Examensarbeit, 2002
47 Seiten
1 DIE SITUATION DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN BERLIN-BRANDENBURG
1.1 GEOGRAFISCH-POLITISCH
1.2 GEISTLICH-RELIGIÖS
1.3 DIE ANTWORT DER EKIBB
2 DIE ZIELGRUPPEN
2.1 VERHÄLTNIS ZUR KIRCHE
2.2 VERHÄLTNIS ZU GOTT
2.3 DIE VORAUSSETZUNGEN FÜR GELINGENDE KOMMUNIKATION
2.4 WAS SIND DIE HÄUFIGSTEN EINWÄNDE GEGEN DAS CHRISTENTUM?
3 DIE ANGEBOTENEN KONZEPTE
3.1 „ALPHA-KURS“
3.2 „CHRIST WERDEN - CHRIST BLEIBEN“
3.3 „STUFEN DES LEBENS“
3.4 „FRAGEN – GLAUBEN – FEIERN“
3.5 „AUFBRECHEN MIT FRED“
3.6 „IMPACT“
4 DIE EIGNUNG VON GLAUBENSKURSEN FÜR ZIELGRUPPEN IN DER EKIBB
4.1 WAS IST EIN GLAUBENSKURS?
4.2 KRITERIEN DER EIGNUNG FÜR VERSCHIEDENE ZIELGRUPPEN
4.3 DIE GEMEINDLICHEN VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG VON GLAUBENSKURSEN
4.4 ANALYSE DES „ALPHA-KURSES“
4.5 ANALYSE DES KURSES „CHRIST WERDEN - CHRIST BLEIBEN“
4.6 ANALYSE DES KURSES „STUFEN DES LEBENS“
4.7 ANALYSE DES KURSES „FRAGEN – GLAUBEN – FEIERN“
4.8 ANALYSE DES KURSES „AUFBRECHEN MIT FRED“
4.9 ANALYSE DES KURSES „IMPACT“
5 DER ERTRAG
Die vorliegende Arbeit untersucht das Angebot und die Eignung verschiedener Glaubenskurse im Kontext der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg (EKiBB), um Mitarbeitern eine Orientierungshilfe für die missionarische Praxis zu geben. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie diese Kurse als Handlungsform der Kirche gestaltet sein müssen, um unterschiedliche Zielgruppen in ihrer konkreten Lebenssituation zu erreichen und einen Prozess der Glaubenserneuerung anzustoßen.
1.3.1.2 Bildung
„Bildung ist Lebensbegleitung, ist stetige lebensbegleitende Hilfe, um mit dem, was passieren kann und passiert, vorausblickend oder zurückblickend selbstständig zu Rande zu kommen“53, bringt es Karl Ernst Nipkow auf den Punkt.
Der Bildungsauftrag der Kirche lautet im Konzert der Bildungsträger, die Ermöglichung des Wissens über den Glauben. Denn wie sich ein Mensch „entscheidet und im einzelnen religiös fühlt, denkt und urteilt, ist seine Sache, aber er sollte möglichst eine begründete Haltung entwickeln“54.
Für die Bildung von Erwachsenen bedeutet das nun, sie „nicht nur fachtheologisch in Kenntnis (zu [H.K.]) setzen ..., sondern gleichzeitig auch Verstehen erschließen (zu lassen [H.K.]) und zu eigener, persönlicher Glaubenseinsicht“ 55 zu ermutigen.
Inhaltlich ist bei der Bildung von Erwachsenen sehr genau nach den Interessen, Problemen und Lebenszusammenhängen der Teilnehmer zu schauen.56 Im Bereich des Glaubens kann das nicht ohne die Beachtung der „Stufen des Glaubens“57 mit oder ohne Religion geschehen. Jeder Mensch ist in seiner Subjektivität beachtet, wenn nicht „binnentheologisch oder kirchlich Wichtiges, sondern für die Daseins- und Wertorientierung sowie die Lebensgestaltung Bedeutungsvolles“58 Thema ist.
1 DIE SITUATION DER EVANGELISCHEN KIRCHE IN BERLIN-BRANDENBURG: Analyse der geografisch-politischen und geistlich-religiösen Rahmenbedingungen, die die missionarische Arbeit in der EKiBB prägen.
2 DIE ZIELGRUPPEN: Differenzierung der Bevölkerung nach ihrem Verhältnis zur Kirche und zu Gott, um ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse potenzieller Glaubenskurs-Teilnehmer zu gewinnen.
3 DIE ANGEBOTENEN KONZEPTE: Detaillierte Vorstellung von sechs ausgewählten Glaubenskursen, deren Geschichte, Formalien, Themen und beispielhafte Veranstaltungsabläufe analysiert werden.
4 DIE EIGNUNG VON GLAUBENSKURSEN FÜR ZIELGRUPPEN IN DER EKIBB: Kritische Untersuchung der Kursangebote anhand spezifischer Eignungskriterien für unterschiedliche Zielgruppen unter Berücksichtigung gemeindlicher Voraussetzungen.
5 DER ERTRAG: Zusammenfassende Bewertung des Nutzens von Glaubenskursen und Ableitung konkreter Empfehlungen für den weiteren Umgang der EKiBB mit diesem Instrument.
Glaubenskurs, EKiBB, Mission, Evangelisation, Erwachsenenbildung, Alpha-Kurs, Lebensbegleitung, Zielgruppen, Kircheneintritt, Konfessionslose, Glaubenserneuerung, Jesus Christus, Gemeindearbeit, Bildungsauftrag, Kirchenentwicklung
Die Arbeit analysiert Glaubenskurse als ein Instrument zur missionarischen Arbeit in der EKiBB und prüft deren Leistungsfähigkeit für verschiedene gesellschaftliche Zielgruppen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse der kirchlichen Situation in Berlin-Brandenburg, der Einteilung von Zielgruppen in religiöse Typen und der didaktischen Untersuchung verschiedener Kurskonzepte.
Ziel ist es, Mitarbeitern aufzuzeigen, wie sie durch den Einsatz von Glaubenskursen Menschen ansprechen und in die christliche Gemeinschaft einladen können.
Der Autor verbindet eine kirchensoziologische Bestandsaufnahme mit praktischen Beobachtungen und einer exemplarischen Analyse von Kursinhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Zielgruppen, die detaillierte Darstellung der Kurskonzepte und deren spezifische Analyse hinsichtlich ihrer Eignung.
Kernbegriffe sind Glaubenskurs, Mission, Evangelisation, EKiBB, Zielgruppenorientierung und Bildungsarbeit.
Der Alpha-Kurs wird als sehr gut geeignet für Menschen außerhalb der Gemeinde hervorgehoben, da er eine starke Christuszentriertheit mit einem beziehungsorientierten Ansatz verbindet.
Der Autor sieht im gemeinsamen hörenden Gebet das notwendige Fundament für jede missionarische Aktivität, um die Weckung des Glaubens dem Wirken Gottes zu überlassen.
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