Examensarbeit, 2002
70 Seiten, Note: 3
Einleitung
Teil I
Naturwissenschaftliche Grundlagen der Evolution
1. Chemische Evolution
1.1 Biologische Evolution
1.2 Die synthetische Theorie der Evolution
1.2.1 Die synthetische Theorie und ihre Evolutionsfaktoren
1.2.2 Mutation
1.2.3 Selektion
1.2.4 Sexuelle Selektion
1.2.5 Genetische Rekombination
1.2.6 Genetischer Drift
1.2.7 Artbildung
1.3 Die evolutionären Veränderungen der Organismen und der Erdoberfläche
1.3.1 Dinosaurier
1.3.2 Massenaussterben
1.4 Die Entwicklung des Homo sapiens
1.5 Hinweise auf das Stattfinden der Evolution
Teil II
Schülervorstellungen im Bereich Evolution
2. Zum Forschungsstand
2.1 Fragestellung
2.2 Wahl der Methode
2.2.1 Durchführung der Interviews
2.2.2 Aufbereitung der Interviews
2.3 Auswertung der Interviews
2.4 Vorstellungen von Grundschülern über die Entwicklung der Lebewesen
2.4.1 Interview 1: Anna
2.4.1.1 Transkript Interview 1: Anna (s. Anhang)
2.4.1.2 Redigierte Aussagen Interview 1: Anna (s. Anhang)
2.4.1.3 Geordnete Aussagen Interview 1: Anna
2.4.1.4 Explikation Interview 1: Anna
2.4.1.5 Ergebnisse Interview 1: Anna
2.4.2. Interview 2: Carla
2.4.2.1 Transkript Interview 2: Carla (s. Anhang)
2.4.2.2 Redigierte Aussagen Interview 2: Carla (s. Anhang)
2.4.2.3 Geordnete Aussagen Interview 2: Carla
2.4.2.4 Explikation Interview 2: Carla
2.4.2.5 Ergebnisse Interview 2: Carla
2.4.3 Interview 3: Sophie
2.4.3.1 Transkript Interview 3: Sophie (s. Anhang)
2.4.3.2 Redigierte Aussagen Interview 3: Sophie (s .Anhang)
2.4.3.3 Geordnete Aussagen Interview 3: Sophie
2.4.3.4 Explikation Interview 3: Sophie
2.4.3.5 Ergebnisse Interview 3: Sophie
2.4.4 Interview 4: Sonja
2.4.4.1 Transkript Interview 4: Sonja (s.Anhang)
2.4.4.2 Redigierte Aussagen Interview 4: Sonja (s. Anhang)
2.4.4.3 Geordnete Aussagen Interview 4: Sonja
2.4.4.4 Explikation Interview 4: Sonja
2.4.4.5 Ergebnisse Interview 4: Sonja
2.4.5 Interview 5: Paula
2.4.5.1 Transkript Interview 5: Paula (s. Anhang)
2.4.5.2 Redigierte Aussagen Interview 5: Paula (s. Anhang)
2.4.5.3 Geordnete Aussagen Interview 5: Paula
2.4.5.4 Explikation Interview 5: Paula
2.4.5.5 Ergebnisse Interview 5: Paula
Teil III
Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
3. Zusammenfassende Darstellung der Schülervorstellungen
3.1 Diskussion der Ergebnisse
4. Schlussbemerkung
5. Kurzes Fazit
Die vorliegende Hausarbeit untersucht die vorunterrichtlichen Vorstellungen von Grundschülern zum Thema Evolution. Ziel der Arbeit ist es, diese individuellen Erklärungsmuster zu identifizieren und interpretativ zu erschließen, ohne sie einer Bewertung in „richtig“ oder „falsch“ zu unterziehen. Die Untersuchung bietet einen Einblick in die intuitive Herangehensweise von Kindern an komplexe biologische Fragestellungen.
Vorstellungen zur Entwicklung des Menschen
(26-27, 162-166, 170-172) Erst gab es die Dinosaurier und vor diesen gab es noch andere Tiere, dann kamen nach den Dinosauriern die Steinzeitmenschen, denn wenn die Steinzeitmenschen ausgestorben wären, dann hätten wir nicht gelebt.
Die Steinzeitmenschen haben sich ein bisschen verändert, dann haben sie sich noch mal verändert, dann sahen die Steinzeitmenschen nicht mehr wie Steinzeitmenschen aus, dann sahen wir aus, wie wir jetzt.
Erst gab es den Affen, dann den Steinzeitmenschen und dann ging es immer kleiner und kleiner soll heißen, dass da ganz viele Menschen dazwischen, vor uns waren.
Zeitvorstellungen: (10-11, 176-179) Ich glaube im Jura, in der Zeit haben die Dinosaurier gelebt und in der Zeit später haben dann die Steinzeitmenschen gelebt.
Ich weiß, wann die Steinzeitmenschen gelebt haben, vor 15 000 Jahren. Wenn ich jetzt mal denke, ich bin ja neun und vor 15000 Jahren, das ist schon ganz schön weit weg, da haben schon ganz schön viele Menschen gelebt.
Einleitung: Umreißt die Fragestellung der Arbeit bezüglich der vorunterrichtlichen Evolutionsvorstellungen von Grundschülern und erläutert den Aufbau der Untersuchung.
Teil I: Vermittelt die naturwissenschaftlichen Grundlagen, einschließlich der synthetischen Evolutionstheorie, chemischer/biologischer Evolution sowie der Entwicklung des Homo sapiens.
Teil II: Dokumentiert den Forschungsstand, die methodische Vorgehensweise und detaillierte Ergebnisse der fünf durchgeführten Schülerinterviews.
Teil III: Bündelt die Ergebnisse in einer zusammenfassenden Diskussion, die die Diskrepanz zwischen lebensweltlichen und wissenschaftlichen Vorstellungen verdeutlicht.
Evolution, Grundschüler, Schülervorstellungen, Biologiedidaktik, problemzentriertes Interview, Naturwissenschaft, Abstammung, Anpassung, Aussterben, Anthropomorphismus, Vorunterrichtliches Wissen, qualitative Forschung, Steinzeit, Menschwerdung.
Die Arbeit erforscht, welche Vorstellungen Kinder in der vierten Grundschulklasse zum Thema Evolution und zur Entwicklung von Lebewesen besitzen, noch bevor sie einen formalen Evolutionsunterricht erhalten haben.
Im Zentrum stehen die Konzepte der Schüler zu Themen wie dem Aussterben von Arten (Dinosaurier), der Abstammung des Menschen, der Anpassung an die Umwelt sowie die generelle Zeitwahrnehmung bei historischen Entwicklungsprozessen.
Das primäre Ziel ist es, die individuellen, sogenannten "vorunterrichtlichen" Erklärungsmuster der Kinder sichtbar zu machen und zu verstehen, statt diese lediglich als Fehlvorstellungen zu klassifizieren.
Die Autorin wählte das offene, problemzentrierte Einzelinterview, um den Schülern Raum für eine freie Formulierung ihrer Gedanken zu geben und tiefere Einblicke in ihre subjektiven Bedeutungsstrukturen zu erhalten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in die moderne Evolutionstheorie sowie die detaillierte Auswertung und Explikation von fünf Schülerinterviews anhand von Kriterien wie "frühere Lebewesen", "Aussterben", "Entwicklung" und "Anpassung".
Wichtige Begriffe sind Evolution, Schülervorstellungen, Grundschule, qualitative Forschung, problemzentriertes Interview, Menschwerdung und Biologiedidaktik.
Die Kinder führen das Aussterben meist auf äußere Einflüsse zurück, etwa durch Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge oder Klimaveränderungen, wobei das "Aussterben" oft als eher oberflächliches Ereignis wahrgenommen wird.
Viele der befragten Kinder zeigen eine Vorstellung von einer gemeinsamen Abstammung (oft vom Affen), die jedoch häufig auf einer sehr anschaulichen, "persönlichen Theorie" beruht, welche durch äußere Ähnlichkeiten geprägt ist.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

