Bachelorarbeit, 2021
60 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Rahmen
2.1 Paarbeziehungen
2.1.1 Definition von Paarbeziehung
2.1.2 Definition von Liebe
2.1.3 Gründe für das Eingehens von Paarbeziehungen
2.2 Junge Paare
2.2.1 Definition junge Erwachsene
2.2.2 Definition junge Paare
2.2.3 Partnerwahl
2.3 Partnerschaftsstörungen
2.3.1 Partnerschaftsqualität und -stabilität
2.3.2 Definition Partnerschaftsstörungen
2.3.3 Partnerschaftsstörungen im biopsychosozialen Verständnis
2.3.4 Partnerschaftsstörungen von jungen Paaren
2.4 Die Emotionsfokussierte Paartherapie
2.4.1 Grundlagen der Emotionsfokussierten Paartherapie
2.4.2 Die neun Schritte der Emotionsfokussierten Paartherapie
3. Methode
4. Ergebnisse
5. Diskussion
5.1 Partnerschaftsstörungen von jungen Paaren und die Emotionsfokussierte Paartherapie
5.2 Limitationen dieser Arbeit
5.3 Kritische Würdigung der Emotionsfokussierten Paartherapie
5.4 Bedeutung der Ergebnisse für die Soziale Arbeit
6. Fazit
Diese Arbeit untersucht, ob Partnerschaftsstörungen bei jungen Paaren durch die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) effektiv behoben werden können. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Übertragbarkeit der Methode auf die drei häufigsten Konfliktbereiche von Paaren, um durch eine gestärkte Bindung die Beziehungsqualität nachhaltig zu verbessern.
2.4.2 Die neun Schritte der Emotionsfokussierten Paartherapie
In der EFT versucht der Therapeut durch neun Schritte, die intime Bindungsbeziehung des Paares wieder aufzubauen. Die neun Schritte sind in drei Phasen eingeteilt.
Die erste Phase nennt sich „Deeskalation negativer Interaktionszyklen“ und beinhaltet die ersten vier Schritte. Der erste Schritt meint, ein Bündnis zwischen dem Paar und dem Therapeuten aufzubauen und Konfliktthemen zu identifizieren, welche die Bindungsbeziehung gefährden. Im zweiten Schritt wird der negative Interaktionszyklus vom Therapeuten erkannt, mit dem diese Themen zum Ausdruck gebracht werden. In diesen beiden Schritten versucht der Therapeut, eine Verbindung zwischen den Partnern herzustellen und gleichzeitig beiden mit Akzeptanz zu begegnen, damit sich Vertrauen aufbauen kann und das Paar sich in seinen Bedürfnissen verstanden fühlt. Wenn beide das Ziel der Verbesserung der Paarbeziehung haben, versucht der Therapeut zu erschließen, wie die negativen Interaktionen stattfinden und dem Paar diese im Gespräch bewusst zu machen. In Schritt drei wird versucht, die Primäremotionen der Partner herauszufinden, während in Schritt vier die Bindungsbedürfnisse auf Grund der Analyse der Primäremotionen neu beschrieben werden. Bei den beiden Schritten wird der destruktive Zyklus als gemeinsamer Feind des Paares dargestellt, da dieser den Grund für die Entfremdung und das Leiden darstellt.
1. Einleitung: Hinführung zum Thema, Darstellung der Relevanz für junge Paare und Definition der Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretischer Rahmen: Umfassende Aufarbeitung der Grundlagen zu Paarbeziehungen, Bindungstheorie, Partnerschaftsstörungen und den Konzepten der EFT.
3. Methode: Beschreibung der angewandten Sekundärforschung zur Beantwortung der Forschungsfrage.
4. Ergebnisse: Analyse, wie EFT die Konfliktbereiche Zuwendung, Sexualität und Kommunikation positiv beeinflussen kann.
5. Diskussion: Kritische Reflexion der Wirksamkeit, der Limitationen dieser Arbeit sowie der Anwendung der EFT in der Sozialen Arbeit.
6. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und Appell zur Förderung der Paarberatung im deutschen Raum.
Emotionsfokussierte Paartherapie, EFT, Partnerschaftsstörung, Junge Erwachsene, Paarberatung, Bindungstheorie, Beziehungsqualität, Sexualität, Kommunikation, Zuwendung, Soziale Arbeit, Psychosoziale Gesundheit, Interaktionszyklus, Bindungssicherheit, Konfliktlösung.
Die Arbeit untersucht, ob die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) geeignet ist, um Partnerschaftsstörungen bei jungen Paaren in Deutschland zu beheben.
Die Schwerpunkte liegen auf den drei am häufigsten auftretenden Konfliktbereichen in Partnerschaften: Zuwendung, Sexualität und Kommunikation.
Ziel ist es zu erforschen, wie durch eine Verbesserung der emotionalen Bindung mittels EFT die Häufigkeit von Konflikten in Paarbeziehungen reduziert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Sekundärforschung, bei der Fachliteratur und klinische Studien zum Thema Bindungstheorie und EFT ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Konfliktbereiche sowie die kritische Würdigung der EFT und deren Anwendungsmöglichkeiten in der Sozialen Arbeit.
Die Kernbegriffe sind Emotionsfokussierte Paartherapie, Bindungstheorie, Partnerschaftsqualität, junge Erwachsene und Paarberatung.
Junge Erwachsene stehen in einer Lebensphase mit besonderen Herausforderungen und Entscheidungen, weshalb eine frühzeitige Förderung stabiler Beziehungen von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist.
Die Autorin plädiert dafür, emotionsfokussierte Methoden stärker in die Paarberatung zu integrieren, da dies präventiv wirkt und langfristig die physische und psychische Gesundheit der Klienten sowie die kindliche Entwicklung positiv beeinflusst.
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