Bachelorarbeit, 2017
45 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert das Epigramm 1,48 von Michael Marullus Tarchaniota, das an Andrea Matteo Acquaviva gerichtet ist, dessen Vater im Kampf um Otranto gefallen ist. Ziel der Arbeit ist es, die Gattung des Epigramms zu untersuchen und herauszufinden, ob es sich bei dem Gedicht um eine klassische Konsolationsschrift handelt oder ob Elemente anderer literarischer Gattungen verarbeitet wurden. Darüber hinaus wird das Bild von Männlichkeit bei Marullo analysiert, da dieses ein Kernpunkt des Gedichts ist.
Die Einleitung führt den Leser in die Thematik der Arbeit ein und stellt die Forschungslücke dar. Anschließend wird die historische Einordnung der Personen und Ereignisse, die Gegenstand des Gedichts sind, vorgenommen. Die Analyse des Epigramms umfasst Struktur, Inhalt und Sprache, wobei auch Vergleiche mit anderen literarischen Gattungen gezogen werden. Abschließend wird untersucht, ob und wie ein klares Männlichkeitsideal bei Marullo definiert ist.
Michael Marullus Tarchaniota, Epigramm, Konsolationsschrift, Männlichkeit, Gattungsanalyse, historische Einordnung, Otranto, Italien, Renaissance, Institutiones principales.
Zentraler Gegenstand ist das Epigramm 1,48 des humanistischen Poeten Michael Marullus Tarchaniota aus dem Jahr 1489.
Das Gedicht ist eine Trostschrift an seinen Freund Andrea Matteo Acquaviva, dessen Vater Giulio im Kampf um Otranto fiel.
Es wird untersucht, ob es sich um eine klassische Konsolationsschrift handelt oder ob Elemente anderer Gattungen wie Elegie oder Leichenrede enthalten sind.
Die Arbeit analysiert Marullos Auffassung von Männlichkeit, da dieses Ideal wesentlich für das Verständnis des Textes und den Trostprozess ist.
Es handelt sich um einen Fürstenspiegel, der herangezogen wird, um Marullos Männlichkeitsideal weiter zu definieren.
Die Arbeit befasst sich mit der Zeit der Renaissance und dem Humanismus im späten 15. Jahrhundert.
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