Examensarbeit, 2021
161 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Erforschung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts (KKRU) aus der Perspektive der Religionslehrerinnen und Religionslehrer. Sie analysiert die Ergebnisse verschiedener Studien zum KKRU und untersucht die Herausforderungen, die sich aus der Einführung des KKRU für die Religionslehrerinnen und -lehrerbildung ergeben.
Die Arbeit beginnt mit einem umfassenden Forschungsüberblick zum konfessionell-kooperativen Religionsunterricht. Sie analysiert verschiedene Modelle des KKRU, wie das Tübinger Modell und den Dialogischen Religionsunterricht, und beleuchtet die Perspektiven von Religionslehrerinnen und Religionslehrern auf die Kooperation. Im zweiten Kapitel werden die Ergebnisse einer Evaluation des KKRU in Baden-Württemberg vorgestellt. Hierbei stehen die Motive und Vorbehalte gegenüber dem KKRU, die Teamarbeit als Bereicherung und die Vorstellungen von einer idealen Fortbildung im Fokus. Das dritte Kapitel widmet sich dem KKRU in Niedersachsen und untersucht die Vorbereitung, Durchführung und Wahrnehmung der konfessionellen Kooperation.
Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht, Religionslehrerinnen und Religionslehrer, KKRU, Religionspädagogik, Interreligiöser Dialog, Evangelische Kirche, Katholische Kirche, Studien, Evaluation, Didaktik, Kompetenzen, Pluralismus, Religionsunterricht, Bildung, Fort- und Weiterbildung.
Beim KKRU lernen evangelische und katholische Schüler gemeinsam. Der Unterricht wird abwechselnd von evangelischen und katholischen Lehrkräften erteilt, wobei die eigene Konfession gewahrt bleibt, aber der Dialog gestärkt wird.
Grundlage war die EKD-Denkschrift von 1994. Ziel ist es, in einer pluralistischen Gesellschaft Gemeinsamkeiten der Konfessionen zu stärken und gleichzeitig den Unterschieden gerecht zu werden, statt getrennten Unterricht für kleine Gruppen anzubieten.
Viele Lehrkräfte empfinden die Teamarbeit und den Austausch über die Konfessionsgrenzen hinweg als Bereicherung für ihre eigene Professionalität, sehen aber auch Herausforderungen in der organisatorischen Vorbereitung.
Erforderlich sind religionspädagogische Reflexionsfähigkeit, Dialogkompetenz sowie die Fähigkeit, die eigene konfessionelle Identität zu vertreten und gleichzeitig offen für die andere Tradition zu sein.
Niedersachsen führte das Modell 1998 als erstes Land ein. Heute wird es auch in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Hessen (auf Antrag) an über 1.500 Schulen praktiziert.
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