Masterarbeit, 2020
87 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung in die Thematik
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Forschungsfrage und Methodik der Untersuchung
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Außenhandelstheorien
3.1.1 Absoluter Kostenvorteil nach Adam Smith
3.1.2 Komparativer Kostenvorteil nach David Ricardo
3.2 Internationalisierungstheorien von multinationalen Unternehmen
3.2.1 Standorttheoretischer Ansatz nach Tesch
3.2.2 Handelsschrankenansatz nach Corden
3.3 America-First versus Made in China 2025
3.3.1 America-First
3.3.2 Made in China 2025
3.4 Die Welthandelsorganisation
3.4.1 Geschichte und Struktur der WTO
3.4.2 Kritik an der WTO
4 Handelskonflikt zwischen den USA und China
4.1 Auslöser und Ziele des Handelskonflikts
4.2 Verlauf und Entwicklung der Maßnahmen
5 Die deutsche Wirtschaft in Daten und Fakten
6 Darstellung von Vor- und Nachteilen bei Positionierung zu einer Partei
6.1 Eine Analyse der USA
6.1.1 Vorteile
6.1.2 Nachteile
6.2 Eine Analyse der Volksrepublik China
6.2.1 Vorteile
6.2.2 Nachteile
7 Fazit und Ausblick
Die Masterthesis untersucht die wirtschaftliche Positionierung Deutschlands im Kontext des eskalierenden Handelskonflikts zwischen den USA und China. Das primäre Ziel ist es, die Vor- und Nachteile einer Annäherung an eine der beiden Parteien zu identifizieren, um eine fundierte Handlungsempfehlung für die deutsche Wirtschaftspolitik abzuleiten.
3.1.1 Absoluter Kostenvorteil nach Adam Smith
Der Ökonom Adam Smith gilt als Vater der klassischen Nationalökonomie. In seinem Werk aus dem Jahr 1776, An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations, zu Deutsch Wohlstand der Nationen, handelt es sich um die Theorie des Außenhandels und der Arbeitsteilung zwischen verschiedenen Nationen, bei dem die Involvierten gleichermaßen voneinander profitieren sollten.
Smith erklärt den Außenhandel nicht etwa dadurch, dass eine Nation seinen Wohlstand auf Kosten einer anderen Nation erhöht, sondern vielmehr dadurch, dass durch absolute Kostenvorteile beide Nationen voneinander profitieren können. Wenn ein Land ein bestimmtes Produkt sehr günstig produzieren kann, sollte sich dieses Land darauf spezialisieren und durch Exporte die Erlöse steigern. Durch die gesteigerten Erlöse können dann Produkte erworben werden, die im Inland nicht effizient produziert werden können. Umgekehrt sollte ein Land, welches Produkte sehr teuer produziert, die Produktion im Inland aufgeben und diese durch den Import aus dem Ausland günstiger erwerben. Die Importe können durch die vorher erzielten Gewinne durch den Export realisiert werden (Kutschker & Schmid, 2010).
1 Einführung in die Thematik: Dieses Kapitel skizziert den wachsenden Handelskonflikt zwischen den USA und China, seine Ursachen und die zunehmende Bedrohung für die deutsche exportorientierte Wirtschaft.
2 Forschungsfrage und Methodik der Untersuchung: Hier werden die hohe Exportabhängigkeit Deutschlands dargelegt, die Forschungsfrage formuliert und die gewählte Methode der Literaturanalyse zur Beantwortung der Frage definiert.
3 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel bietet einen theoretischen Rahmen durch die Erläuterung von Außenhandels- und Internationalisierungstheorien sowie eine Analyse der protektionistischen Ansätze "America-First" und "Made in China 2025" sowie der Rolle der WTO.
4 Handelskonflikt zwischen den USA und China: Dieses Kapitel liefert eine chronologische Aufarbeitung der eskalierenden Handelsmaßnahmen zwischen den USA und China sowie die zugrundeliegenden politischen und ökonomischen Motive.
5 Die deutsche Wirtschaft in Daten und Fakten: Hier wird der Status quo der deutschen Wirtschaft analysiert, wobei der Fokus auf der starken Exportabhängigkeit und den Handelsbeziehungen zu den USA und China liegt.
6 Darstellung von Vor- und Nachteilen bei Positionierung zu einer Partei: Das Kernstück der Arbeit liefert eine detaillierte PEST-Analyse sowie eine Untersuchung der Vor- und Nachteile einer Positionierung hin zu den USA oder zu China für die deutsche Wirtschaft.
7 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet, welche der beiden Alternativen für Deutschland bei einem politischen Ultimatum die strategisch bessere Wahl darstellt.
Handelskonflikt, USA, China, Deutschland, Außenhandel, Protektionismus, America-First, Made in China 2025, WTO, Exportabhängigkeit, PEST-Analyse, Automobilindustrie, Lieferketten, Globalisierung, Wirtschaftsstrategie.
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Handelskonflikts zwischen den USA und China auf die deutsche Wirtschaft und untersucht die Möglichkeiten einer strategischen Positionierung Deutschlands zwischen diesen beiden Großmächten.
Die zentralen Felder umfassen internationale Außenhandelstheorien, die industriepolitischen Konzepte "America-First" und "Made in China 2025", die wirtschaftliche Lage Deutschlands sowie die Chancen und Risiken einer Kooperation mit den USA bzw. China.
Die Forschungsfrage lautet: Auf welcher Seite sollte sich Deutschland handelspolitisch positionieren, wenn es zu einem ultimativen politischen Druck durch die USA oder China kommen sollte?
Die Masterthesis basiert primär auf einer systematischen Literaturrecherche und -analyse. Es werden ökonomische Daten, Studien, Working Papers und aktuelle Berichte von Organisationen wie der WTO, IWF und Forschungsinstituten ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine chronologische Aufarbeitung des Handelsstreits, eine Analyse der deutschen Wirtschaftsstruktur und eine detaillierte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile einer strategischen Ausrichtung auf die USA oder China.
Zu den Schlüsselwörtern zählen Handelskonflikt, USA, China, Deutschland, Außenhandel, Protektionismus, Exportabhängigkeit und Wirtschaftsstrategie.
Die WTO wird als eine der Errungenschaften des Liberalismus gewürdigt, befindet sich jedoch aktuell in einer fundamentalen Krise, da durch US-amerikanische Blockaden das Streitschlichtungsverfahren nicht mehr voll funktionsfähig ist.
Sie dient als exemplarisches Beispiel, da sie einerseits der wichtigste deutsche Industriezweig ist, andererseits aber in extremem Maße vom Export abhängt und somit die Verwundbarkeit Deutschlands im Handelskonflikt am stärksten verdeutlicht.
Das System zwingt Unternehmen zur Offenlegung sensibler Daten und unterwirft sie einer staatlichen Bewertung, die bei negativen Scores zu einem Ausschluss aus dem chinesischen Markt führen kann, was die Handlungsfreiheit massiv einschränkt.
Der Verfasser kommt zu dem Schluss, dass im Falle eines Ultimatums die USA die bessere Alternative für Deutschland darstellen, da trotz bestehender Probleme die Risiken bei einer zu starken Abhängigkeit von China die ökonomischen Vorteile langfristig überwiegen.
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