Diplomarbeit, 2007
171 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Bedeutung für mittelständische Unternehmen
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Das Unternehmen XYZ
2.1 Kurzvorstellung des Unternehmens
2.2.2 Technologiemanagement
2.2.3 Mitarbeiterqualifizierung
2.3 Kernprodukt DAISI
3 Product Information Management (PIM) - Der neue Weg zur erfolgreichen Produktkommunikation
3.1 Was versteht man genau unter PIM?
3.1.1 Bedeutung und Einordnung
3.1.2 Synonym verwendete Begriffe
3.1.3 Begriffe im engen Zusammenhang zu PIM
3.1.4 Abgrenzung zum Themenumfeld des PIM
3.2 Waren- und Informationsfluss im elektronischen Geschäftsverkehr
3.2.1 eBusiness – Bedeutung und Begrifflichkeiten
3.2.2 Beziehung zwischen Supply Chain und Information Supply Chain
3.3 Aufgabenreiche des PIM
3.3.1 Produktdatenhaltung
3.3.2 Granularität der Produktdaten
3.3.3 Klassifikationssysteme als Standards zur Beschreibung von Produkten
3.3.4 Datensynchronisation
3.3.5 Optimierung der Produktinformationen
3.3.6 Zusätzliche Funktionalitäten des PIM
3.3.6.1 Übersetzungsmanagement
3.3.6.2 Workflowunterstützung
3.3.6.3 Katalogmanagement
3.3.6.5 Standards für Datenimport und Ausgabekonfiguration
4 Schriftliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie
4.1 Forschungskonzeption
4.2 Zielsetzung der Befragung
4.3 Vorgehensweise
4.3.2 Praxisverständnis PIM
4.3.3 Konzept zur Umsetzung vom PIM
4.4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.4.1 Repräsentativität der Erhebung
4.4.2 Univariate Auswertungen
4.5 Zusammenfassung und Fazit der schriftlichen Befragung
5 Mündliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie in Form von qualitativen Interviews
5.1 Grundlagen qualitativer Interviews
5.2 Varianten qualitativer Interviews
5.2.1 Narratives Interview
5.2.2 Leitfadeninterview
5.2.2.1 Fokussiertes Interview
5.2.2.2 Problemzentriertes Interview
5.3 Einzelfallstudien bei ausgewählten Industrieunternehmen
5.3.1 Untersuchungsdesign
5.3.2 Datenerhebung
5.3.3 Entwicklung eines Themenleitfadens
5.3.4 Pretest
5.3.5 Auswahl der Interviewpartner
5.3.6 Ablauf der Interviews
5.3.7 Datenauswertung
5.3.8 Ergebnisse der Einzelfallstudien
5.3.8.1 Product Information Management
5.3.8.2 Einteilung nach Branchen Kriterien für ein PIM
5.3.8.3 Produktvertrieb Stellenwert eines eProcurementsystem
5.3.8.4 Warenwirtschaft Stellenwert der Produktdaten
5.3.8.5 eBusiness- Aktivitäten
5.3.9 Zusammenstellung der Ergebnisse und Ableitung von Handlungsempfehlungen
6 Zusammenfassung der Arbeit und Ausblick
7 Anhang
7.1 Anschreiben Ergebnisbericht
7.2 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, das Konzept des Product Information Management (PIM) zu analysieren und dessen Anwendbarkeit in mittelständischen Industrieunternehmen zu untersuchen. Die Arbeit zielt darauf ab, Klarheit in die Begrifflichkeiten und technologischen Ansätze zu bringen sowie Chancen und Potentiale durch theoretische Ansätze und empirische Erhebungen (schriftliche und mündliche Befragung) herauszuarbeiten.
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
Mit dem Beginn des Informationszeitalters Mitte der 70er veränderte sich das Marktgeschehen und somit die Anforderungen an die Unternehmen spürbar. Standen bis dahin Standardprodukte und finanzielle Aspekte im Mittelpunkt, sind nun Flexibilität und Innovationskraft das Hauptaugenmerk für die Zukunft, um strategische Wettbewerbsvorteile zu sichern.
Niemand kann genau sagen, was die bewegten Zeiten des neuen Jahrtausends politisch, gesellschaftlich und vor allem wirtschaftlich mit sich bringen und welche Auswirkungen dies auf Märkte und Unternehmen haben wird.
Große Veränderungen auf regionaler und globaler Basis sind allerdings schon zu spüren: Die europäische Union vergrößert sich durch weitere Mitgliedsstaaten; die europaweite Deregulierung von nationalen Märkten liefert zusätzlichen Wettbewerb mit gesteigerten Chancen und Risiken. Anbieter aus Fernost treten mit Überkapazitäten immer aggressiver in die globalen Märkte ein. Das Tempo im Wettbewerb wird durch technologische Erneuerungen rasant beschleunigt. Diese Einflüsse erfordern eine aktive Umgestaltung. Der Transformationsprozess findet in einem schwierigen, spannungsgeladenen Umfeld und oft mit viel Emotionalität statt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen des Informationszeitalters ein und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit, das Konzept des Product Information Managements zu untersuchen.
2 Das Unternehmen XYZ: Dieses Kapitel stellt die XYZ GmbH als führenden Anbieter für Prozessberatung und Kommunikationslösungen vor und erläutert ihr Kernprodukt DAISI.
3 Product Information Management (PIM) - Der neue Weg zur erfolgreichen Produktkommunikation: Hier werden theoretische Grundlagen des PIM, seine Abgrenzung zu anderen Systemen und seine Funktionalitäten detailliert beschrieben.
4 Schriftliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie: Dieses Kapitel erläutert die Konzeption, Zielsetzung und Ergebnisse einer schriftlichen Befragung zur aktuellen Situation des Produktdatenmanagements in der Industrie.
5 Mündliche Unternehmensbefragung zum Themengebiet Produktdatenmanagement in der Industrie in Form von qualitativen Interviews: Das Hauptkapitel präsentiert die Ergebnisse qualitativer Interviews und leitet aus den Einzelfallstudien konkrete Handlungsempfehlungen ab.
6 Zusammenfassung der Arbeit und Ausblick: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Themas im Bereich der Industrieunternehmen.
Product Information Management, PIM, Produktdatenmanagement, Produktkommunikation, Warenwirtschaft, eBusiness, Supply Chain Management, Unternehmensdaten, Prozessoptimierung, Katalogmanagement, Datensynchronisation, Klassifizierung, ERP-Systeme, Elektronischer Geschäftsverkehr, Mittelstand
Die Arbeit untersucht das Konzept des Product Information Management (PIM) und dessen Rolle bei der effizienten Verwaltung und Bereitstellung technischer sowie kommerzieller Produktdaten in Industrieunternehmen.
Die zentralen Felder umfassen Produktdatenhaltung, Datenintegration zwischen verschiedenen IT-Systemen, Prozessoptimierung in der Kommunikation sowie die Abgrenzung und Verknüpfung mit Systemen wie ERP, CRM und CMS.
Das Hauptziel ist es zu klären, wie Unternehmen ihre Produktinformationen effizient und effektiv bereitstellen können und wie sie dies sowohl intern als auch extern kommunizieren können.
Die Autorin nutzt eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer zweistufigen empirischen Untersuchung, bestehend aus einer schriftlichen Unternehmensbefragung und vertiefenden, qualitativen problemzentrierten Interviews.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des PIM, die Darstellung von Unternehmensprozessen bei Fallbeispielen sowie eine detaillierte Auswertung der empirischen Daten zur Nutzung von PIM-Systemen.
Schlüsselbegriffe sind PIM, Produktdatenmanagement, Produktkommunikation, eBusiness, Supply Chain Management und Prozessoptimierung.
Die XYZ GmbH dient als Beispiel für einen Lösungsanbieter, dessen Produkt DAISI zeigt, wie PIM die vollautomatisierte Katalogproduktion und Anbindung von Onlinesystemen ermöglicht.
Trotz der Digitalisierung messen fast alle befragten Unternehmen dem Printkatalog weiterhin eine hohe Bedeutung für die Kundenakquise und als Aushängeschild ihrer Marke bei.
PIM ermöglicht mittelständischen Unternehmen durch zentrale Datenhaltung enorme Kosten- und Zeiteinsparungen sowie eine schnellere Erschließung internationaler Märkte, selbst bei komplexen Sortimenten.
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