Wissenschaftliche Studie, 2004
23 Seiten, Note: 1,7
Einleitung
1. Ergebnisse der Untersuchung der einzelnen Klassen
A. Klasse 5
B. Klasse 6
C. Klasse 7
D. Klasse 8
E. Klasse 9
F. Klasse 10
G. Klasse 11
H. Klasse 12
I. Klasse 13
2. Gesamtergebnis der Untersuchung
3. Was haben wir bei dieser Untersuchung persönlich gelernt?
Die vorliegende Arbeit untersucht die Schwankungen der Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern über den gesamten Verlauf der Schulzeit von der 5. bis zur 13. Klasse. Ziel ist es, den individuellen und geschlechtsspezifischen Verlauf der Lernkurve zu analysieren und mögliche Tiefpunkte sowie deren Ursachen, wie etwa die Konzentrationsfähigkeit oder den Einfluss von Lernanforderungen, empirisch zu erfassen.
Die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern ist ständigen Schwankungen ausgesetzt
Die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern ist ständigen Schwankungen ausgesetzt, die bei Mädchen und Jungen unterschiedlich hoch sind. Es gibt bei jeder Schülerin und bei jedem Schüler einen absoluten Tiefpunkt innerhalb der Lernmotivation, der sich ab einem gewissen Schuljahr merkbar macht. Die Lernmotivation erreicht nach dem absoluten Tiefpunkt nicht mehr das Maximum, wie zu beginn der Schulzeit!
Diese Arbeit wird daher folgende Fragen versuchen zu beantworten:
- Gibt es mögliche Schwankungen in der Lernmotivation im Verlauf der Schulzeit?
- Sind vorhandene Schwankungen geschlechtspezifisch stärker oder schwächer?
- Wenn die Lernmotivation Schwankungen ausgesetzt ist, wie sinkt und steigt die Lernkurve im Verlauf der Schulzeit?
Um diese Fragestellung zu beantworten wendeten wir einen Fragebogen mit einer geschlossenen Fragestellung an. Dieser wurde in den Klassen 5 – 13 einer Schule ausgeteilt und unter Aufsicht der Untersuchungsleiter ausgefüllt. Die Personengruppe setzte sich aus Schülerinnen und Schülern jeweils einer Klasse pro Jahrgangsstufe zusammen. Es wurde vor allem darauf geachtet, dass die Klassen möglichst leistungs- und geschlechtsheterogen waren. Die Untersuchung verlief aufgrund der Unterschiedlichen Stundenpläne der Klassen in kleineren Etappen ab, bei denen jeweils drei Klassen pro Tag befragt werden konnten. Ort der Untersuchung waren die jeweiligen Klassenräume.
Einleitung: Einführung in die Thematik der Lernmotivation und Erläuterung der Motivation für die eigene empirische Untersuchung sowie der methodischen Vorgehensweise.
1. Ergebnisse der Untersuchung der einzelnen Klassen: Detaillierte Darstellung der Umfrageergebnisse für jede Jahrgangsstufe von Klasse 5 bis 13, aufgeteilt nach geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen.
2. Gesamtergebnis der Untersuchung: Synthese der Einzelergebnisse zur Lernkurve, Identifikation allgemeiner Trends und geschlechtsspezifischer Unterschiede im Lernverlauf.
3. Was haben wir bei dieser Untersuchung persönlich gelernt?: Reflexion der Autoren über die Schwierigkeiten bei der Durchführung einer empirischen Arbeit und die Grenzen der gewählten Methode.
Lernmotivation, Lernkurve, Schullaufbahn, empirische Arbeit, Lernanforderungen, Konzentrationsfähigkeit, Geschlechtsunterschiede, Schulisches Verhalten, Lernmedien, Fragebogen, Leistungsnachweis, Abiturstress, Ablenkungsfaktoren, Schulzeit, Lernschwierigkeiten.
Die Arbeit untersucht die Schwankungen der Lernmotivation von Schülern der Klassen 5 bis 13 im Zeitverlauf.
Im Fokus stehen das Lernverhalten, die Auswirkungen von schulischen Anforderungen und die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Konzentration und Motivation.
Die Autoren untersuchen, ob es systematische Schwankungen in der Lernmotivation gibt, wann absolute Tiefpunkte erreicht werden und wie stark diese geschlechtsspezifisch geprägt sind.
Es wurde eine quantitative Methode mittels eines geschlossenen Fragebogens angewandt, der in verschiedenen Klassenstufen durchgeführt wurde.
Der Hauptteil präsentiert die Klassenauswertungen sowie eine zusammenfassende Analyse des gesamten Lernverlaufs unter Einbeziehung von Faktoren wie Mediennutzung und Konzentrationsverlust.
Die wichtigsten Begriffe sind Lernmotivation, Lernkurve, empirische Untersuchung, schulische Anforderungen und geschlechtsspezifische Unterschiede.
Die Untersuchung deutet darauf hin, dass die Lernkurve in der 6. Klasse bereits einen absoluten Tiefpunkt erreicht, wobei sich in der Oberstufe weitere Schwankungen zeigen.
Der Großteil der befragten Schüler wendet sich bei Problemen primär an Lehrer oder Mitschüler, während ein Teil eigenständig Lösungen sucht oder auf Hilfestellungen im Unterricht wartet.
Obwohl insbesondere in den höheren Klassen viele Schüler neben der Schule arbeiten, zeigen die Ergebnisse, dass diese Tätigkeit keinen direkt sichtbaren negativen Einfluss auf die schulischen Leistungen hat.
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