Bachelorarbeit, 2003
129 Seiten, Note: 1,0
Kapitel 1: Einleitung
1.1 Idee des Buches
1.2 Aufbau des Buches
Kapitel 2: Geschichte der Printmedien
2.1 Geschichtliche Entwicklung der Printmedien
2.2 Medien im 3. Reich
Kapitel 3: Marketing
3.1 Definition und Ziele des Marketing
3.2 Definition und Instrumente des Marketing-Mix
3.3 Kommunikationspolitik
3.3.1 Ziele der Kommunikationspolitik
3.3.2 Instrumentarien der Kommunikationspolitik
3.4 Werbewirkungskontrolle
Kapitel 4: Konsumentenverhalten
4.1 Phasen des Kaufentscheidungsprozesses
4.1.1 Informationsgrundmodell
4.1.2 Informationsverarbeitung
4.2 Verhaltensprägende Faktoren
4.2.1 Wahrnehmung
4.2.2 Affektive Faktoren
4.2.3 Kognitive Faktoren
4.2.4 Soziale Faktoren
4.2.5 Situative Faktoren
4.3 Käufertypologien
Kapitel 5: Rechtliche Vorschriften
5.1 Kommunikationsrechte
5.2 Rechtliche Vorschriften bei Werbetexten
5.3 Rechtliche Vorschriften bei Werbebildern
5.4 Kontrolle durch den Werberat
Kapitel 6: Werbekonzept
6.1 Werbeobjekt
6.2 Zielgruppe
6.3 Werbeeffekt
6.4 Werbemittel
6.5 Werbeziele
6.6 Werbegestaltung
6.6.1 Sozialtechnische Regeln nach KROEBER-RIEL
6.6.2 Werbegebiet
6.6.3 Formatgröße
6.6.4 Farbgestaltung
6.6.5 Werbetexte
6.6.6 Werbestile
Kapitel 7: Empirische Studie
7.1 Design der empirischen Studie
7.1.1 Fragen
7.1.2 Hypothesen
7.1.3 Design der Umfrage
7.1.4 Fragebogen
7.2 Ergebnisse der Umfrage
7.2.1 Ergebnisse zu den allgemeinen Angaben (Teil I)
7.2.2 Ergebnisse zu den Meinungen über Werbung (Teil II)
7.2.3 Ergebnisse zu den Werbeplakaten (Teil III)
7.2.3.1 Plakat Nr. 1 – SIXT
7.2.3.2 Plakat Nr. 2 – KODAK
7.2.3.3 Plakat Nr. 3 – MERCEDES
7.2.3.4 Plakat Nr. 4 – ULTRAFILTER
7.2.3.5 Plakat Nr. 5 – BENSON & HEDGES
7.2.3.6 Plakat Nr. 6 – FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
7.2.3.7 Plakat Nr. 7 – UNITED COLORS OF BENETTON
7.2.4 Ergebnisse zu den Meinungen zukünftiger Werbung (Teil IV)
7.3 Analyse der Umfrageergebnisse anhand der Hypothesen
7.4 Analyse der Umfrageergebnisse anhand der Fragen
7.4.1 Prominente in der Werbung
7.4.2 Reaktionen von Rauchern und Nichtrauchern auf Tabakwerbung
7.4.3 Wie Deutsche und Personen anderer Nationalitäten aggressive Werbeplakate bewerten
7.4.4 Welche Werbeart die Probanden bevorzugen
7.5 Kritische Würdigung der empirischen Studie
Kapitel 8: Zusammenfassung
A.1 Anschreiben
A.2 Fragebogen für das mündliche Interview
A.3 Fragebogen für die schriftliche Umfrage
A.4 Fragebogen zur Auswertung
A.5 Werbeplakate
Diese Arbeit analysiert die Wirkung von Plakatwerbung auf den Konsumenten, wobei der Schwerpunkt auf der Gestaltung von Printmedien und der emotionalen sowie kognitiven Wirkung von Werbeelementen liegt. Ziel ist es, durch eine empirische Studie Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Werbestile und -elemente effektiv sind und wie Konsumenten auf unterschiedliche Werbeplakate reagieren.
Sozialtechnische Regeln nach KROEBER-RIEL
Werbung soll dem Konsumenten nicht nur oberflächlich ansprechen, sondern auch auf ihn wirken. Bei der Werbegestaltung lohnt sich daher die systematische Anwendung von verhaltens- und sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen, die KROEBER-RIEL zu folgenden „Sozialtechnischen Regeln“ zusammengefasst hat.
1.) Werbung soll demnach mit dem Betrachter einen „Kontakt herstellen“, was in Anbetracht der heutigen Informationsflut nicht einfach ist. Dieses Ziel kann aber durch häufige Werbe-Wiederholungen oder durch Aktivierungstechniken erreicht werden. Aktivierung wird durch physische (Plakatgröße, Farbgestaltung), emotionale oder überraschende (originelle Werbung) Reize verursacht.
2.) Ebenso soll Werbung „die Aufnahme der Werbebotschaft sichern“, wozu die Werbeelemente gemäß dem typischen Blickverlauf angeordnet werden, damit eine einfache Informationsaufnahme gewährleistet wird. Folglich sind eine übersichtliche und prägnante Anordnung von Bild- und Textelementen auf Plakaten zu wählen.
3.) Werbung übermittelt eine atmosphärische Wirkung, welche beim Betrachter Emotionen, wie Phantasien oder Erinnerungen, auslösen. Auf emotionale Reize, wie das Kindchen- oder Busenschema, reagieren Menschen auf Grund ihrer biologischen Eigenschaften reflexartig. Zum Kindchenschema zählen große Kulleraugen, wie sie Kinder, Tiere oder einige Comic-Figuren haben, weshalb oft mit denen geworben wird.
4.) Bei der Werbegestaltung ist weiterhin darauf zu achten, dass der Betrachter die Werbebotschaft, d.h. die kognitive Werbewirkung, versteht. Damit die Werbung verständlich ist, sind somit das Bild, der Text, wie auch die Interaktion von Bild und Text auf die Erwartungen des Betrachters abzustimmen.
5.) Wie gut sich der Betrachter an Werbung erinnern kann, hängt von der Gestaltungsart und Wiederholung ab. Auf diese Weise spielt die Werbegestaltung eine enorme Rolle, aber auch, wie oft, zu welcher Zeit sowie über welchen Werbeträger die Werbkampagne wiederholt wird.
Kapitel 1: Einleitung: Beschreibt die Bedeutung von Massenmedien und Werbung und legt die Zielsetzung dar, die Wirkung von Plakatwerbung theoretisch und empirisch zu analysieren.
Kapitel 2: Geschichte der Printmedien: Erläutert die historische Entwicklung der Drucktechnik sowie den massiven Einfluss von Propaganda-Medien im 3. Reich.
Kapitel 3: Marketing: Definiert die Grundlagen des Marketings und der Kommunikationspolitik, einschließlich der verschiedenen Instrumentarien zur Beeinflussung von Zielgruppen.
Kapitel 4: Konsumentenverhalten: Analysiert die psychologischen und sozialen Prozesse der Kaufentscheidung sowie Faktoren, die Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bei Konsumenten prägen.
Kapitel 5: Rechtliche Vorschriften: Gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Werbetexte und -bilder in Deutschland, einschließlich der Kontrolle durch den Werberat.
Kapitel 6: Werbekonzept: Detailliert die systematische Planung einer Werbekampagne und verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten von Plakaten, inklusive Werbestilen und technischen Aspekten.
Kapitel 7: Empirische Studie: Präsentiert die Ergebnisse der Umfrage zu sieben Werbeplakaten und wertet diese anhand der aufgestellten Hypothesen und Leitfragen aus.
Kapitel 8: Zusammenfassung: Fasst die aus Theorie und Praxis abgeleiteten Gestaltungsempfehlungen zusammen, um eine effektive und zielgruppengerechte Plakatwerbung zu gewährleisten.
Printmediengestaltung, Werbeplakat, Marketing, Konsumentenverhalten, Kommunikationspolitik, Werbewirkung, empirische Studie, Werbekonzept, Informationsverarbeitung, Zielgruppenanalyse, Werbegestaltung, psychologische Faktoren, Soziale Milieus, Werberat, Werbeziele.
Die Arbeit untersucht neue Möglichkeiten der Plakatwerbung, indem sie theoretische Konzepte des Marketings und der Psychologie mit einer eigenen empirischen Studie zur Wirkung von Werbeplakaten verknüpft.
Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Printmedien, Grundlagen des Marketings, das Konsumentenverhalten, die rechtliche Situation der Werbung in Deutschland sowie die praktische Werbegestaltung.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, wie Plakatwerbung effektiv gestaltet werden kann, um beim Betrachter einen positiven Eindruck zu hinterlassen und wie verschiedene Werbeelemente auf unterschiedliche Zielgruppen wirken.
Die Autorin verwendet eine kombinierte empirische Methode aus schriftlicher und mündlicher Befragung von 154 Probanden, um deren Meinung zu sieben ausgewählten Werbeplakaten systematisch zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einführung in Marketing, Werbekonzepte und Konsumentenpsychologie sowie die detaillierte Auswertung und Analyse der empirischen Daten zu den sieben Werbeplakaten.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Werbekonzept, Werbewirkung, Konsumentenverhalten, Werbegestaltung und empirische Studie charakterisiert.
Die Umfrage zeigt, dass schockierende Werbung zwar Aufmerksamkeit erzeugt, aber von der Mehrheit der Befragten abgelehnt wird, wobei oft ethische Bedenken und eine empfundene Geschmacklosigkeit im Vordergrund stehen.
Ein herausragendes Ergebnis der Studie ist, dass mehr als 54% der Befragten sich aktiv an Werbung erinnern können, wenn diese als witzig und originell wahrgenommen wird, was ihre Effektivität gegenüber rein informativen Ansätzen unterstreicht.
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