Masterarbeit, 2021
67 Seiten, Note: 1,0
Diese Masterarbeit befasst sich mit der Prognose der realisierten Volatilität am US-amerikanischen Aktienmarkt. Ziel ist es, den Einfluss der impliziten Volatilität, die aus Optionen gewonnen wird, auf die Prognosegüte von Modellen der realisierten Volatilität zu analysieren. Dabei werden verschiedene Modelle zur Prognose der realisierten Varianz und Quartizität untersucht und miteinander verglichen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Relevanz der Volatilitätsprognose für Investoren und Finanzmärkte erläutert. Anschließend wird der theoretische Hintergrund beleuchtet, der die Konzepte der realisierten Varianz und Quartizität sowie den VIX als Maß für die implizite Volatilität behandelt. Kapitel 3 stellt verschiedene Modelle der realisierten Varianz vor, darunter das HAR- und das HARQ-Modell, sowie Modifikationen dieser Modelle, die in der empirischen Untersuchung zum Einsatz kommen. Kapitel 4 beschreibt die Datengrundlage, die verwendeten Methoden, die Zeitreihenanalyse, und die Evaluierung der Prognosegüte. Die empirische Untersuchung in Kapitel 5 analysiert die Multikollinearität, schätzt und prognostiziert die RV, führt Robustheitsprüfungen durch und untersucht die Ergebnisse aus finanzwirtschaftlicher Perspektive.
Realisierte Volatilität, implizite Volatilität, VIX, HAR-Modell, HARQ-Modell, Prognose, Zeitreihenanalyse, Regressionsanalyse, US-amerikanischer Aktienmarkt, Finanzwirtschaft.
Die realisierte Volatilität ist eine Ex-post-Berechnung basierend auf vergangenen Kursen, während die implizite Volatilität die Markterwartung künftiger Schwankungen widerspiegelt, oft abgeleitet aus Optionspreisen (wie dem VIX).
Der VIX dient als Maß für die implizite Volatilität des S&P 500. Die Arbeit zeigt, dass die Einbeziehung des VIX in Modelle wie das HAR-Modell die Prognosegüte für Aktien deutlich verbessert.
HAR-Modelle (Heterogeneous Autoregressive) nutzen Volatilitäten verschiedener Zeithorizonte (Tag, Woche, Monat). HARQ-Modelle erweitern dies um die realisierte Quartizität, um Messfehler in der Varianz zu korrigieren.
Ja, die Untersuchung zeigt, dass verbesserte Prognosen durch Volatilitäts-Timing-Strategien zu höheren Portfolionutzen und positiven Performancegebühren führen.
Ja, die Analyse basiert auf Daten von 27 Aktien des Dow Jones Industrial Average (DJIA).
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