Diplomarbeit, 2003
177 Seiten, Note: 5.5 (CH!)
1 EINLEITUNG
1.1 AUFGABENSTELLUNG UND ZIEL DER ARBEIT
1.2 BEGRIFFE UND DEFINITIONEN
1.2.1 Virtuelle Kommunikation
1.2.2 Customer Care
1.2.3 World Wide Web
2 KOMMUNIKATION
2.1 KLASSIFIKATION DER (VIRTUELLEN) KOMMUNIKATION
2.1.1 Kommunikation
2.1.2 Gemeinsame Informationsräume
2.1.3 Workflow Management
2.1.4 Workgroup Computing
2.2 INTERAKTIONEN ZWISCHEN ANBIETER UND NACHFRAGER
2.2.1 Kommunikationsinhalte
2.2.2 Kommunikationsverfahren
2.3 VIRTUELLE KOMMUNIKATION IM INTERNET
2.3.1 E-Mail
2.3.2 Chat
2.3.3 World Wide Web
2.3.4 Virtual Communities (VC)
2.3.5 Exkurs: On-Demand-Printing
3 KUNDENORIENTIERUNG ALS ZENTRALER SCHLÜSSELFAKTOR
3.1 KUNDENZUFRIEDENHEIT ALS OBERSTES GEBOT
3.1.1 Was ist Kundenzufriedenheit?
3.1.2 Kundenzufriedenheit und langfristiger Erfolg
3.1.3 Wertschöpfung und Kundenzufriedenheit
3.1.4 Auswirkungen von Kundenzufriedenheit
3.1.5 Kundenzufriedenheit als Unternehmensaufgabe
3.2 KUNDENNUTZEN ALS HANDLUNGSANLEITENDE MAXIME
3.3 DER CUSTOMER BUYING CYCLE
3.4 ÄNDERUNGEN IN DER KUNDENBEZIEHUNG
3.4.1 Die Herausforderungen im globalen Markt
3.4.2 Die gesteigerten Kundenerwartungen
3.4.3 Kundendaten mittels Informationstechnologien erheben
3.4.4 Online-Unternehmen dynamisieren die Preise
3.5 WEB-MARKETING – TEIL DES MODERNEN MARKETING-MIX
3.5.1 Produktpolitik
3.5.2 Kommunikationspolitik
3.5.3 Distributionspolitik
3.5.4 Preispolitik
3.6 CUSTOMER CARE
3.6.1 Kundendienst
3.6.2 Zur Notwendigkeit von Customer Care-Programmen
3.7 ELECTRONIC CUSTOMER CARE ALS BUSINESS DRIVER
3.7.1 Vorteile des Electronic Customer Care
3.7.2 Beurteilung des Electronic Customer Care durch die Anbieter
3.7.3 Marktinformationen
3.7.4 Mass Customization
3.7.5 Bedeutung von Electronic Customer Care
4 DIE BEDEUTUNG DER INFORMATIK FÜR CUSTOMER CARE
4.1 EINSATZ VON INFORMATIONSTECHNIK
4.1.1 IT als Treiber für neue Lösungen
4.2 DAS INTERNET ALS BASIS FÜR ELECTRONIC CUSTOMER CARE
4.2.1 Die Anfänger-Fehler der Internet-Strategie
4.2.2 Electronic Customer Care ändert die Kundenbeziehungen
4.2.3 Das World Wide Web erhöht den Kundenwert
4.2.4 Prozesse im Internet
4.3 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN
4.3.1 Sicherheit zur Vertrauensbildung
4.3.2 Mitarbeiter
4.3.3 Technik/Systeme
4.4 WORKFLOW-MANAGEMENT(-SYSTEME) ZUR AUTOMATISIERUNG
4.4.1 Prozeß-Steuerung
4.4.2 Workflow-Werkzeuge
5 CUSTOMER CARE ON THE WWW IN DER PRAXIS – DELL
5.1 KURZPROFIL
5.2 DAS EINZIGARTIGE DIREKTMODELL
5.3 DER KUNDE STEHT IM MITTELPUNKT
5.3.1 Dells Customer Care on the World Wide Web
5.4 KURZPROFIL SERVICES
5.5 PERSONALISIERTE HOMEPAGES ALS GRUNDLAGE FÜR CUSTOMER CARE
5.6 FAZIT
6 SCHLUSSBETRACHTUNG
6.1 ZUSAMMENFASSUNG
6.2 TRENDS UND PROGNOSEN
6.2.1 IT-Trends und die Auswirkungen auf Electronic Customer Care
6.2.2 Die Zukunft von Electronic Customer Care und die Auswirkungen
6.3 FAZIT
9 ANHANG
9.1 SICHERHEIT IM E-COMMERCE
9.1.1 Kryptologie
9.1.2 Kryptographische Systeme
9.1.3 Brute-Force-Search
9.1.4 Zukunft der verschiedenen Kryptographie-Systeme
9.1.5 Schutzbereiche
9.1.6 Schutz Kunde
9.1.7 Schutz Kommunikation
9.1.8 Schutz Anbieter
9.1.9 Grundbedrohungen
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Herausforderungen von Customer Care im World Wide Web als strategisches Instrument zur Kundenbindung und Differenzierung im Wettbewerb, wobei die Bedeutung von Informationstechnologien für die Gestaltung interaktiver Kundenbeziehungen im Zentrum steht.
3.4.1 Die Herausforderungen im globalen Markt
Angesichts der schwierigen Absatzsituation sind viele Unternehmen zu neuen Wegen gezwungen, um ihre Wettbewerbsposition zu verbessern. Unternehmen müssen hybride Strategien berücksichtigen, die ein relativ hohes Maß an Qualität, Service und Funktionalität bei geringen Preisen bieten. Anbieter bleiben nicht länger nur über den niedrigsten Preis konkurrenzfähig, sondern sie müssen dem Kunden zusätzliche Informationen und Dienstleistungen bieten. Erfolgreiche Kundenbeziehungen erfordern neben der physischen Wertschöpfungskette eine „virtuelle Wertschöpfungskette“, die den Kunden mit zusätzlichen (digitalen) Leistungen versorgt.
Unternehmen müssen sich nicht nur über Produkte und Preise differenzieren, sondern über die Qualität ihres gesamten Leistungssystems. Ein Leistungssystem besteht dabei aus der Kernleistung (z.B. Computer) plus Zusatz und Serviceleistungen, die der Anbieter dem Kunden bedarfsgerecht und maßgeschneidert bietet (z.B. elektronische Konfigurationsunterstützung, Integration der Leistung in die Abläufe des Kunden, innovative Zusammenarbeit mit dem Kunden).
Instrumente wie Qualität und Preis reichen als isolierte Wettbewerbsargumente nicht länger aus. Um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten, richten sich Anbieter an den Bedürfnissen des Kunden aus und bieten ihm innovative Markt-/Leistungs-Kombinationen an. Darüber hinaus müssen sie jedoch heute durch geeignete Zusatzleistungen die Qualität der angebotenen Marktleistung erhöhen und den Kunden möglichst umfassend betreuen, d.h. während aller Phasen der Kundenbeziehung.
Ziel der Zusatzleistungen (z.B. bessere Informationsqualität, Angebot individueller Lösungen, innovative Serviceleistungen, neue Arbeitsaufteilung zwischen Anbieter und Kunde, schnellere Reaktionszeiten auf Kundenanfragen, Leistungsbündelung) und der umfangreichen Betreuung des Kunden während aller Phasen der Anbieter-Kunden-Beziehung ist der Aufbau einer langfristigen Partnerschaft mit dem Kunden.
1 EINLEITUNG: Führt in die Thematik der Kundenorientierung im Internetzeitalter ein und definiert die zentralen Begriffe und Zielsetzungen der Diplomarbeit.
2 KOMMUNIKATION: Analysiert verschiedene Formen der virtuellen Kommunikation, klassifiziert unterstützende IT-Systeme und beleuchtet die Interaktion zwischen Anbietern und Nachfragern.
3 KUNDENORIENTIERUNG ALS ZENTRALER SCHLÜSSELFAKTOR: Erläutert die strategische Relevanz von Kundenzufriedenheit, den Customer Buying Cycle und die Rolle von Electronic Customer Care zur Differenzierung im Wettbewerb.
4 DIE BEDEUTUNG DER INFORMATIK FÜR CUSTOMER CARE: Untersucht den Einsatz von Informationstechnik als Treiber für neue Kundenprozesse sowie kritische Erfolgsfaktoren wie Sicherheit und Mitarbeiterqualifikation.
5 CUSTOMER CARE ON THE WWW IN DER PRAXIS – DELL: Präsentiert anhand einer detaillierten Fallstudie die Umsetzung von Customer Care bei Dell und zeigt die Praxisrelevanz moderner CRM-Konzepte.
6 SCHLUSSBETRACHTUNG: Fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Trends und die Entwicklung von Electronic Customer Care.
9 ANHANG: Liefert vertiefende Informationen zu technischen Aspekten der Sicherheit im E-Commerce, insbesondere zur Kryptographie und Bedrohungsanalysen.
Customer Care, Electronic Customer Care, Kundenorientierung, Kundenbindung, Virtuelle Kommunikation, World Wide Web, Customer Buying Cycle, Mass Customization, CRM, Informationstechnik, E-Business, Wettbewerbsvorteile, Marktforschung, Sicherheit, Prozessautomation
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch den gezielten Einsatz moderner Informationstechnik im World Wide Web erfolgreich Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen können.
Die zentralen Felder umfassen virtuelle Kommunikation, Kundenorientierung, Prozessgestaltung im Internet, Sicherheitsaspekte bei Online-Transaktionen und die Implementierung von Customer Care-Programmen.
Das Ziel ist es, den Mehrwert von "Electronic Customer Care" aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Unternehmen durch IT-Unterstützung im World Wide Web nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Fachliteratur sowie einer ergänzenden Fallstudienanalyse des Unternehmens Dell, um die Praxisrelevanz der diskutierten Konzepte zu verdeutlichen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Klassifikation der virtuellen Kommunikation, die Bedeutung der Kundenorientierung sowie die technische Bedeutung der Informatik für CRM, abgerundet durch eine praxisnahe Fallstudie.
Wesentliche Begriffe sind Customer Care, Electronic Customer Care, Kundenbindung, Customer Buying Cycle, Mass Customization und Informationstechnologie.
Sicherheit dient als notwendiges Instrument zur Vertrauensbildung; ohne robuste Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere in Bezug auf Vertraulichkeit und Integrität von Transaktionsdaten, kann keine langfristige Kundenbeziehung aufgebaut werden.
Die Fallstudie belegt, wie ein "Direct Model" und eine konsequente Prozessautomatisierung im Web, kombiniert mit personalisierten Support-Tools, auch unter schwierigen Marktbedingungen ein erfolgreiches Kundenbeziehungsmanagement ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

