Bachelorarbeit, 2007
90 Seiten, Note: 1,3
1 EINFÜHRUNG IMMOBILIENFONDS
1.1 Immobilienfonds als Kapitalanlage
2 KONSTRUKTION UND FUNKTIONSWEISE OFFENER UND GESCHLOSSENER IMMOBILIENFONDS
2.1 Offene Immobilienfonds
2.1.1 Wesentliche Grundlagen
2.1.1.1 Allgemeine Rechtsgrundlagen
2.1.1.2 Kapitalanlagegesellschaft (KAG)
2.1.1.3 Sondervermögen
2.1.1.4 Depotbank
2.1.1.5 Der Sachverständigenausschuss
2.1.1.6 Weitere Instanzen
2.1.2 Produktmerkmale
2.1.2.1 Fungibilität
2.1.2.2 Kosten und Haftung
2.1.2.3 Besteuerung
2.1.2.4 Mindesteinlage und Anlegerkreis
2.1.2.5 Rendite-Risikoverhalten offener Immobilienfonds
2.2 Geschlossene Immobilienfonds
2.2.1 Rechtsgrundlagen und Rechtsformen
2.2.1.1 Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
2.2.1.2 Kommanditgesellschaft (KG)
2.2.1.3 Die GmbH & Co. KG
2.2.2 Konstruktionsvarianten geschlossener Immobilienfonds
2.2.2.1 Steuerorientierte Fonds
2.2.2.2 Renditefonds
2.2.2.3 Ansparfonds
2.2.2.4 Blind-Pools
2.2.2.5 Hamburger Modell
2.2.3 Produktmerkmale geschlossener Immobilienfonds
2.2.3.1 Fungibilität
2.2.3.1.1 Liquidation
2.2.3.1.2 Individuelle Kündigungsoptionen
2.2.3.1.3 Zweitmarktfähigkeit
2.2.3.2 Mindestlosgröße und Anlagezeitraum
2.2.3.3 Anlegerkreis
2.2.3.4 Rendite-Risikoverhalten geschlossener Immobilienfonds
3 IMMOBILIENFONDSVERGLEICH
3.1 Vergleich der Eigenschaften offener und geschlossener Immobilienfonds
3.2 Transparenzvergleich
3.2.1 Transparenz offener Immobilienfonds
3.2.1.1 Publikationspflichten
3.2.1.1.1 Prospekte offener Immobilienfonds
3.2.1.1.2 Jahres-, Halbjahres- und Auflösungsberichte
3.2.1.2 Transparenzoffensive 2004
3.2.1.3 Der BVI-Maßnahmenkatalog
3.2.1.4 Ratings offener Immobilienfonds
3.2.2 Transparenz geschlossener Immobilienfonds
3.2.2.1 Prospekte geschlossener Immobilienfonds
3.2.2.1.1 Anlegerschutzverbesserungsgesetz
3.2.2.1.2 Prospektprüfung
3.2.2.2 Leistungsbilanzen
3.2.2.3 Ratings geschlossener Immobilienfonds
3.2.2.4 Mittelverwendungskontrolle
3.2.3 Tabellarischer Transparenzvergleich
4 SCHLUSSBETRACHTUNG
4.1 Fazit
Das Ziel der Arbeit ist die Vermittlung der wesentlichen Grundlagen zu offenen und geschlossenen Immobilienfonds sowie deren vergleichende Gegenüberstellung in Bezug auf Konstruktion, Eigenschaften und Transparenz. Dabei sollen bestehende Transparenzdefizite analysiert werden, um die transparentere Form der beiden Anlageprodukte abzuleiten.
2.1.2.1 Fungibilität
Bei Immobilien handelt es sich um schwer fungible Investitionsobjekte. Besonders bei Immobilientransaktionen fallen sehr hohe Erwerbsnebenkosten an, wie z.B. Steuern und Notarkosten, was in der Summe mitunter zehn Prozent des Gesamtkaufpreises ausmachen kann. Aus diesem Grund besitzen Immobilien auch einen langfristigen Anlagecharakter, da sich die Erwerbsnebenkosten nur über einen längeren Zeitraum amortisieren können. Aufgrund der hohen Erwerbsnebenkosten berechnet die Gesellschaft meist einen hohen Ausgabeaufschlag für die Anteile, um übereilte Verkaufsentscheidungen zu erschweren.
Trotzdem handelt es sich bei offenen Immobilienfonds für den Investor um ein relativ stark liquides Kapitalanlageprodukt, denn es besteht eine grundsätzliche Verpflichtung durch die Kapitalanlagegesellschaft, die Anteile jederzeit zum entsprechenden Rücknahmepreis zurückzunehmen. Das birgt im Grunde ein systematisches Risiko bei offenen Immobilienfonds, da viele kleine Beiträge bei täglicher Rücknahmegarantie in langfristige Immobilieninvestitionen gebündelt werden. Es findet somit eine risikoreiche Fristentransformation statt. Diese steht im Gegensatz zur „goldenen Finanzierungsregel“ mit dem Finanzierungsgrundsatz, dass langfristige Passiva auch mit langfristigen Aktiva gedeckt werden sollten. Aus diesem Grund ist eine gesetzlich geforderte Mindestliquidität unablässig. Je nach Vertragsbedingungen darf bei einer Maximalbelastung des Fonds, wenn ein entsprechender „Run“ ausgelöst wurde und die Mindestliquidität gefährdet ist, die KAG eine Rücknahme der Anteile für eine bestimmte Zeit aussetzen. Die Dauer richtet sich nach den Vertragsbedingungen und ist maximal verlängerbar auf bis zu zwei Jahre.
1 EINFÜHRUNG IMMOBILIENFONDS: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung von Immobilien als Kapitalanlage und führt in die Unterscheidung zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds als indirekte Anlageprodukte ein.
2 KONSTRUKTION UND FUNKTIONSWEISE OFFENER UND GESCHLOSSENER IMMOBILIENFONDS: Hier werden die organisatorischen, rechtlichen und steuerlichen Grundlagen beider Fondsarten detailliert dargestellt sowie deren spezifische Merkmale wie Fungibilität, Risikoverhalten und Kostenstruktur analysiert.
3 IMMOBILIENFONDSVERGLEICH: In diesem Hauptteil erfolgt eine direkte Gegenüberstellung der Produkte anhand verschiedener Kriterien sowie ein tiefgehender Vergleich der Transparenz, insbesondere hinsichtlich Publikationspflichten, Ratings und Prospektgestaltung.
4 SCHLUSSBETRACHTUNG: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet, welcher der beiden Fondstypen für Anleger ein höheres Maß an Transparenz bietet und wie sich die Branche in diesem Bereich entwickelt hat.
Offene Immobilienfonds, Geschlossene Immobilienfonds, Transparenz, Kapitalanlage, Investmentgesetz, Prospekt, Anlegerschutz, Fungibilität, Risiko, Rendite, Immobilienbewertung, Leistungsbilanz, Mittelverwendungskontrolle, Rating, Fondsmanagement.
Die Bachelorarbeit behandelt den Vergleich zwischen offenen und geschlossenen Immobilienfonds mit einem Fokus auf deren Eigenschaften und dem jeweiligen Transparenzverhalten.
Im Zentrum stehen die Konstruktion der Fonds, die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Bewertungsmethoden, das Rendite-Risiko-Verhalten sowie die Transparenz durch Publikationen und Ratings.
Das Ziel ist es, dem Leser die Unterschiede zwischen beiden Fondstypen zu vermitteln und durch einen Vergleich der Transparenzanforderungen zu klären, welches Produkt dem Anleger mehr Transparenz und Informationen bietet.
Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse durchgeführt, die auf der Auswertung von Fachliteratur, gesetzlichen Vorschriften (InvG, BGB) und Praxisbeispielen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Darstellung der Konstruktion und Funktionen beider Fondsarten sowie einen umfassenden tabellarischen Vergleich und eine Analyse des Transparenzvergleichs.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Immobilienfonds, Investmentgesetz, Transparenz, Anlegerschutz, Prospekt, Fungibilität und Risikostreuung charakterisieren.
Das AnSVG hat die Transparenz bei geschlossenen Immobilienfonds durch eine verpflichtende Prospektprüfung seitens der BaFin gestärkt und erstmals eine systematische Erfassung dieser Fonds ermöglicht.
Da geschlossene Immobilienfonds oft mit hohen Anlagesummen und langen Laufzeiten bei geringer Fungibilität verbunden sind, ist Transparenz für das Anlegervertrauen und die Abgrenzung von unseriösen Anbietern essenziell.
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