Diplomarbeit, 2001
97 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung und Problemstellung
2. Risikomanagement
2.1 Der Risikobegriff
2.2 Der Begriff des Risikomanagements
2.3 Die Ausgestaltung des Risikomanagements
2.3.1 Die Risikostrategie der Unternehmung
2.3.2 Risikoidentifikation und -erfassung
2.3.3 Risikobewertung
2.3.4 Risikobewältigung
2.3.5 Risikocontrolling
2.4 Die Anforderungen des KonTraG
3. Die ursprüngliche Balanced Scorecard
3.1 Die Balanced Scorecard als Kennzahlensystem
3.1.1 Der Grundgedanke der Ausgewogenheit
3.1.2 Die Art der Kennzahlen
3.1.3 Die Perspektiven und ihre Verbindung mittels Ursache-Wirkungs-Ketten zu einem Kennzahlensystem
3.2 Die Balanced Scorecard als Managementsystem
3.3 Voraussetzungen für den Erfolg einer Balanced Scorecard
3.4 Kritik an der Balanced Scorecard
4. Die integrierte Risiken- und Chancen-Balanced Scorecard als Mittel der risiken- und chancenorientierten Unternehmensführung
4.1 Die Verwendung der Balanced Scorecard als Frühwarnsystem im Rahmen des Risikomanagements
4.2 Verschiedene Modelle zur Integration
4.2.1 Die Balanced Chance- and Risk-Card
4.2.2 Die Balanced ScorecardPLUS
4.2.3 Balanced Scorecard im Kontext einer wertorientierten Unternehmenssteuerung
5. Fazit
Die Arbeit untersucht, ob und wie die Balanced Scorecard geeignet ist, die Ziele eines modernen Risikomanagements zu unterstützen, indem sie einen integrierten, risiken- und chancenorientierten Ansatz der Unternehmensführung verfolgt.
2.1 Der Risikobegriff
Entscheidungen, die von Akteuren in Unternehmungen gefällt werden, sind stets in die Zukunft gerichtet und unterliegen in ihren Auswirkungen daher der Unsicherheit. Die künftige Entwicklung kann nicht exakt vorhergesagt werden. Weber/Weißenberger/Liekweg definieren die unternehmerische Unsicherheit als den „Oberbegriff für Veränderungen von Einflußfaktoren, die in Verbindung mit dem Aktivitätsprofil ... und dem Aktionspotential des Unternehmens Chancen bzw. Risiken ausmachen“. Die Auseinandersetzung mit der Unsicherheit ist Teil des allgemeinen Managements, in dessen Rahmen zunächst Ziele und darauf aufbauend Maßnahmen zur Erreichung eines gewünschten zukünftigen Zustandes festgelegt werden.
Erfolgen Abweichungen von diesen Zielwerten ausschließlich in eine Richtung, wird von asymetrischer Unsicherheit gesprochen. Eine rein negative Zielabweichung birgt eine Verlustgefahr in sich und wird als Risiko im engeren Sinne oder reines Risiko bezeichnet. Abweichungen vom geplanten Zielwert fallen jedoch nicht zwangsläufig negativ aus. Unsichere Ereignisse, die vermögensmehrend wirken, können so als Chance oder Risiko im weiteren Sinne betrachtet werden.
1. Einleitung und Problemstellung: Einführung in das Thema Risikomanagement und die Rolle der Balanced Scorecard als Führungsinstrument.
2. Risikomanagement: Definition von Risiken, Darstellung von Risikomanagement-Prozessen und Anforderungen durch das KonTraG.
3. Die ursprüngliche Balanced Scorecard: Analyse des Konzepts als Kennzahlen- und Managementsystem sowie kritische Betrachtung.
4. Die integrierte Risiken- und Chancen-Balanced Scorecard als Mittel der risiken- und chancenorientierten Unternehmensführung: Untersuchung der Verbindung von Frühwarnsystemen und Balanced Scorecard mittels konkreter Modellansätze.
5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Tauglichkeit einer integrierten Balanced Scorecard für eine chancenorientierte Risikosteuerung.
Risikomanagement, Balanced Scorecard, KonTraG, Unternehmensführung, Chancenorientierung, Frühwarnsystem, Kennzahlensystem, Risikobewertung, Strategieumsetzung, wertorientierte Unternehmenssteuerung, Unternehmenskultur, Risikofinanzierung, Strategie, Risikokategorien
Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung der Balanced Scorecard als Instrument zur risikoorientierten Unternehmenssteuerung unter Berücksichtigung gesetzlicher Rahmenbedingungen.
Die zentralen Themen sind das Risikomanagement (insb. nach KonTraG), das Konzept der Balanced Scorecard sowie deren erfolgreiche Integration.
Es wird untersucht, ob und wie das Modell der Balanced Scorecard geeignet ist, die Ziele des Risikomanagements effektiv zu unterstützen.
Es handelt sich um eine theoretische Untersuchung, die auf der Analyse aktueller Fachliteratur, Fachbeiträgen und Internetquellen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Risikomanagements, die Erläuterung der Balanced Scorecard und die Vorstellung spezifischer Integrationsmodelle.
Wichtige Begriffe sind Risikomanagement, Balanced Scorecard, KonTraG, Strategieumsetzung und wertorientierte Unternehmenssteuerung.
Es bezieht sich auf die Schwierigkeit, ein kontinuierliches Feedback-System zu implementieren, ohne dass Ergebnisse der strategischen Planung zu schnell durch ständige Neubearbeitung in Frage gestellt werden.
Sie erweitert das Standardmodell um eine explizite Darstellung der mit den Chancen verbundenen Risiken, um eine ganzheitliche "vergleichende Betrachtung" zu ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

