR hat hingegen eine Werbekampagne mit 110 ausgewählten Influencern gestartet. Hier sollten sie eine digitale Zahlungsmethode für den Zahlungsverkehr (Kwitt) erklären. Die Kampagne wurde von einem Spendenaufruf begleitet. Die Influencer spendeten das Geld an eine ausgewählte Organisation. Die Zusammenarbeit hat über 22 Mio. Aufrufe mit Youtube-Videos erreichen können. Zusätzlich wurden 11,2 Mio. Instagram-Beiträge und 27,4 Mio. Instagram-Stories durch Follower angesehen. Der BVR hat mit verschiedenen Marketingagenturen zusammengearbeitet und 2018 bei einer weiteren Online-Marketingkampagne wieder verstärkt auf ausgewählte Influencer gesetzt. Bei dieser Kampagne ging es hauptsächlich um die Bewerbung von Girokonten der Volks- und Raiffeisenbanken. Zu den Werbenden wurden unter anderem Influencer wie Trymacs, Patrizia Pale, Anna-Maria Damm sowie Lennart Marlon engagiert. Diese nutzen dabei unterschiedliche Plattformen, um die jeweiligen Finanzprodukte zu vertreiben. Über 200 Werbebeiträge wurden auf soziale Netzwerke (Instagram, Twitch, Youtube, Twitter etc.) veröffentlicht. Das Aktivieren und Involvieren von Followern bezüglich der Girokonten gehörten zu den Aufgaben der insgesamt 30 Influencer. Die Zielgruppe dieser Kampagne waren junge Erwachsene. Als Anreiz für diese Zielgruppe wurden spezielle Girokonten in einem Gewinnspiel vergeben. Sie beinhalteten verschiedene Gewinne, wie beispielsweise Spielekonsolen für Videospielaffine oder die Begleichung der Miete für einen bestimmten Zeitraum, was gerade für Studenten eine interessante Motivation gewesen ist. Die Kampagne erzielte eine Engagementrate von 5 % bei 8 Mio. Kontakten. Weitere positive Effekte waren die Seitenaufrufe pro Klick: Diese stiegen um 30 % im Vergleich zu Marketingkampagnen ohne den Einsatz von Influencern. Außerdem erhöhten sich die Zugriffe auf den Websites der Volks- und Raiffeisenbanken. Aufgrund der authentischen Ansprache und Aktivierung der jungen Zielgruppe bewerteten die Verantwortlichen die Kampagne als vollen Erfolg. Außerdem wurde das Ziel erreicht, ein erklärungsbedürftiges Produkt mit Emotionen zu versehen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Ziel der Arbeit, skizziert die zentrale Forschungsfrage und beschreibt den Aufbau der Untersuchung.
2 Theoretischer Hintergrund: Hier wird der Finanzsektor abgegrenzt, das deutsche Bankensystem erläutert und das Influencer-Marketing sowie dessen aktuelle Anwendung und Herausforderungen im Finanzbereich definiert.
3 Methode: Dieses Kapitel stellt das Forschungsdesign vor, inklusive der gewählten quantitativen Online-Umfrage, der Stichprobenauswahl der Generation Y und der Durchführung der Datenerhebung.
4 Ergebnisse: Hier erfolgt die Darstellung der erhobenen Daten, beginnend mit einer Reliabilitätsanalyse, gefolgt von der Beschreibung der Stichprobe und der deskriptiven Ergebnisdarstellung.
5 Diskussion: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse zusammengefasst, interpretiert, kritisch hinterfragt und in den Kontext der Forschungsfrage gesetzt.
6 Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für zukünftige Entwicklungen im Bereich des Influencer-Marketings für Finanzdienstleister.
Finanzsektor, Digitalisierung, Influencer-Marketing, Generation Y, Banken, Fintechs, Direktbanken, Online-Umfrage, Produktabschluss, Konsumentenverhalten, Marketingstrategie, soziale Netzwerke, empirische Sozialforschung, Kundenbindung, Finanzprodukte.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Influencer-Marketing auf den Abschluss von Finanzprodukten bei der Zielgruppe der Generation Y in Zeiten zunehmender Digitalisierung.
Zentral sind der Finanzsektor, das Influencer-Marketing als Werbeform, die Bedürfnisse und das Mediennutzungsverhalten der Generation Y sowie die Rolle von digitalen Finanzdienstleistern im Vergleich zu traditionellen Banken.
Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Hat Influencer-Marketing Einfluss auf den Produktabschluss von Finanzprodukten der Zielgruppe Generation Y?“
Der Autor führt eine quantitative empirische Sozialforschung in Form einer Online-Umfrage durch, an der 100 Personen der Generation Y teilgenommen haben.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Hintergrund, der Begriffe definiert und den Ist-Zustand beschreibt, sowie einen empirischen Teil, in dem die Studie konzipiert, durchgeführt, ausgewertet und diskutiert wird.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Finanzsektor, Influencer-Marketing, Generation Y, Digitalisierung und Kundenverhalten charakterisiert.
Die Studie zeigt, dass die Generation Y Finanzthemen, die von Influencern beworben werden, zwar wahrnimmt, aber tendenziell eher skeptisch gegenübersteht und sie selten direkt zum Kaufabschluss führen.
Der Vergleich verdeutlicht die unterschiedlichen Herausforderungen im digitalen Wettbewerb, da Fintechs bei jüngeren Generationen oft moderner wahrgenommen werden als traditionelle Banken.
Da Finanzprodukte im Gegensatz zu Mode oder Kosmetik wenig „greifbar“ sind, besteht die Herausforderung im Influencer-Marketing darin, sie durch spannende Inhalte emotional aufzuladen, um das Interesse zu wecken.
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