Examensarbeit, 2008
27 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
I. PROBLEMSTELLUNG
1. Thema
2. Zielvorstellung und Leitfragen
2.1 Bezug der Leitfragen zum Modul
2.2 Bezug der Leitfragen zum Lehrplan
2.3 Bezug der Leitfragen zu den Ausbildungsstandards
2.3.1 Allgemeine Ausbildungsstandards
2.3.2 Fachspezifische Ausbildungsstandards
2.4 Bezug der Leitfragen zu den Bildungsstandards
II. UNTERRICHTSPRAXIS
1. Lernausgangslage
2. Vorstellung des Unterrichtsgegenstandes „Slam Poetry“
3. Didaktische Überlegungen und Entscheidungen
4. Methodische Überlegungen und Entscheidungen
4.1 Das Portfolio
4.2 Der Lernzirkel
4.3 Die Textlupe
4.4 Der Poetry Slam
5. Aufbau der Unterrichtseinheit
6. Ausgewählte Aspekte des Unterrichtsgeschehens
6.1 Darstellung und Reflexion des Lernzirkels
6.2 Darstellung und Reflexion des Poetry Slams
III. EVALUATION UND PERSÖNLICHES RESÜMEE
1. Die Evaluationsverfahren
2. Auswertung der Unterrichtseinheit in Hinblick auf die Leitfragen
2.1 Die Motivation der Schüler im Umgang mit lyrischen Texten
2.2 Der Zuwachs der Schreibkompetenz
3. Fazit und Schlussfolgerungen für die weitere unterrichtliche Tätigkeit
Die Hausarbeit untersucht die Implementierung einer 14-stündigen Unterrichtseinheit zum Thema "Poetry Slam" in einer achten Klasse. Das primäre Ziel ist es, die Schreibkompetenz der Schüler durch die Verknüpfung von analytischen, kreativ-produktiven und handlungsorientierten Methoden zu fördern und die Motivation für den Umgang mit lyrischen Texten zu steigern.
2. Zielvorstellung und Leitfragen
Lyrik zählt in der Schule oftmals zu den Unterrichtsinhalten, die bei Schülern negative Vorstellungen hervorrufen, da sie mit Gedichten häufig nur analytische und interpretatorische Arbeitsvorgänge assoziieren. Dabei bietet gerade diese Gattung ein großes Identifikationsangebot und fordert zur Imagination und Kreativität heraus. Ein zeitgemäßer Umgang mit lyrischen Texten soll die Eigenaktivität der Schüler durch kreativ-produktive Aufgaben fördern, ohne den analytisch-interpretatorischen Ansatz zu vernachlässigen. Diese beiden Verfahren dürfen nicht als Gegensätze, sondern müssen als sich gegenseitig ergänzende Methoden verstanden werden.
In der UE „Poetry Slam – Inszenierte Gegenwartslyrik“ verfolge ich das Lernziel, den Schülern durch analytische, kreativ-produktive und handlungsorientierte Verfahren den Zugang zu lyrischen Texten, speziell Slam Poetry, näher zu bringen, sodass ihr Umgang mit dieser Gattung freudig, kreativ und selbstständig ausfällt. Um diese Zielvorstellung zu erreichen, werden die Schüler sich mit dieser Form der Gegenwartslyrik auseinandersetzen, indem sie Themen und Autoren zeitgenössischer Literatur kennen lernen und davon ausgehend die Motivation erlangen, eine eigene Richtung des literarischen Ausdrucks zu finden. Dabei erhalten sie die Möglichkeit, für sie relevante Themen in ihrer eigenen Sprache zu formulieren und sprachlich auszugestalten, um beim Poetry Slam ihr Anliegen vor den Mitschülern zu vertreten. Die klanglichen und rhythmischen Merkmale der Slam Dichtung lassen sich mit Hilfe von Interviews und Slam Poetrys bekannter Interpreten erarbeiten, sodass die Schüler im weiteren Verlauf der UE die Stilmittel und Texttricks bei der Produktion eigener Texte anwenden können. Zudem soll die Lerngruppe den wirkungsvollen Vortrag ihrer Slam-Dichtung einüben, um diese beim Poetry Slam zu performen, was ein starkes emotionales Erlebnis für die Schüler sein wird. Sie lernen dabei außerdem die literarische Qualität zu reflektieren, da sie in der Rolle des Publikums die Texte von anderen im Hinblick auf Inhalt und Vortrag beurteilen.
I. PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung umreißt das Thema der Hausarbeit, definiert die Zielsetzungen der Unterrichtseinheit und formuliert die zentralen Leitfragen bezüglich Motivation und Schreibkompetenz.
II. UNTERRICHTSPRAXIS: Dieser Teil beschreibt die konkrete Planung der Einheit, den Aufbau des Lernzirkels sowie die methodischen Ansätze wie Portfolio, Textlupe und die Performance beim Poetry Slam.
III. EVALUATION UND PERSÖNLICHES RESÜMEE: Hier erfolgt eine Auswertung der Unterrichtsergebnisse anhand von Fragebögen und Portfolios sowie eine kritische Reflexion des eigenen Lehrhandelns und der erlernten Kompetenzen der Schüler.
Slam Poetry, Schreibkompetenz, Gegenwartslyrik, Lernzirkel, Portfolio, Textlupe, handlungsorientierter Unterricht, produktionsorientiertes Schreiben, Schülermotivation, Pubertätsphase, Performance, Literaturdidaktik, Deutschunterricht, Identitätsfindung, Kreatives Schreiben
Die Arbeit dokumentiert die Planung, Durchführung und Evaluation einer 14-stündigen Unterrichtseinheit zum Thema "Poetry Slam" in einer 8. Klasse eines Gymnasiums.
Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von analytischem Lernen, kreativer Textproduktion und handlungsorientierter Performance von Slam-Dichtungen.
Das Ziel ist es, die Schreibkompetenz der Schüler zu fördern und durch einen motivierenden, lebensweltbezogenen Zugang die Abneigung gegenüber traditioneller Lyrik abzubauen.
Zum Einsatz kommen eine Kombination aus analytischen Aufgaben, prozessorientiertem Schreiben mittels Portfolios, einer Textlupe zur Überarbeitung und einer abschließenden Bühnen-Performance.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Beschreibung der Lernausgangslage, der methodisch-didaktischen Konzeption des Lernzirkels und der Reflexion des tatsächlichen Unterrichtsgeschehens.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Begriffe Prozessorientierung, Schüleraktivierung, Methodenmix (analytisch, kreativ, handlungsorientiert) und Lebensweltbezug aus.
Es wurde gewählt, weil es als Gegenwartslyrik die Interessen der Jugendlichen trifft, die Identitätsfindung unterstützt und eine freudvolle Auseinandersetzung mit Sprache ermöglicht, die konventionellen Gedichtanalysen oft fehlt.
Sie reflektiert kritisch, dass die Textlupe in dieser ersten Anwendung zwar weniger direkt zur Steigerung der Schreibkompetenz beitrug als erhofft, aber als methodisches Instrument für künftige Einheiten wertvolle Erkenntnisse lieferte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

