Bachelorarbeit, 2019
71 Seiten, Note: 1,3
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Arbeit und Gesundheit
3.1.1 Verständnis von Gesundheit
3.1.2 Arbeits- und Gesundheitssituation der erwerbstätigen Bevölkerung (Arbeitsunfähigkeit, körperliche und psychische Belastungen am Arbeitsplatz)
3.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (Begriffsbestimmung und Bestandteile eines BGM)
3.2.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement (Begriffsbestimmung und Definition)
3.2.2 Arbeits- und Gesundheitsschutz (ArbSchG + Gefährdungsbeurteilung, ASiG)
3.2.3 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) (Grundlagen)
3.2.4 Betriebliche Gesundheitsförderung (Grundlagen)
3.3 Führung und Gesundheit
3.4 Unternehmenskultur und Gesundheit
3.5 Interventionen
3.5.1 Bedingungsbezogene Interventionen (Verhältnisprävention, aktueller Forschungsstand)
3.5.2 Personenbezogene Interventionen (Verhaltensprävention, aktueller Forschungsstand)
4 METHODIK
4.1 Allgemeine Informationen zum Studiendesign
4.2 Beschreibung der Stichprobe
4.2.1 Ausgewählte Unternehmen (Branche, Standort, Anzahl der Mitarbeiter, Beschreibung der Tätigkeit bzw. des Tätigkeitsfeldes des Unternehmens)
4.2.2 Rekrutierung der Unternehmen/ Befragungsteilnehmer; Einschluss-/ Ausschlusskriterien
4.3 Beschreibung Messinstrument
4.3.1 Aufbau, Inhalte, Fragen/Items etc.
4.4 Beschreibung der Untersuchungsdurchführung
4.4.1 Genaue Beschreibung des Untersuchungsablaufes
4.4.2 Besonderheiten der Untersuchungsdurchführung
4.5 Beschreibung der statistischen Auswertung des Datenmaterials
4.5.1 Datenerfassung mittels Datenmaske und Auswertung mittels Softwareprogramm Microsoft Exel
4.5.2 Anhand welcher statistischer Kennwerte werden die Daten präsentiert
4.5.3 Explorative Datenanalyse
5 ERGEBNISSE
5.1 Beschreibende Darstellung der Ergebnisse
5.2 Darstellung von zwei/drei aus dem Datenmaterial hervorgehenden Fragestellungen/ Hypothesen
6 DISKUSSION
6.1 Interpretation der Ergebnisse
6.2 Methodenkritik
6.3 Schlussfolgerungen
7 ZUSAMMENFASSUNG
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Stand zur betrieblichen Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zu ermitteln. Durch eine schriftliche Befragung von 15 Experten aus verschiedenen Unternehmen soll untersucht werden, in welchen Themenbereichen Handlungsbedarf besteht, welche Potenziale noch nicht ausgeschöpft wurden und wo bereits gut funktionierende Strukturen vorliegen.
1 Einleitung und Problemstellung
„In der einen Hälfte des Lebens opfern wir Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der Anderen opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen. Und während dieser Zeit gehen Gesundheit und Leben von dannen.“ (Voltaire, 1694-1778). Ist dieser Teufelskreis endet in der Negativspirale für die Person und das Unternehmen. Wenn man Gesundheit und Arbeit kombiniert, ergeben sich Vorteile sowohl für die Beschäftigten, als auch für die Unternehmen. Als Lösung für dieses Problem ist das Betriebliche Gesundheitsmangement [BGM]entstanden, welches jedoch noch nicht in allen Unternehmen ausreichend integriert ist (Struhs-Wehr, 2017).
BGM oder Betriebliche Gesundheitsförderung [BGF] sind Reaktionen der Unternehmen auf die Veränderungen der gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitswelt und betreffen sowohl die KMU, als auch die Großunternehmen. Es sind bereits einige gute Beispiele von erfolgreichen Projekten zum Thema betrieblicher Gesundheitsförderung bekannt, bei der die Gesundheit der Beschäftigten Priorität hat. Diese sind allerdings verstärkt für Großbetriebe zu finden (Sayed & Kubalski, 2016, S.4). Schon einfache Methoden ermöglichen, die Gesundheit der Beschäftigten zu verbessern. Deshalb sind einige ebenfalls in KMU umsetzbar. Sie können zu positiven Veränderungen auch in Hinsicht auf die Folgen gesünderer Angestellte für das Unternehmen haben ( Ruppi-Lang & Langer, 2018; Sayed & Kubalski, 2016, S.4; Chapman, 2012).
Tatsache ist, dass nur gesundes Personal, welches motiviert und leistungsfähig ist, den Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor steigern kann, unabhängig von der Größe des Unternehmens. Dies bestätigt auch eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (2013). Der Unterschied liegt darin, dass die Voraussetzungen, Möglichkeiten, Bedürfnisse und Herangehensweisen der KMU andere sind, als die der Großunternehmen (Sayed & Kubalski, 2016, S.2; Kayser, Zepf & Claus, 2013). In dieser Arbeit soll herausgefunden werden, welche Potenziale KMU haben, um die Vorteile des BGM und dessen Maßnahmen für die Beschäftigten und dementsprechend für das Unternehmen nutzen zu können.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die Bedeutung von Gesundheit und Arbeit erläutert und die Notwendigkeit von BGM-Maßnahmen insbesondere für KMU herausgearbeitet, die sich von Großunternehmen durch ihre spezifischen Anforderungen unterscheiden.
2 ZIELSETZUNG: Hier wird das Ziel definiert, den Handlungsbedarf in 15 KMU durch Befragung zu ermitteln und Kernaussagen über deren Gesundheitsförderungsaktivitäten zu gewinnen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses Kapitel liefert die theoretische Basis zu Gesundheit, BGM, Führung, Unternehmenskultur und verschiedenen Interventionsarten, unterteilt in verhältnis- und verhaltensorientierte Maßnahmen.
4 METHODIK: Das Kapitel beschreibt das Studiendesign (schriftliche Befragung), die Auswahl der Stichprobe, das Messinstrument und die Durchführung sowie die statistische Auswertung der Daten.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der Befragung dargestellt, wobei der Fokus auf dem Modalwert der Antworten liegt, um den Handlungsbedarf in verschiedenen Themenbereichen zu visualisieren.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden interpretiert und in den theoretischen Kontext gesetzt, ergänzt durch eine kritische Betrachtung der angewandten Methode sowie abgeleitete Schlussfolgerungen.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Die Arbeit schließt mit einem Überblick über die zentralen Erkenntnisse und die Bedeutung von Gesundheitsförderungsmaßnahmen für KMU.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, kleine und mittlere Unternehmen, KMU, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Unternehmenskultur, Führung, Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheit, Handlungsbedarf, Arbeitnehmer, Unternehmenserfolg.
Die Arbeit untersucht das Potenzial und den aktuellen Handlungsbedarf betrieblicher Gesundheitsförderungsmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).
Die Untersuchung umfasst die Bereiche Strategie, Arbeitsumfeld, Organisation, Führung, Unternehmenskultur und individuelles gesundheitsbewusstes Verhalten der Mitarbeiter.
Ziel ist es, den Status quo in 15 verschiedenen KMU zu erfassen, um aufzuzeigen, in welchen gesundheitsrelevanten Themengebieten Verbesserungspotenziale bestehen und wo KMU bereits gut aufgestellt sind.
Es wurde eine quantitative, schriftliche Befragung mittels eines modifizierten Fragebogens („Inqua-Check Gesundheit“) bei Unternehmensleitern oder BGM-Verantwortlichen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ausführliche theoretische Aufarbeitung der Grundlagen des BGM, des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie der verschiedenen Interventionsstrategien, gefolgt von der methodischen Erhebung und Analyse der empirischen Daten.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen BGM, KMU, BGF, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Arbeitsplatzgestaltung und Unternehmenskultur.
Die Arbeit fokussiert explizit auf KMU (bis 249 Mitarbeiter), da diese im Vergleich zu Großunternehmen über andere Voraussetzungen, finanzielle Mittel und Herangehensweisen bezüglich der Umsetzung eines BGM verfügen.
Obwohl die Wichtigkeit der Gesundheitsförderung erkannt wurde, zeigt die Befragung, dass die Integration in die Führungsaufgaben noch lückenhaft ist und besonders bei kostspieligeren Themen wie Gesundheitsaktionen Handlungsbedarf besteht.
Die Arbeit reflektiert, dass die Ergebnisse auf einer subjektiven Einschätzung durch eine einzige Person pro Unternehmen basieren und somit keine absolute Objektivität für den gesamten Betrieb beanspruchen können.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

