Diplomarbeit, 2002
147 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Themenfindung
2 Theoretische Grundlagen zum Thema Koordination
2.1 Begriffsbestimmungen der Koordination
2.2 Koordinative Leistungsvoraussetzungen
2.3 Koordinationstraining
2.4 Koordinationstests
3 Empirische Untersuchung
3.1 Methodik
4 Ergebnisse
4.1 Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf Rumpfbeweglichkeit, Rumpfmaximalkraft und auxotonische Rumpfkoordination
4.2 Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining auf Beweglichkeits- und Maximalkraftdysbalancen
4.3 Entwicklung der Haltungskontrolle der Wirbelsäule durch sechswöchiges spezielles rumpfspezifisches Koordinationstraining
4.4 Vergleich der Effekte von speziellem rumpfspezifischem Koordinationstraining und isometrischem Krafttraining
4.5 Charakteristische zeitliche Trainingseffekte durch spezielles rumpfspezifisches Koordinationstraining und isometrisches rumpfspezifisches Krafttraining auf die Entwicklung der Rumpfbeweglichkeit, der Rumpfmaximalkraft, der auxotonischen Rumpfkoordination und der Haltungskontrolle
4.6 Korrelation von auxotonischem Koordinationsniveau, Beweglichkeit und Maximalkraft
4.7 Ergebnisse der EBF-Item-Auswertung
5 Diskussion
5.1 Rumpfbeweglichkeit
5.2 Beweglichkeitsdysbalancen
5.3 Rumpfmaximalkraft
5.4 Maximalkraftdysbalancen
5.5 Auxotonische Rumpfkoordination
5.6 Haltungskontrolle
5.7 Korrelation von Koordinationsniveau, Beweglichkeit und Maximalkraft
5.8 Erholungs-Belastungs-Fragebogen
5.9 Kritische Betrachtung der Methodik
6 Zusammenfassung und Ausblick
7 Literaturverzeichnis
8 Anhang
8.1 Anthropometrische Daten
8.2 EBF-Fragebogen
8.3 Pegasus 3-D-System©
8.4 Tabellen aller berechneten Ergebnisse
Die Arbeit untersucht, ob ein spezielles rumpfspezifisches Koordinationstraining – unter Verzicht auf klassische Kraft- und Flexibilitätsübungen – die Rumpfmuskulatur effektiver stabilisieren, die Haltungskontrolle verbessern und Dysbalancen verringern kann. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, ob durch ein solches Training positive Effekte auf neuromuskuläre Funktionen und die Wirbelsäulengesundheit erzielt werden können.
2.2.1.1 Zentrales Nervensystem (ZNS)
Im ZNS finden Lernprozesse statt, die Voraussetzungen für die Verbesserung der Bewegungskoordination sind. Innerhalb dieser Lernprozesse werden aufgenommene Informationen (z.B. bestimmte Bewegungsmuster) verarbeitet, bewertet und gespeichert. Gelernte Prozesse zeichnen sich dadurch aus, dass es zu einer Verlagerung von Regulationsprozessen aus kortikalen Strukturen auf subkortikale Bereiche des Gehirns kommt. Dies lässt sich daran erkennen, dass während eines Lernprozesses andere Hirnbereiche aktiv sind, als bei bereits beherrschten Bewegungen (vgl. Neumaier, 1999, S. 60).
Gelernte Bewegungen können so mit einem wesentlich geringeren muskulären Kraftaufwand bzw. Energieeinsatz durchgeführt werden, was sich positiv auf die Ermüdung auswirkt und eine allgemeine Leistungssteigerung mit sich bringt (vgl. Verdonck et al., 1997, S. 1).
1 Einleitung: Beleuchtet die mangelnde wissenschaftliche Fundierung des Koordinationstrainings in der Praxis und leitet die Relevanz der Untersuchung für den Präventionssport ab.
2 Theoretische Grundlagen zum Thema Koordination: Definiert den Begriff der Koordination als motorische Grundeigenschaft und erläutert die physiologischen und trainingswissenschaftlichen Grundlagen, inklusive der relevanten Analysatoren.
3 Empirische Untersuchung: Beschreibt das Studiendesign, die Testapparaturen (Pegasus 3-D, MediMouse) sowie die Gruppeneinteilung der Probanden zur Überprüfung der gewählten Hypothesen.
4 Ergebnisse: Präsentiert die statistischen Auswertungen der Trainingseffekte hinsichtlich Beweglichkeit, Maximalkraft, Koordination und Haltungsparametern über den sechswöchigen Untersuchungszeitraum.
5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse im Kontext der sportwissenschaftlichen Fachliteratur und hinterfragt kritisch die methodische Durchführung der Studie.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die wesentlichen Erkenntnisse über die Wirksamkeit des Koordinationstrainings und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Koordinationstraining, Rumpfmuskulatur, Wirbelsäulengesundheit, Präventionssport, neuromuskuläre Funktionen, Rumpfkoordination, isometrisches Krafttraining, Beweglichkeitsdysbalancen, Maximalkraft, Haltungskontrolle, Pegasus 3-D-System, MediMouse, Propriozeption, Bewegungsökonomie, Trainingswissenschaft.
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines speziellen rumpfspezifischen Koordinationstrainings auf die neuromuskuläre Stabilität und Haltungskontrolle des Rumpfes.
Die Themenfelder umfassen die sportwissenschaftliche Theorie der Koordination, Methoden des Koordinationstrainings sowie deren praktische Anwendung in der Prävention von Wirbelsäulenschäden.
Das primäre Ziel ist zu klären, ob ein bewusst gesteuertes Koordinationstraining – ohne zusätzliche Kraftübungen – die Rumpfmuskulatur ökonomischer stabilisieren und Dysbalancen minimieren kann.
Es wird eine empirische Vergleichsstudie mit drei Probandengruppen durchgeführt, wobei Daten mittels Pegasus 3-D-System und MediMouse erhoben und statistisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Beschreibung der empirischen Untersuchung, die Darstellung der Messergebnisse sowie eine kritische Diskussion der Befunde.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Koordinationstraining, Rumpfkoordination, Wirbelsäulenhaltung, neuromuskuläre Funktionen, Prävention und Leistungsdiagnostik mittels Biofeedback.
Das System ermöglicht eine präzise, dreidimensionale Analyse von Bewegungsabläufen und Kraftentfaltung der Rumpfmuskulatur unter auxotonischen und isometrischen Bedingungen.
Der Fragebogen dient dazu, die psychische und physische Erholungs-Beanspruchungs-Bilanz der Probanden zu erfassen, da diese Faktoren die gemessene Leistung maßgeblich beeinflussen können.
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