Diplomarbeit, 2008
83 Seiten, Note: 2,0
1 Einführung in das Thema
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Rahmenbedingungen in der VR China
2.1 Ökonomische Umwelt
2.1.1 Bevölkerungsentwicklung
2.1.2 Urbanisierung
2.1.3 Volkswirtschaftliche Entwicklung
2.1.4 Regionale Disparitäten und Wirtschaftszentren
2.1.5 Haushaltseinkommen der chinesischen Bevölkerung
2.1.6 Währungs- und Bankensystem
2.1.7 Verkehrsinfrastruktur
2.2 Politisch-rechtliche Umwelt
2.2.1 Politisches System
2.2.2 Administrative Einteilung und Sonderwirtschaftszonen
2.2.3 WTO Beitritt
2.2.4 Fünfjahrespläne
2.3 Soziokulturelle Umwelt
2.3.1 Besonderheiten der chinesischen Kultur
2.3.2 Guanxi – die Bedeutung von Beziehungen
2.3.3 Mianzi – Gesicht wahren
2.4 Technologische Umwelt
2.4.1 Forschung und Entwicklung
2.4.2 Technologietransfer
3 Automobilindustrie in China
3.1 Historische Entwicklung
3.2 Einheimische Automobilhersteller
3.3 Aktivitäten internationaler Automobilproduzenten in China
4 Der chinesische Automobilmarkt
4.1 Marktreife
4.2 Marktsegmentierung
4.2.1 Segmentierung nach Preisklassen
4.2.2 Segmentierung nach Kundengruppen
4.2.3 Segmentierung nach Wohlstandsregionen
4.3 Konkurrenzsituation
4.3.1 Marktanteile
4.3.2 Konsolidierung
4.3.3 Verfall der Automobilpreise
4.4 Blick in die Zukunft
4.4.1 Entwicklung der Einkommensschichten
4.4.2 Marktentwicklung
5 Chancen und Perspektiven für deutsche
5.1 Großes Marktpotenzial
5.2 Angebot von Finanzierungsdienstleistungen
5.3 Wachstumssegment Mittelklasse
5.4 Positives Image deutscher Automarken
5.5 Alternative Technologien: Diesel und Hybrid
6 Risiken und Herausforderungen des
6.1 Überkapazitäten
6.2 Teure Produktion
6.3 Mangelnder Schutz geistigen Eigentums
6.4 Umstrittene Partnerschaft: Joint Venture
6.5 Protektionismus der chinesischen Regierung
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den chinesischen Automobilmarkt, um Chancen und Risiken für deutsche Automobilkonzerne herauszuarbeiten. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Marktdynamik, den Rahmenbedingungen sowie der zukünftigen Entwicklung des Pkw-Sektors.
2.3.3 Mianzi – Gesicht wahren
Mianzi, was im Allgemeinen mit Gesicht übersetzt wird, bezeichnet das Ansehen einer Person innerhalb einer Gruppe. Der Erhalt seines Gesichtes ist für den Chinesen von wesentlich größerer Wichtigkeit als dies in westlichen Kulturkreisen denkbar wäre. Dabei erhält man Gesicht durch sein Alter oder seine Position aber auch durch andere Personen, wenn man z.B. von einer anderen Person gelobt wird. Allerdings ist es oft leichter, Gesicht durch Handlungen zu verlieren, als es zu gewinnen. Beispielsweise verliert man Ansehen, wenn man in einer chaotischen Situation allzu unbeherrscht auftritt. Dies kann eine zu direkte Äußerung gegenüber einem Gesprächspartner sein, aber auch das offene Zeigen von Emotionen. Der eigene Gesichtsverlust wird dadurch verschlimmert, indem man das Gesicht einer anderen Person beschädigt, wenn man sie z. B. vor einer Gruppe von Leuten kritisiert. Die Bedeutung des Mianzi geht soweit, dass Verträge in China nicht schriftlich fixiert werden müssen, da eine Nichteinhaltung einen zu großen Ansehensverlust mit sich bringen würde (vgl. KLEEMANN 2005).
1 Einführung in das Thema: Umriss der Ausgangslage des chinesischen Automobilmarktes sowie der Zielsetzung und Vorgehensweise der vorliegenden Arbeit.
2 Rahmenbedingungen in der VR China: Darstellung der ökonomischen, politisch-rechtlichen, soziokulturellen und technologischen Faktoren, die den Markt beeinflussen.
3 Automobilindustrie in China: Überblick über die historische Entwicklung der Branche sowie die Aktivitäten chinesischer und internationaler Automobilproduzenten.
4 Der chinesische Automobilmarkt: Analyse der Marktsituation hinsichtlich Marktreife, Segmentierung, Konkurrenz und Zukunftsprognosen.
5 Chancen und Perspektiven für deutsche: Untersuchung der Marktopportunitäten, wie das enorme Marktpotenzial und das positive Image deutscher Automarken für deutsche Konzerne.
6 Risiken und Herausforderungen des: Analyse von Marktrisiken, einschließlich Überkapazitäten, rechtlicher Unsicherheiten und protektionistischer Maßnahmen.
7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse bezüglich der Chancen und Risiken für deutsche Automobilproduzenten in China.
China, Automobilmarkt, Automobilindustrie, Marktsegmentierung, Joint Venture, Markteintritt, Marktreife, Produktionskapazitäten, Kaufkraft, deutsche Automobilkonzerne, Mittelklasse, Handelsliberalisierung, Wirtschaftswachstum, Technologietransfer, Wettbewerbsvorteile.
Die Arbeit analysiert den chinesischen Automobilmarkt als Wachstumsmarkt und bewertet die Chancen sowie Risiken, die sich für deutsche Automobilkonzerne bei einem Engagement in China ergeben.
Die Untersuchung umfasst die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen, die historische Entwicklung der Branche, die Marktsegmentierung, die Rolle von Joint Ventures sowie die Herausforderungen durch Protektionismus und rechtliche Hürden.
Ziel ist es, die Marktchancen für deutsche Unternehmen zu identifizieren und gleichzeitig kritisch auf Risiken hinzuweisen, um ein fundiertes Bild für eine langfristige Marktstrategie zu zeichnen.
Die Arbeit basiert auf der Auswertung aktueller Fachliteratur, Wirtschaftsberichten, Studien von Unternehmensberatungen sowie Internetquellen, um die Dynamik des chinesischen Marktes abzubilden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Rahmenbedingungen, die Struktur der Automobilindustrie, den aktuellen Stand des Marktes inklusive seiner Segmentierung sowie die spezifischen Chancen und Risiken für ausländische, insbesondere deutsche Unternehmen.
Marktpotenzial, Wettbewerb, Konsolidierung, Mittelklasse, Joint Venture, Preissensitivität, technologischer Wandel und Rahmenbedingungen sind zentrale Begriffe.
Sie sind für den Markteintritt essenziell, da ausländische Unternehmen derzeit nur über solche Partnerschaften vor Ort produzieren dürfen. Sie bieten Zugang zu lokalen Netzwerken, bergen jedoch auch Risiken beim Know-how-Transfer.
Diese Konzepte (Beziehungen und Ansehen) sind tief in der Gesellschaft verwurzelt. Ein Verständnis dafür ist für ausländische Firmen unerlässlich, um marketingpolitische Instrumente zielgerichtet einzusetzen und Vertrauensverhältnisse aufzubauen.
Die chinesische Regierung steuert durch diese Pläne die Entwicklung der Industrie, definiert Schlüsselbranchen und legt strategische Ziele für Umweltschutz, Energieeffizienz und die Konsolidierung der einheimischen Hersteller fest.
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