Examensarbeit, 2007
77 Seiten, Note: 2,5
Einleitung
1. Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning in Bildungseinrichtungen
1.1 E-Learning aus der pädagogischen Anwenderperspektive
1.1.1 E-Medien
1.1.1.1 Präsentationsmedien
1.1.1.2 Interaktionsmedien
1.1.2 E-Communication
1.1.2.1 E-Instruktion/ Teleteaching
1.1.2.2 E-Tutoring
1.1.2.3 E-Moderation/ E-Coaching
1.2 Formen des E-Learning
1.2.1 Hard- und Softwaretechnische Infrastrukturen zur Realisierung von E-Learning
1.2.1.1 Hardware
1.2.1.2 Software
1.2.2 Computer Based Training (CBT)
1.2.3 Web Based Training (WBT)
1.2.4 Formen des Computer Based Training und Web Based Training
1.2.4.1 Tutorielle Lernprogramme
1.2.4.2 Lernsoftware
1.2.4.3 Autorensysteme
1.2.5 Blended Learning
1.3 Vor- und Nachteile von E-Learning
1.3.1 Vorteile von E-Learning
1.3.2 Nachteile von E-Learning
1.4 Rolle der Motivation
1.5 Wandel der Lehrerrolle
2. E-Learning in der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen
2.1 Zum Begriff der „Gesundheitsfachberufe“
2.2 E-Learning in der Ausbildung von Pflegeberufen
2.2.1 E-Medien in Einrichtungen der Pflege
2.2.2 E-Learning in der Pflegeausbildung
2.2.2.1 Konzeption und Implementierung dezidierter E-Learning-Plattformen
2.2.2.2 Infomales E-Learning
2.3 E-Learning in der Ausbildung von Berufen Berufen der Primärversorgung
2.4 Vor- und Nachteile von E-Learning in der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen
3. Das Autorensystem „Hot Potatoes“
3.1 Modul 1: JQuiz
3.2 Modul 2: JCloze
3.3 Modul 3: JCross
3.4 Modul 4: JMix
3.5 Modul 5: JMatch
3.6 Modul 6: Masher
4. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von E-Learning in der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen, mit dem Ziel, Entwicklungspotenziale für den Unterricht aufzuzeigen und die Integration moderner Lerntechnologien kritisch zu evaluieren.
1.1.1.2 Interaktionsmedien
Interaktionsmedien hingegen erfüllen aus didaktischer Sicht prinzipiell die Funktion, die in Präsenzveranstaltungen durch die Lehrenden übernommen werden. Das heißt, sie fordern und fördern die Lernenden dadurch, dass sie in einem höherem Maße die gelehrten Unterrichtsinhalte aktiv er- und verarbeiten, auf variierende Problemsituationen anwenden oder kritisch reflektieren müssen. Im Kern können Interaktionsmedien über folgende Komponenten in das Unterrichtsgeschehen mit eingebaut werden:
1. – durch Fragestellungen, die auf die Reproduktion und das Verstehen von Wissen zielen.
2. – durch Aufgabenstellungen, die auf die Anwendung von erlerntem Wissen zielen und den Lernenden dadurch die Möglichkeit geben, bisher erlernte abstrakte Fachinhalte auf konkrete praxisnahe Situationen anzuwenden.
3. – durch Problemstellungen, die ihrerseits auf die Kreativität der Lernenden zielen. Denn durch die bloße Anwendung bereits erlernten Wissens kann ein Problem selten vollständig gelöst werden, eine spezielle Problemsituation lässt sich nur durch das Einbringen eigener Ideen und deren praktischer Umsetzung erfolgreich bewältigen.11
Diese Komponenten der Frage-, Aufgaben- und Problemstellung können anhand verschiedener medialer Einheiten in den Unterricht integriert werden. Zum Beispiel über:
- Selbst- bzw. fremdproduzierte Angebote an Lernsoftware (Tutorials, Simulationsspiele, etc.),
- Arbeitsanaloge Lernaufgaben, die die Lernenden mit einer praxisnahen Problemstellung konfrontieren und ihnen einen Hintergrund an unterschiedlichen Lernressourcen zur Verfügung stellen, die die Lernenden selbst zur Er- und Bearbeitung der Lerninhalte verwenden können.
Einleitung: Die Einleitung definiert E-Learning als Oberbegriff für internetbasierte Lehr- und Lernangebote und beleuchtet die Notwendigkeit von E-Learning im Schulwesen, um Lernprozesse zu flexibilisieren.
1. Möglichkeiten und Grenzen von E-Learning in Bildungseinrichtungen: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Formen des E-Learning, von E-Medien über CBT und WBT bis hin zu Blended Learning, und diskutiert die Rolle der Motivation und den Wandel der Lehrerrolle.
2. E-Learning in der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen: Hier wird der Begriff der Gesundheitsfachberufe definiert und der aktuelle Stand der E-Learning-Integration in Pflege- und Primärversorgungsberufen kritisch analysiert.
3. Das Autorensystem „Hot Potatoes“: Das Kapitel führt in das Autorensystem „Hot Potatoes“ ein und beschreibt anhand seiner sechs Module, wie interaktive Übungen für den Unterricht erstellt werden können.
4. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung reflektiert die Innovationskraft von E-Learning und betont, dass für einen erfolgreichen Einsatz neben der Technik auch organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen.
E-Learning, Gesundheitsfachberufe, Pflegeausbildung, Blended Learning, Computer Based Training, Web Based Training, Hot Potatoes, E-Tutoring, E-Moderation, Lernwerkstatt, Medienkompetenz, Digitalisierung, Unterrichtsqualität, Autorensysteme, berufliche Bildung
Die Arbeit untersucht, wie E-Learning in der Ausbildung von Gesundheitsfachberufen eingesetzt werden kann, welche Möglichkeiten es bietet und an welche Grenzen es stößt.
Die Schwerpunkte liegen auf den pädagogischen Grundlagen von E-Learning, der Analyse verschiedener Lerntechnologien wie CBT und WBT, deren spezifischer Anwendung in Gesundheitsberufen sowie dem didaktischen Potenzial des Autorensystems „Hot Potatoes“.
Ziel ist es, den Nutzen von E-Learning-Szenarien für die berufliche Bildung aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie die Qualität der Ausbildung durch diese digitalen Medien verbessert werden kann.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Untersuchung bestehender E-Learning-Konzepte in Pflegeeinrichtungen und Bildungsinstitutionen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Einführung in E-Learning, eine spezifische Betrachtung der Ausbildungssituation in Gesundheitsfachberufen und eine detaillierte technische Einführung in das Programm „Hot Potatoes“.
Wichtige Begriffe sind E-Learning, Gesundheitsfachberufe, Blended Learning, Pflegeausbildung, Medienkompetenz und die technische Realisierung durch Autorensysteme.
Die Lernwerkstatt dient als "dritter Lernort", der es Lernenden ermöglicht, theoretisches Wissen in einer praktischen, durch E-Medien unterstützten Umgebung selbstständig zu vertiefen und zu erproben.
Es wird als kosteneffizientes und benutzerfreundliches Werkzeug präsentiert, das Lehrpersonen ohne tiefgreifende IT-Kenntnisse die Erstellung interaktiver, prüfungsrelevanter Lernmaterialien für Gesundheitsberufe ermöglicht.
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