Magisterarbeit, 1996
114 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Theorie des Selbstbewusstseins bei Hector-Neri Castañeda. Sie strebt eine umfassende Darstellung seines Denkens an, inklusive seiner Biographie, methodologischen Vorgehensweise und den wichtigsten Themen seiner Philosophie. Der Fokus liegt dabei auf Castañedas Konzeption des Selbstbewusstseins und dessen Beziehung zur Welt und Sprache.
Die Einleitung stellt Castañeda als Philosoph vor und erläutert die Motivation für die vorliegende Arbeit. Das zweite Kapitel widmet sich seiner Biographie, inklusive der Einflüsse, die seine philosophische Arbeit prägten. Das dritte Kapitel behandelt die allgemeinen Grundlagen seiner Philosophie und die Rolle von Sprache, Denken und Realität in seiner Erkenntnistheorie. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Theorie der Gestaltungen, die den Aufbau der Welt und ihrer Objekte beschreibt.
Kapitel fünf analysiert den ontologischen Aufbau des Ichs. Dabei wird die Erweiterung des Kantschen "Ich denke" durch ein "Hier und Jetzt" erläutert. Weiterhin wird gezeigt, wie Castañeda den ontologischen Dualismus Descartes in einen Monismus ableitet. Das sechste Kapitel beschäftigt sich mit den sprachlichen Dimensionen des Selbstbewusstseins und analysiert die Rolle von Indikatoren und Quasi-Indikatoren in der Entstehung des Selbstbewusstseins. Dieses Kapitel beleuchtet auch die Theorie der Attribut-Selbstzuschreibung und deren Beitrag zur Hierarchie des Bewusstseins.
Das siebte Kapitel behandelt Castañedas Kritik an Fichte und untersucht die Unterscheidung zwischen Selbstbewusstsein und Selbstbezug. Der letzte Teil der Arbeit, der in dieser Zusammenfassung nicht behandelt wird, befasst sich mit Castañedas Position innerhalb der Diskussion um die propositionale Wissbarkeit des Selbstbewusstseins.
Die Schlüsselwörter dieser Arbeit umfassen die Theorie des Selbstbewusstseins, Hector-Neri Castañeda, Gestaltungen, Ontologie, Sprache, Indikatoren, Quasi-Indikatoren, Attribut-Selbstzuschreibung, Selbstbezug, Fichte, propositionale Wissbarkeit, Erkenntnistheorie und Philosophie des Geistes.
Ein bedeutender Philosoph, der sich intensiv mit Erkenntnistheorie, Sprache und der Struktur des Selbstbewusstseins auseinandersetzte.
Ein zentraler Teil von Castañedas Philosophie, der beschreibt, wie die Welt und ihre Objekte ontologisch aufgebaut sind.
Er ergänzt es um die Dimensionen „Hier und Jetzt“, um das Ich fester in der Welt der Erfahrungen zu verankern.
Sprachliche Werkzeuge, die Castañeda in den 60er Jahren einführte, um das Selbstbewusstsein auf sprachanalytischer Ebene präzise zu untersuchen.
Er wirft Fichte eine Vermischung von Selbstbewusstsein und Selbstbezug vor und argumentiert, dass nicht jedes Bewusstsein zwingend Selbstbewusstsein einschließt.
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