Masterarbeit, 2021
89 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
1.1. Einführung in die Thematik
1.2. Ziel und Aufbau der Arbeit
2. GRUNDLAGEN DER NACHHALTIGKEITSBERICHTERSTATTUNG
2.1. Begriffsbestimmungen
2.2. Notwendigkeit und Nutzen der Nachhaltigkeitsberichterstattung
2.3. Inhalt der Berichterstattung
2.3.1. Bestandteile der nichtfinanziellen Berichterstattung
2.3.2. Inhalte eines Nachhaltigkeitsberichts
2.3.3. Verwendung von Rahmenwerken
2.4. Trends im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung
2.4.1. Trends bei Erstellung der nichtfinanziellen Berichterstattung
2.4.2. Trends bei der Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten
3. PRÜFUNG VON BERICHTEN IM BEREICH DER NACHHALTIGKEIT
3.1. Bedeutung und Prüfungsstandards
3.2. Prüfung der nichtfinanziellen Berichterstattung im Rahmen der Abschlussprüfung
3.3. Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten nach ISAE 3000 (Revised)
3.3.1. Grundsätze und Aufbau des Standards
3.3.2. Auftragsannahme, Prüfungsplanung und Durchführung der Prüfung
3.3.3. Vermerk über die Prüfung
3.4. Praktische Umsetzung der Prüfung nichtfinanzieller Berichterstattungen und von Nachhaltigkeitsberichten
4. AKTUELLE ENTWICKLUNGEN UND HERAUSFORDERUNGEN
4.1. Herausforderungen bei Erstellung und Prüfung
4.1.1. Grundlegende Herausforderungen für Ersteller und Prüfer
4.1.2. Kommunikation von Nachhaltigkeitsaspekten
4.1.3. Fokus auf wesentliche Themen
4.1.4. Integrated Reporting
4.2. Aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit dem EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums
4.2.1. Auslöser und Hintergrund des Aktionsplans
4.2.2. Entwicklung eines Klassifizierungssystems
4.2.3. Überarbeitung der Regelungen zur nichtfinanziellen Berichterstattung
5. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht die bestehenden und zukünftigen Vorgaben für die Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie deren externe Prüfung. Ziel ist es, die praktische Umsetzung zu analysieren, bestehende Herausforderungen zu identifizieren und die Auswirkungen aktueller regulatorischer Veränderungen auf EU-Ebene, insbesondere im Hinblick auf den EU-Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums, kritisch zu beleuchten.
3.3.1. Grundsätze und Aufbau des Standards
Die International Federation of Accountants (IFAC), zu Deutsch Internationale Vereinigung der Wirtschaftsprüfer, publizierte im Jahr 2013 den ISAE 3000 (Revised) zum Vorgehen bei betriebswirtschaftlichen Prüfungen, die keine Prüfung oder prüferische Durchsicht historischer Finanzinformationen darstellen. Bereits die Bezeichnung des Prüfungsstandards charakterisiert den vielfältigen Anwendungsbereich dessen. Aufgrund der universellen Einsatzmöglichkeiten wird er deshalb auch als <
Der ISAE 3000 (Revised) stellt einen prinzipienorientierten Standard dar, in dem konzeptionelle Grundlagen für Prüfer dargelegt werden. Theoretisch kann er auch von anderen Berufsgruppen als die der Wirtschaftsprüfer angewendet werden. Aufgrund seiner hohen Qualitätssicherungsansprüche, insbesondere in Bezug auf die Einhaltung der Berufsgrundsätze, stoßen berufsfremde Personen in der Praxis aber oft auf unüberwindbare Hürden. Hinsichtlich seines Aufbaus unterscheidet er sich kaum von den deutschen Prüfungsstandards des IDW. Nach einer kurzen Vorbemerkung werden die Ziele der Prüfer beschrieben und wesentliche Begriffe definiert. Mittelpunkt des ISAE 3000 (Revised) bilden die Anforderungen. Hier wird genauer eingegangen auf Auftragsannahme und -fortführung, Planung und Durchführung der Prüfung, die Bildung des Prüfungsurteils und die Erstellung eines Prüfungsberichts sowie die Erteilung eines Prüfungsvermerks.
Ein Prüfungsauftrag im Sinne des ISAE 3000 (Revised) Tz. 12 lit. (a) ist dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfer ausreichend geeignete Nachweise zur Abgabe eines Prüfungsurteils erhält, um das Vertrauen Dritter in Bezug auf die Sachverhaltsinformation zu erhöhen. Ziel des ISAE 3000 (Revised) ist es nach Tz. 11, dass der Prüfer mit hinreichender oder begrenzter Sicherheit beurteilen kann, ob die Sachverhaltsinformation frei von wesentlich falschen Darstellungen ist.
1. EINLEITUNG: Einleitung in das Thema Nachhaltigkeit vor dem Hintergrund ökologischer Krisen und die Vorstellung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2. GRUNDLAGEN DER NACHHALTIGKEITSBERICHTERSTATTUNG: Darstellung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, Begriffsbestimmungen und Trends bei der Erstellung von Nachhaltigkeits- und nichtfinanziellen Berichten.
3. PRÜFUNG VON BERICHTEN IM BEREICH DER NACHHALTIGKEIT: Erläuterung der Bedeutung der Prüfung, der Anwendung des ISAE 3000 (Revised) als Standard sowie die praktische Umsetzung bei der Prüfung durch Abschlussprüfer.
4. AKTUELLE ENTWICKLUNGEN UND HERAUSFORDERUNGEN: Analyse der Herausforderungen bei Erstellung und Prüfung (z.B. Greenwashing) sowie der regulatorischen Auswirkungen des EU-Aktionsplans und der Taxonomie-Verordnung.
5. FAZIT: Resümee der gewonnenen Erkenntnisse und ein Ausblick auf die zukünftige regulatorische Dynamik in der Nachhaltigkeitsberichterstattung.
Nachhaltigkeitsberichterstattung, CSR-Richtlinie, EU-Taxonomie, Greenwashing, Wesentlichkeitsanalyse, ISAE 3000, Abschlussprüfung, Wirtschaftsprüfung, nichtfinanzielle Berichterstattung, Integrated Reporting, Nachhaltigkeitsmanagement, Stakeholder, Klimaschutz, EU-Aktionsplan, Transparenz.
Die Arbeit behandelt die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen und die damit verbundenen Herausforderungen bei Erstellung und externer Prüfung im Kontext aktueller EU-Regulierungen.
Zentrale Themen sind die gesetzlichen Anforderungen der CSR-Richtlinie, die praktische Anwendung von Prüfungsstandards wie ISAE 3000, sowie die Auswirkungen der EU-Taxonomie und des EU-Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums.
Das Ziel ist es, den aktuellen Stand der regulatorischen Vorgaben für die Nachhaltigkeitsberichterstattung und -prüfung zu ermitteln und Herausforderungen vor dem Hintergrund ständiger Veränderungen auf EU-Ebene aufzuzeigen.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien, Gesetzestexte und empirischer Daten zur Berichterstattungspraxis von Unternehmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen, die detaillierte Prüfungsmethodik für Nachhaltigkeitsberichte nach internationalen Standards sowie eine kritische Analyse aktueller Herausforderungen wie Greenwashing und der EU-Taxonomie.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Nachhaltigkeitsberichterstattung, CSR-Richtlinie, EU-Taxonomie, Wesentlichkeitsanalyse, Wirtschaftsprüfung und Greenwashing charakterisiert.
Die Wesentlichkeitsanalyse wird als zentrales Instrument diskutiert, um relevante Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren, wobei ihre praktische Umsetzung und die Herausforderungen bei der Definition für Unternehmen kritisch hinterfragt werden.
Die Autorin argumentiert, dass Wirtschaftsprüfer aufgrund ihrer umfassenden Qualifikation und Synergieeffekte zur Abschlussprüfung die geeignetste Wahl für die externe inhaltliche Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten darstellen.
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