Bachelorarbeit, 2008
56 Seiten, Note: 2,7
1. EINFÜHRUNG
1.1. Aktualität des Themas
1.2. Aufbau der Arbeit
2. WIEDERGEBURTDER FILIALEN
2.1. Neue Umgebung und neue Kunden
2.2. Vorteile der physischen Präsenz
3. MARKETING IM BANKENSEKTOR
3.1. Flagshipstore
3.2. Marketing für Finanzdienstleistungen
3.2.1. Product
3.2.2. Price
3.2.3. Place
3.2.4. Promotion
3.2.5. Physical facilities
3.2.6. Personnel
3.2.7. Processes
3.3. Customer Relationship Management
4. FILIALKONZEPTE
4.1. Gewöhnliche vs. innovative Filialkonzepte im Retail Banking
4.2. Filialkonzeptarten
4.2.1. Life-Assistance-Banking
4.2.2. Community-Banking
4.2.3. Convenience-Banking
4.2.4. High-Tech-Banking
5. PRAXISBEISPIELEIN DEUTSCHLAND
5.1. Q 110 – Deutsche Bank der Zukunft
5.2. „Filiale im Wandel“ der Postbank – Funktionalität vor trendigem Design
5.3. Zusammenfassung und Vergleich
6. INTERNATIONALE BEISPIELE
6.1. „Nachbarschaftsstore“ der Umpqua Bank, USA
6.2. „Intelligente Bank“, Österreich
6.3. Zusammenfassung und Vergleich
7. BEWERTUNG
7.1. Kundengruppen
7.2. Eignung der Filialkonzepte für unterschiedliche Kundengruppen
7.2.1. Ältere Konservative
7.2.2. Jüngere mit wenig Geld
7.2.3. Traditionelle Mitte
7.2.4. Gebildete, gut Verdienende Personen
7.3. Vorschlag eines eigenen Filialkonzepts
8. KRITISCHE WÜRDIGUNG
8.1. SWOT-Analyse
8.2. Unabdingbarkeit der Multikanalstrategie
9. FAZIT
10. ENGLISH SUMMARY
Die Arbeit untersucht die Relevanz und Gestaltung moderner Filialkonzepte im Retail Banking. Im Zentrum steht die Frage, wie Banken durch innovative Konzepte trotz zunehmender Digitalisierung ihre Marktpräsenz stärken, Kundenbindung erhöhen und sich positiv von der Masse abheben können.
3.1. FLAGSHIPSTORE
Laut Duden ist ein Haupt- oder Vorzeigegeschäft, auch Flagshipstore genannt, das repräsentative Geschäft einer Kette, das durch Produkte, Design und Service die Philosophie der Marke vermitteln soll.12
Angefangen haben mit der Strategie Einzelhandels- und Caféketten, wie z.B. „Marks&Spencer“, „Starbucks“ und „Debenhams“. Jetzt scheinen die Finanzinstitute diese Strategie übernommen zu haben und eröffnen einzelne innovative Filialen in den zentralen Locations einer großen Stadt, die größer, ansprechender, innovativer und mit der neuesten Technik ausgestattet sind. Diese Filialen werden in den teuersten Stadtteilen platziert, dort werden kostenlos Getränke und Snacks angeboten und die anwesenden Mitarbeiter sind speziell ausgebildet.
Damit will man erreichen, dass der Kunde sich immer an das Vorzeigegeschäft erinnert, selbst wenn er in eine ganz normale Filiale derselben Bank kommt, und dass er die innovative Strategie mit der Bank assoziiert. Durch die Zugehörigkeit zu einer solchen innovativen Bank werden das Lebenshaltungsgefühl und der wahrgenommene Mehrwert gesteigert.
1. EINFÜHRUNG: Diese Einleitung beleuchtet den Wandel im Retail Banking und begründet die wachsende strategische Bedeutung der Filiale als Brücke zum Kunden.
2. WIEDERGEBURTDER FILIALEN: Das Kapitel analysiert den demografischen Wandel und die Bedeutung der physischen Präsenz trotz der Verfügbarkeit digitaler Kanäle.
3. MARKETING IM BANKENSEKTOR: Hier werden die Besonderheiten des Dienstleistungsmarketings im Bankwesen sowie das Konzept des Flagshipstores und des Customer Relationship Managements erläutert.
4. FILIALKONZEPTE: Es erfolgt eine Unterscheidung zwischen traditionellen und innovativen Filialformen sowie die Vorstellung spezifischer Ansätze wie Life-Assistance- und High-Tech-Banking.
5. PRAXISBEISPIELEIN DEUTSCHLAND: Eine detaillierte Untersuchung der „Q 110“-Filiale der Deutschen Bank und der „Filiale im Wandel“ der Postbank.
6. INTERNATIONALE BEISPIELE: Vorstellung innovativer Ansätze aus den USA (Umpqua Bank) und Österreich (Intelligente Bank).
7. BEWERTUNG: Eine subjektive Einordnung der vorgestellten Konzepte basierend auf vier definierten Kundengruppen sowie ein Entwurf eines eigenen Filialmodells.
8. KRITISCHE WÜRDIGUNG: Eine SWOT-Analyse der „Q 110“ sowie eine Erörterung der Notwendigkeit einer umfassenden Multikanalstrategie.
9. FAZIT: Zusammenfassende Betrachtung der Studienergebnisse mit der Kernbotschaft, dass Individualisierung und Kundenorientierung entscheidend für den Erfolg sind.
10. ENGLISH SUMMARY: Eine prägnante Zusammenfassung der Kernthesen in englischer Sprache.
Retail Banking, Filialkonzepte, Bankfiliale, Marketing-Mix, Kundenbindung, Servicequalität, Q 110, Postbank, Umpqua Bank, Intelligente Bank, Multikanalstrategie, SWOT-Analyse, Finanzdienstleistungen, Kundengruppen, Innovation.
Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Renaissance der Bankfiliale und untersucht, wie Finanzinstitute durch innovative Filialkonzepte ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können.
Die Themen umfassen die strategische Neuausrichtung von Filialen, die Anwendung des erweiterten Marketing-Mix (7 Ps) auf Bankdienstleistungen sowie den Vergleich verschiedener Filialtypen.
Das Ziel ist es, verschiedene innovative Filialkonzepte zu vergleichen und zu bewerten, um Finanzinstituten Orientierung bei der Modernisierung ihrer Standorte zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem direkten Vergleich von Praxisbeispielen (Fallstudien) sowie einer subjektiven SWOT-Analyse der untersuchten Konzepte.
Im Hauptteil werden nationale und internationale Praxisbeispiele analysiert und die Eignung dieser Modelle für unterschiedliche Kundengruppen systematisch bewertet.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Retail Banking, Filialkonzepte, Kundenbindung, Multikanalstrategie und der spezifische 7-P-Marketing-Mix für Dienstleistungen.
Sie dient als universelles Identifikationsmedium, das den Zugang zu allen Stationen steuert und individuelle Kundenprofile speichert, um eine 24/7-Nutzung der Bankangebote zu ermöglichen.
Die Umpqua Bank setzt stark auf das "Shop-in-Shop"-Prinzip und eine regionale Einbindung, bei der die Bank als lebendiger Treffpunkt für soziale Aktivitäten und lokalen Austausch fungiert.
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