Bachelorarbeit, 2020
53 Seiten, Note: 1.0
Geowissenschaften / Geographie - Phys. Geogr., Geomorphologie, Umweltforschung
1 Einfuhrung
1.1 Hintergrund und Motivation
1.2 Ursachen der Grundwasser-Gezeiten
1.3 Aufgabenstellung
2 Methodik
2.1 Literaturrecherche zur Regressionsanalyse
2.1.1 Die Fourier-Analyse
2.1.2 Die Methode der kleinsten Quadrate
2.2 Synthetische Messreihen
2.3 Reale Messdaten
2.4 Einfluss verschiedener Parameter
2.4.1 L¨ange der Zeitreihe
2.4.2 Aufl¨osung des Drucksensors
2.4.3 Datenlucken
2.5 Anwendung der Regressionsanalyseverfahren
3 Ergebnis
3.1 Synthetische Datens¨atze
3.1.1 Fourier-Analyse
3.1.2 Methode der kleinsten Quadrate
3.2 Realdaten
4 Diskussion
4.1 Der Einfluss der Messdauer
4.2 Der Einfluss der Quantisierung
4.3 Der Einfluss der Datenlucken
5 Schlussfolgerung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie hydrogeomechanische Eigenschaften durch die Analyse von Grundwasser-Gezeiten effizienter bestimmt werden können, indem die Fourier-Transformation (FT) mit der Methode der kleinsten Quadrate (MdkQ) verglichen wird.
2.1.2 Die Methode der kleinsten Quadrate
Die Methode der kleinsten Quadrate (MdkQ) ist ein Verfahren der Ausgleichungsrechnung. Ziel ist es, die Summe der Quadrate der Abstände (Residuen) zwischen Messdaten und der Anpassungsfunktion zu minimieren (Abbildung 2.3). Dazu variiert ein Algorithmus bestimmte Parameter in der modellierten Funktion, bis die bestmögliche Anpassung erreicht ist.
Je nach Fragestellung sind verschiedene Ansätze für die modellierte Funktion sinnvoll. In diesem Fall ist das Modell eine Summe von harmonischen Schwingungen mit den Frequenzen fi des Gezeitenkatalogs (Abbildung 1.3), um der periodischen Natur der Schwingung gerecht zu werden:
y(t) = sum_{i=0}^{N} [Ai sin (2πfit) + Ai cos (2πfit)] . (2.6)
1 Einfuhrung: Der Hintergrund der Grundwasser-Gezeitenanalyse und die Motivation zur effizienten Bestimmung hydrogeomechanischer Parameter werden erläutert.
2 Methodik: Die wissenschaftlichen Ansätze, speziell Fourier-Analyse und Methode der kleinsten Quadrate, sowie die Vorbereitung synthetischer und realer Daten werden beschrieben.
3 Ergebnis: Die Auswirkungen von Messdauer, Quantisierung und Datenlücken auf die Analyseergebnisse werden anhand synthetischer Datensätze und realer Messdaten präsentiert.
4 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert und die Überlegenheit der Methode der kleinsten Quadrate unter verschiedenen Bedingungen wird diskutiert.
5 Schlussfolgerung und Ausblick: Die Erkenntnisse werden zusammengefasst und Empfehlungen für zukünftige Grundwasser-Gezeitenanalysen gegeben.
Grundwasser, Gezeitenanalyse, Fourier-Transformation, Methode der kleinsten Quadrate, Hydrogeologie, Messdauer, Quantisierung, Datenlücken, Frequenzanalyse, Signal-Rausch-Verhältnis, Bodenkennwerte, Piezometer, Modellfunktion, Zeitreihen, Gezeitenkomponenten
Die Arbeit vergleicht zwei mathematische Verfahren zur Frequenzanalyse von Grundwasserdaten, um die Effizienz und Genauigkeit bei der Bestimmung von Bodenkennwerten zu verbessern.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Fourier-Transformation und die Methode der kleinsten Quadrate im Kontext von Grundwasser-Gezeiten.
Ziel ist es, Rahmenbedingungen für eine optimierte Grundwassermessung zu definieren, die trotz minimalem Daten- und Messaufwand präzise Erkenntnisse liefert.
Es werden synthetische Zeitreihen generiert und reale Datensätze verwendet, um die Regressionsverfahren mittels statistischer Auswertung zu vergleichen.
Der Hauptteil analysiert, wie sich die Länge der Zeitreihe, die Quantisierung der Messdaten und der Anteil an Datenlücken auf die Qualität der Amplitudenbestimmung auswirken.
Wichtige Begriffe sind Gezeitenmethode, Fourier-Analyse, Methode der kleinsten Quadrate, Zeitreihenanalyse und hydrogeomechanische Parameter.
Die MdkQ erweist sich insbesondere bei kurzen Zeitreihen und lückenhaften Datensätzen als genauer, da sie nicht unter dem Leakage-Effekt leidet.
Die Analyse zeigt, dass eine Standard-Sensorauflösung von 1-5 cm für den untersuchten Datensatz völlig ausreicht.
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