Magisterarbeit, 2001
85 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
2 Ein Überblick über die internationalen Finanzmärkte
3 Die Krisenanfälligkeit der internationalen Finanzmärkte
4 Die Regimetheorie
4.1 DEFIZITE DER REGIMETHEORIE
4.2 DIE REGIME DER INTERNATIONALEN WIRTSCHAFTSORDNUNG
5 Die Vorschläge zur Reform der internationalen Finanzarchitektur
5.1 UMFASSENDE WISSENSCHAFTLICHE REFORMKONZEPTE
5.2 DIE VORSCHLÄGE DER STAATENGEMEINSCHAFT
5.3 DIE VORSCHLÄGE VON INSTITUTIONEN UND REGIMEN
5.4 KRITIK EINZELNER VORSCHLÄGE
6 US-amerikanische und deutsche Vorschläge zur internationalen Finanzmarktregulierung
6.1 DIE US-AMERIKANISCHEN VORSCHLÄGE
6.1.1 Das amerikanisches Finanzministerium
6.1.2 Die amerikanische Zentralbank
6.1.3 Der Meltzer Report
6.1.4 Die Antwort des amerikanischen Finanzministeriums auf den Meltzer Report
6.2 DIE DEUTSCHEN VORSCHLÄGE
6.2.1 Die Bundesregierung
6.2.2 Deutsche Bundesbank
6.2.3 Der Vorschlag von Oskar Lafontaine
6.3 DIE NICHTREGIERUNGSORGANISATIONEN (NGO)
6.4 ÜBERSICHT ÜBER DIE REFORMVORSCHLÄGE
7 Reformhindernisse
8 Die umgesetzten Maßnahmen zur besseren Regulierung der internationalen Finanzarchitektur (IFA)
9 Zusammenfassung
Die Arbeit analysiert und systematisiert die deutschen und US-amerikanischen Konzepte zur internationalen Finanzmarktpolitik im Kontext globaler wirtschaftlicher Ereignisse, um Regulierungsbedarfe und die politische Umsetzbarkeit von Reformvorschlägen für die internationale Finanzarchitektur zu evaluieren.
Die Regimetheorie
Die IFA wird hauptsächlich durch Regime gebildet. Deshalb ist es wichtig, sich bei der Frage nach einer Regulierung der IFA mit der Regimetheorie auseinander zusetzen. Weiterhin lassen die bisherigen Erfahrungen mit Regimen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit einer Reform der IFA zu. Es werden die Regime der internationalen Wirtschaftsordnung mit ihren Grundsätzen, Prinzipien, Normen und Regeln dargestellt. Zusätzlich werden die Widersprüche und Mängel dieser Regime aufgeführt, da die se auf einen zu deckenden Regulierungsbedarf hinweisen.
Basierend auf einem Modell der Kooperation sollen Regime die Konflikte zwischen konkurrierenden Nationalstaaten bearbeiten. Dieser Ansatz der Konfliktbearbeitung entwickelte sich zu einem der prägnantesten Beispiele für länderübergreifende Theoriebildung und problembezogene Forschung in der Disziplin der Internationalen Politik. Die steigende Bedeutung von Regimen, um mit Konflikten im Bereich der internationalen Politik umzugehen, lässt sich an ihrer zunehmenden Zahl erkennen. Im Bereich der internationalen Wirtschaft wurden unterschiedliche Regime gegründet. Es gibt ein Weltwährungsregime, ein Finanzhilferegime, ein Verschuldungsregime und ein Welthandelsregime. Deren Ziele beinhalten vor allem den Wunsch, das Funktionieren des Marktes zu gewährleisten. Gleichwohl geht es auch um die Korrekturen der unvermeidlichen Nebenfolgen einer Weltmarktwirtschaft (Marktversagen, Finanzmarktkrisen).
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, ob und warum eine Regulierung der internationalen Finanzmärkte notwendig ist und welche Akteure diese Konzepte beeinflussen.
2 Ein Überblick über die internationalen Finanzmärkte: Dieses Kapitel erläutert die Globalisierung und die zentralen Institutionen der Finanzmärkte sowie die Akteure, die in diesen Netzwerken agieren.
3 Die Krisenanfälligkeit der internationalen Finanzmärkte: Hier werden die Ursachen und Auswirkungen von Finanzkrisen, insbesondere der Asienkrise, analysiert und als Treiber für die Debatte um eine neue Finanzarchitektur identifiziert.
4 Die Regimetheorie: Das Kapitel bietet einen theoretischen Rahmen, indem es Regime als institutionalisierte Kooperationsformen definiert und deren Rolle bei der internationalen Konfliktbewältigung im Wirtschaftsbereich untersucht.
5 Die Vorschläge zur Reform der internationalen Finanzarchitektur: Es erfolgt eine Systematisierung der verschiedenen Reformansätze, unterteilt in mikro- und makroökonomische sowie marktliberale und dirigistische Optionen.
6 US-amerikanische und deutsche Vorschläge zur internationalen Finanzmarktregulierung: Ein detaillierter Vergleich der konkreten Reformkonzepte der USA und Deutschlands sowie der Nichtregierungsorganisationen wird vorgenommen.
7 Reformhindernisse: Dieses Kapitel untersucht die politischen Widerstände und Interessenkonflikte, die eine umfassende Reform der internationalen Finanzordnung erschweren.
8 Die umgesetzten Maßnahmen zur besseren Regulierung der internationalen Finanzarchitektur (IFA): Hier wird kritisch bewertet, welche der bisherigen Reformvorschläge tatsächlich umgesetzt wurden und ob sie über "Schönheitsreparaturen" hinausgehen.
9 Zusammenfassung: Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengeführt und die Wahrscheinlichkeit zukünftiger weitreichender Reformen eingeschätzt.
Internationale Finanzarchitektur, Finanzmarktregulierung, Finanzkrisen, Regimetheorie, Asienkrise, Weltwährungsregime, IWF, Globalisierung, Kapitalverkehrskontrollen, Wall Street, Finanzmarktstabilität, Reformvorschläge, internationale Kooperation, Transparenz, private Sektoreinbindung.
Die Arbeit untersucht die Konzepte zur Regulierung der internationalen Finanzmärkte in Deutschland und den USA, eingebettet in den Kontext globaler politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen.
Die Themen umfassen die Globalisierung, die Dynamik von Finanzkrisen, die Rolle internationaler Institutionen sowie die politische Ökonomie der Finanzmarktregulierung.
Das Ziel ist die systematische Vorstellung und Analyse von Reformvorschlägen für die internationale Finanzarchitektur und deren Einordnung in verschiedene theoretische und politische Ansätze.
Die Arbeit nutzt die Regimetheorie als theoretisches Analyseinstrument, um die Struktur internationaler Finanzkooperationen zu verstehen und die Reformfähigkeit der bestehenden Systeme zu bewerten.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Reformkonzepte der USA und Deutschlands, die Rolle der Nichtregierungsorganisationen sowie die Hemmnisse, die einer umfassenden Neuordnung entgegenstehen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem die "impossible trinity", "moral hazard", Finanzmarktarchitektur, Regimetheorie und die Verquickung von Politik und Finanzsektor.
Der Report empfiehlt eine drastische Reduzierung der Aufgaben von IWF und Weltbank, was auf breiten Widerstand der US-Regierung stieß, da diese den IWF als zentrales Instrument amerikanischer Interessenpolitik betrachtet.
Der Autor stuft die bisherigen Fortschritte lediglich als moderate "Schönheitsreparaturen" ein, die das bestehende System nicht grundlegend verändern.
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