Diplomarbeit, 2013
70 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Ganzheitliches Bildungsmanagement
2.1 Ganzheitliches Bildungsmanagement: Definition und Organisation
2.2 Motive für kommunales Bildungshandeln
2.2.1 Innere und äußere Schulangelegenheiten
2.2.2 Demographischer Wandel
2.2.3 Vermeidung von Folgekosten durch erfolgreiche Bildungslaufbahnen
2.2.4 Bildung als kommunaler Standortfaktor
2.2.5 Erweiterter Bildungsbegriff und Lebenslanges Lernen
2.3 Der kommunale Einfluss auf das Schul- und Bildungswesen: Die bundesweite Entwicklung
2.4 Lernen vor Ort“ als zentrale Initiative für ganzheitliches Bildungsmanagement
3. Rahmbedingungen für kommunales Bildungsmanagement im Landkreis Osterholz
3.1 Aufbau der Kreisverwaltung
3.2 Bevölkerungsentwicklung
3.3 Die bildungsbezogenen Ziele des Kontraktes 2016 „Zukunft nachhaltig gestalten“
3.4 Bisherige Ansätze von kommunalem Bildungsmanagement
3.4.1 Bildungskontor
3.4.2 „Beste Bildung“
3.5 Standardisierte Darstellung weiterer Bildungsangebote und Bildungsinitiativen im Landkreis Osterholz
3.5.1 Bildungsangebote des Landkreis Osterholz
3.5.2 Weitere Bildungseinrichtungen und Projekte im Landkreis Osterholz
4. Vorgehensweise zur weiteren Etablierung eines ganzheitlichen Bildungsmanagements
4.1 Analyse des bisherigen kommunalen Bildungsmanagements und Identifizierung bestehender Angebotslücken entlang der Bildungsbiographie
4.2 Handlungsvorschläge zur weiteren Etablierung eines ganzheitlichen Bildungsmanagements
4.2.1 Bildungsmonitoring
4.2.2 Bildungsberatung
4.2.3 Arbeitsgruppe Bildung und Integrierte Fachplanung
4.2.4 Ausbau der Qualitätsinitiative „Beste Bildung“
4.2.5 Bildungsbegleitung
4.2.6 Bildungsbeirat und Aufbau interfraktioneller Arbeitsgruppen
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Etablierung eines ganzheitlichen Bildungsmanagements im Landkreis Osterholz. Ziel ist es, die bestehenden Bildungsangebote entlang der gesamten Bildungsbiographie zu vernetzen, Lücken zu identifizieren und durch strategische Maßnahmen eine kohärente Bildungslandschaft zu schaffen, die den demographischen Herausforderungen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten Rechnung trägt.
2.1. Ganzheitliches Bildungsmanagement: Definition und Organisation
Da es bisher in der Literatur keine allgemeingültige Definition und Struktur eines kommunalen Bildungsmanagement gibt und es bei der praktischen Umsetzung je nach den Gegebenheiten vor Ort verschiedene Organisations- und Steuerungsmodelle gibt, wird in dieser Arbeit hauptsächlich von einem von der KGST entwickelten Ansatz ausgegangen, der in einigen Kommunen im Rahmen des Förderprogramms „Lernen vor Ort“ Einzug erhalten hat. Danach ist Bildungsmanagement auf kommunaler Ebene die Koordinierung und Steuerung abgestimmter Bildungsangebote im kommunalen Raum im Rahmen der lebenslangen Bildungskette unter effektivem und effizientem Einsatz der vorhandenen Ressourcen und umfassender Partizipation aller gesellschaftlichen Kräfte zur Schaffung von gleichberechtigten Bildungschancen auf der Basis von datenbasierten, strategischen Entscheidungen zur Verbesserung der Bildungsangebotsstruktur für Bürger.
Das Attribut „ganzheitlich“ soll verdeutlichen, dass in dieser Arbeit vom Ansatz des „Lebenslangen Lernens“ ausgegangen wird, also folglich die gesamte Lebensspanne eines Menschen hinsichtlich der Verfügbarmachung und Abstimmung von Bildungsangeboten in den Blick genommen wird. Weiterhin muss bei der Betrachtung aus der kommunalen Perspektive zwangläufig vom erweiterten oder auch ganzheitlich Bildungsbegriff ausgegangen werden, da Gemeinde, Städte und Landkreise vor allem nicht-formelle Bildungsangebote vorhalten, die im althergebrachten Bildungsgedanken keine Rolle spielen (vgl. Kapitel 2.2.5). Auch die zu koordinierenden Bildungsangebote anderer kommunaler Bildungsanbieter sind in der Regel nicht formeller Art. Die Schulen als Inbegriff formaler Bildungseinrichtungen sind ebenfalls in den ganzheitlichen Bildungsbegriff integriert.
Die Definition von Bildungsmanagement richtet das Hauptaugenmerk auf die beiden zentralen Aufgabenfelder der Kommune: Koordinierung und Steuerung. Die vorhandenen Bildungsangebote der unterschiedlichen Bildungsakteure sollen erfasst und geordnet, sowie durch effizientes Steuern verzahnt und aufeinander abgestimmt werden, so dass die Leistungsangebote innerhalb der Bildungsbiographie passgenau aufeinander aufbauen können. Besonderer Bedeutung kommt hierbei dem Managen der Übergänge von einer Bildungseinrichtung in die nächste zu (insbesondere: Schule-Beruf, aber auch die Übergänge KiTa-Grundschule und Grundschule-Sekundarstufe I), da es hier häufig zu Schwierigkeiten kommt, die Brüche in der lebenslangen Bildungskette verursachen.
1. Einleitung: Beschreibt die zunehmende Bedeutung kommunalen Bildungsmanagements und die Notwendigkeit, Bildung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen.
2. Ganzheitliches Bildungsmanagement: Definiert den Begriff des ganzheitlichen Bildungsmanagements und erläutert die Motive sowie die bundesweite historische Entwicklung des Themas.
3. Rahmbedingungen für kommunales Bildungsmanagement im Landkreis Osterholz: Analysiert die lokale Verwaltungssituation, demographische Trends und bestehende Bildungsinitiativen wie das "Bildungskontor".
4. Vorgehensweise zur weiteren Etablierung eines ganzheitlichen Bildungsmanagements: Entwickelt konkrete Strategien zur Verbesserung des Bildungsmonitorings, der Bildungsberatung und zur strukturellen internen Vernetzung.
5. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass der Ausbau des Bildungsmanagements ein wesentlicher Schritt zur Entwicklung des Landkreises zur Bildungsregion ist.
Bildungsmanagement, Landkreis Osterholz, Ganzheitliches Bildungsmanagement, Lebenslanges Lernen, Bildungsmonitoring, Bildungsbiographie, Bildungskontor, Beste Bildung, Kommunale Bildungslandschaft, Schulentwicklung, Demographischer Wandel, Bildungsberatung, Bildungsregion, Vernetzung, Übergangsmanagement.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung und Optimierung eines ganzheitlichen Bildungsmanagements im Landkreis Osterholz, um Bildungsprozesse über die gesamte Lebensspanne effizient zu koordinieren.
Zentrale Themen sind die Rolle der Kommune bei der Bildungssteuerung, die Analyse lokaler Bildungsangebote, demographische Herausforderungen sowie die Vernetzung von Bildungsakteuren.
Das Ziel ist die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für den Landkreis Osterholz, um durch ein strukturiertes Management Bildungsangebote lückenlos und bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen.
Die Arbeit nutzt eine systemische Analyse der vorhandenen Verwaltungsstrukturen und Bildungsinitiativen, ergänzt durch einen Vergleich mit dem KGST-Modell des kommunalen Bildungsmanagements.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Bildungsbegriffs, die Analyse der spezifischen Rahmenbedingungen im Landkreis Osterholz sowie die Ableitung konkreter Handlungsvorschläge.
Wichtige Begriffe sind Bildungsmanagement, Bildungsbiographie, Bildungsmonitoring, Vernetzung, demographischer Wandel und regionale Bildungslandschaft.
„Beste Bildung“ ist eine Qualitätsinitiative des Landkreises Osterholz, die darauf abzielt, verbindliche Qualitätsstandards in Schulen zu implementieren und die Kompetenzen der Schüler messbar zu steigern.
Ein datengestütztes Bildungsmonitoring bildet die empirische Grundlage, um Bildungsbedarfe präzise zu ermitteln, Lücken zu schließen und strategische Steuerungsentscheidungen fundiert treffen zu können.
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