Lizentiatsarbeit, 2019
23 Seiten, Note: 5,7
Die vorliegende Fallstudie zielt darauf ab, die Möglichkeiten der Hypnose im präklinischen Notfalleinsatz zu erforschen. Sie analysiert die theoretischen Grundlagen der Hypnose, erörtert die Besonderheiten ihrer Anwendung im Notfallkontext und untersucht die potentiellen Vorteile für Rettungskräfte und Patienten. Die Arbeit stützt sich auf ein konkretes Fallbeispiel aus dem Einsatzalltag und zieht dabei Erkenntnisse aus der aktuellen Forschung und historischen Studien heran.
Die Einleitung stellt die Ausgangssituation dar und betont die Bedeutung von alternativen Zugangswegen zum Patienten in der Notfallmedizin. Sie erläutert die Motivation, Hypnose als Thema der Fallstudie zu wählen und verweist auf relevante aktuelle Publikationen.
Dieses Kapitel beschreibt einen konkreten Einsatz aus dem Jahr 2016, in dem der Autor zum ersten Mal mit dem Einsatz von Hypnose im Rettungsdienst konfrontiert wurde. Das Fallbeispiel dient als Grundlage für die weitere Analyse und Veranschaulichung der Anwendungsmöglichkeiten der Hypnose.
Dieses Kapitel definiert die Forschungsfrage, die Methodik der Fallstudie und beschreibt die Motivation des Autors. Es grenzt das Thema der Arbeit von anderen Forschungsfeldern ab.
Dieses Kapitel befasst sich mit den theoretischen Grundlagen der Hypnose. Es definiert grundlegende Begriffe, beleuchtet die Geschichte und den Stand der Forschung und untersucht die Besonderheiten der Anwendung von Hypnose im Notfall.
In diesem Kapitel fasst der Autor die Ergebnisse der Fallstudie zusammen und diskutiert deren Relevanz für den Einsatzalltag im Rettungsdienst.
Diese Fallstudie befasst sich mit dem Einsatz von Hypnose in der präklinischen Notfallmedizin. Sie beleuchtet die Anwendungsmöglichkeiten von Hypnose für die psychische Stabilisierung, Schmerzlinderung und Beruhigung von Patienten. Weitere wichtige Schlüsselbegriffe sind: Kommunikation, Trance, Induktion, Rapport, Utilisation, Problemtrance, Negativsuggestionen, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Hypnose im Notfall.
Ja, die Kenntnis hypnotischer Wirkprinzipien kann die präklinische Überlebensrate steigern, Schmerzen lindern und die psychische Stabilisierung von Patienten in Ausnahmesituationen verbessern.
Patienten befinden sich im Notfall oft in einer natürlichen Schocktrance. Diese „Problemtrance“ macht sie extrem empfänglich für (auch negative) Suggestionen der Rettungskräfte.
Sätze wie „Das wird jetzt weh tun“ können den Schmerz verstärken. Die Notfall-Hypnose lehrt, solche Formulierungen zu vermeiden und stattdessen beruhigende, konstruktive Sprachmuster zu nutzen.
Rapport beschreibt den vertrauensvollen Kontakt zum Patienten. Utilisation bedeutet, alles, was der Patient einbringt (auch Geräusche oder Ängste), zur Beruhigung und Tranceinduktion zu nutzen.
Ja, Hypnose ist als Methode in der klinischen Medizin und Psychotherapie wissenschaftlich anerkannt und kann nachweislich die Hospitalisierungsdauer verkürzen.
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