Diplomarbeit, 2001
60 Seiten, Note: 2,0
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Entwicklung des Briefdienstes in Deutschland von einem bundeseigenen Monopol zum regulierten Wettbewerb. Die Arbeit analysiert die historischen Hintergründe der Privatisierungsdebatte und untersucht die theoretischen Grundlagen der Regulierung, insbesondere im Kontext des natürlichen Monopols. Dabei werden die verschiedenen Modelle und Argumente im Bereich der Regulierungstheorie beleuchtet, um die Regulierungsmaßnahmen im deutschen Postsektor besser zu verstehen und zu beurteilen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema und beleuchtet die Bedeutung des Postsektors als Grundlage des Wirtschaftslebens. Im zweiten Kapitel wird die Geschichte der Post in Deutschland und die Entwicklung der Privatisierungsdebatte dargestellt. Kapitel 3 analysiert die normative und positive Theorie der Regulierung, wobei die Besonderheiten des natürlichen Monopols im Fokus stehen. Die Argumente, die für die Post als (natürliches) Monopol sprechen, werden widerlegt. Im vierten Kapitel wird die Entwicklung der Deutschen Post vom bundeseigenen Monopol-unternehmen zur Aktiengesellschaft im regulierten Wettbewerb gezeigt. Schließlich behandelt Kapitel 5 die Endstufe der Umgestaltung: funktionsfähiger Wettbewerb im Briefdienst.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Privatisierung, Regulierung, Wettbewerb, natürliches Monopol, Postsektor, Briefdienst, Deutsche Post AG, Reform der Deutschen Bundespost, Regulierungstheorie und Europäische Integration.
Ziel war die Steigerung der Effizienz, Kosteneinsparungen und die Sicherung des Standorts Deutschland im Rahmen des europäischen Wettbewerbs.
Ein natürliches Monopol liegt vor, wenn ein einziger Anbieter die Marktnachfrage kostengünstiger decken kann als mehrere Wettbewerber, oft aufgrund hoher Fixkosten.
Es beschreibt den Markteintritt von Wettbewerbern, die sich nur die rentablen Gebiete (z. B. Großstädte) aussuchen und die unrentablen Gebiete dem Grundversorger überlassen.
Die EU forcierte die Öffnung der nationalen Postmärkte, um einen einheitlichen europäischen Wirtschaftsraum mit fairem Wettbewerb zu schaffen.
Trotz Privatisierung wird der Markt reguliert, um den Universaldienst (flächendeckende Versorgung) sicherzustellen und Missbrauch von Marktmacht zu verhindern.
Sie untersucht, unter welchen Bedingungen staatliche Eingriffe (Regulierung) ökonomisch wohlfahrtssteigernd sind, um Marktversagen zu korrigieren.
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