Diplomarbeit, 2005
97 Seiten, Note: 1.3
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Problemstellung und -abgrenzung
1.3 Ziel der Arbeit
1.4 Vorgehen
2 Grundlagen
2.1 Radio Frequenz Identifikation
2.2 Ortsauflösende Objektlokalisierung
2.2.1 Ansätze
2.2.2 Übertragungscharakteristiken
2.3 Verwendete Messinstrumente
2.3.1 Spektrumanalysator
2.3.2 Oszilloskop
3 Problemanalyse
3.1 Szenario zur ortsauflösenden Objektlokalisierung
3.1.1 Methoden der theoretischen Berechnungsverfahren
3.2 Analyse der RFID– Signale
3.3 Zusammenfassung
4 Lösungskonzept
4.1 Aufstellen des mathematischen Gleichungssystems
4.2 Lösungsansätze zum Hardwareaufbau
4.2.1 Antennenarchitektur
4.2.2 Aktive und passive Signalfilterung
4.2.3 Aktive Signalverstärkung
4.2.4 Signalwandlung in ein TTL- Signals
4.2.5 Hardwareumsetzung zur Zeitmessung
4.2.6 Programmaufbau der Zeitverarbeitungseinheit
4.2.7 Programmaufbau zur Berechnung der Position
4.2.8 Ausgabe der Werte
4.3 Zusammenfassung
5 Umsetzung
5.1 Verifikation des mathematischen Gleichungssystems
5.2 Konkretisierung der Hardwareumsetzung
5.2.1 Antennen
5.2.2 Signalfilterung
5.2.3 Signalverstärkung
5.2.4 Signalwandlung
5.2.5 Entwurf der Zeitmessung
5.2.6 Zeitverarbeitung
5.2.7 Positionsbestimmung und Visualisierung
5.2.8 Der Gesamtaufbau
6 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel der Diplomarbeit ist die Entwicklung eines Konzepts zur ortsauflösenden Objektlokalisierung mittels RFID-Transpondern, wobei ein neues mathematisches Einweg-Verfahren zur Laufzeitmessung entworfen und hardwarenah umgesetzt werden soll.
4.1 Aufstellen des mathematischen Gleichungssystems
Die meisten vorgestellten mathematischen Konzepte zur Berechnung einer Position sind bei der Hardwareumsetzung entweder kostenintensiv oder ungenau. Aufgrund dessen wird hier ein neuer Ansatz präsentiert.
Bei diesem Verfahren handelt sich um eine Einwegmessung der Phase ohne Zeitsynchronisation. Und trotzdem kann damit die Lage und Orientierung eines Objektes im Raum berechnet werden. Eine Abänderung der Funktion der Transponder, ist aber dennoch erforderlich. Dieser muss subharmonisch, auf einer anderen Frequenz als die des Schreib-/Lesegeräts ein Signal nach Aufforderung aussenden.
Die Ankunftszeiten der empfangenen Signale an den Antennen L0, L1, L2, L3, die sich an verschiedenen Stellen im Raum befinden, werden gemessen s.Abb.4.0. Dies geschieht durch ein gemeinsames Zeitmeßsystem, hier im Bild die Zeitachse t. Die Kommunikation zwischen den Schreib-/Lesegerät (grauer Kasten) und Transponder (gelber Punkt) findet wie üblich statt. Dabei versorgt das Schreib-/Lesegerät den Transponder dauerhaft mit Energie.
1 Einleitung: Einführung in die RFID-Thematik, Problemstellung, Zielsetzung und die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen: Überblick über RFID-Systeme, Bauformen von Transpondern, Übertragungsverfahren sowie grundlegende Ansätze der Objektlokalisierung und Messinstrumente.
3 Problemanalyse: Identifikation der Herausforderungen bei der Objektlokalisierung und Analyse theoretischer Berechnungsverfahren wie Triangulation und Trilateration.
4 Lösungskonzept: Herleitung des neuen mathematischen Einweg-Messverfahrens und Entwurf des Hardwareaufbaus inklusive Signalverarbeitung und Mikrocontroller-Anbindung.
5 Umsetzung: Detaillierte Darstellung der Hardware-Realisierung, Verifikation des mathematischen Modells und Implementierung der Software zur Positionsbestimmung.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Würdigung der erzielten Ergebnisse und Ausblick auf zukünftige Weiterentwicklungen des Konzepts.
RFID, Objektlokalisierung, Laufzeitmessung, Trilateration, Transponder, Zeitmessung, Signalverarbeitung, Mikrocontroller, Hardwareentwicklung, Einwegmessung, Positionierung, Zeitauflösung, Hochfrequenztechnik
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Verfahrens zur präzisen ortsauflösenden Lokalisierung von Objekten unter Nutzung der RFID-Technologie.
Die Schwerpunkte liegen auf RFID-Grundlagen, mathematischen Lokalisierungsmodellen und der praktischen Realisierung eines elektronischen Zeitmesssystems.
Das Hauptziel ist die Realisierung eines Konzepts, das eine zentimetergenaue Objektlokalisierung ermöglicht, ohne auf kostspielige, synchronisierte Zeitmesssysteme angewiesen zu sein.
Es wird ein mathematisches Einweg-Berechnungsverfahren basierend auf der Multilateration entwickelt, welches durch praktische Messaufbauten und Simulationen verifiziert wird.
Der Hauptteil umfasst die Problemanalyse bestehender Verfahren, die Herleitung eines neuen Gleichungssystems und die detaillierte Hardwareumsetzung inklusive Filterung, Verstärkung und Zeit-Digital-Wandlung.
Die zentralen Begriffe sind RFID, Objektlokalisierung, Laufzeitmessung, Trilateration sowie die Hardwareimplementierung mittels TDC-Bausteinen und Mikrocontrollern.
Bestehende mathematische Konzepte zur Positionsberechnung sind bei der Hardwareumsetzung oft entweder zu ungenau oder mit extrem hohen Kosten verbunden; der neue Ansatz umgeht diese Probleme.
Dieser Modus des verwendeten TDC-Bausteins ermöglicht eine temperatur- und spannungsunabhängige sowie langzeitstabile Zeitmessung, was für die erforderliche hohe Präzision essenziell ist.
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