Fachbuch, 2004
26 Seiten
0. Vorwort
1. Technische Dokumentation
1.1 Aufbau/Gesamtumfang der Technischen Dokumentation
1.2 Was ist Interne Technische Dokumentation?
1.3 Aufgaben der Internen Technischen Dokumentation
1.4 Forderung an die Interne Technische Dokumentation
2. Anwendung der CE-Richtlinien
2.1 Ausblick
2.2 Maschinenrichtlinie
2.3 Sicherheitsbauteil
2.4 Zukünftige Entwicklung
3. Instandhaltung
4. Technische Unterlagen
5. Normen und Richtlinien
6. Facility Management
6.1 Betrachtung von Lebenszykluskosten
6.2 Kapitalkosten
6.3 Bewirtschaftungskosten
6.4 Energiekosten
6.5 Instandhaltungs- und Bedienungskosten
6.6 Kosten für Verwaltung
6.7 Abriss- und Entsorgungskosten
Diese Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle der Technischen Dokumentation als Bindeglied zwischen Produkt und Benutzer. Ziel ist es, die Bedeutung einer strukturierten Dokumentation in industriellen Prozessen hervorzuheben, rechtliche Anforderungen zu erläutern und die Integration in das Facility Management sowie die Berücksichtigung von Lebenszykluskosten zu verdeutlichen.
1.2 Was ist Interne Technische Dokumentation?
Die Interne Technische Dokumentation beinhaltet alle technischen Informationen über ein Produkt, die im Unternehmen verbleiben; diese werden in unterschiedlichen Dokumenten nachvollziehbar festgehalten. Weiterhin umfasst sie alle notwendigen Angaben zu Entwicklung, Fertigung, anwendungsbezogener Prüfung, Instandhaltung, Produktbeobachtung und Entsorgung. Über den Umfang einer Internen Technischen Dokumentation zu einem Produkt entscheidet der Hersteller entsprechend den gesetzlichen Forderungen und Anforderungen der Kunden. Die Interne Technische Dokumentation als Teilbereich der Technischen Unternehmensdokumentation ist in Bild 02 dargestellt.
0. Vorwort: Einleitende Betrachtung der Problematik, dass Qualitätsprodukte eine fundierte Dokumentation benötigen, um als Bindeglied zwischen Hersteller und Anwender zu fungieren.
1. Technische Dokumentation: Differenzierung zwischen betriebsinterner und -externer Dokumentation sowie Erläuterung der vielfältigen Interpretationsmöglichkeiten und des funktionsorientierten Aufbaus.
2. Anwendung der CE-Richtlinien: Detaillierte Darstellung der Anwendungsprüfung für Produkte, insbesondere im Kontext der Maschinenrichtlinie und der Klassifizierung von Sicherheitsbauteilen.
3. Instandhaltung: Erläuterung der logischen Aktivitäten bei der Instandsetzung und der notwendigen Begleitdokumentation in Form von Wartungs- und Inspektionslisten.
4. Technische Unterlagen: Übersicht über die Gliederung technischer Unterlagen, die auf verschiedene Unternehmenszweige übertragen werden kann.
5. Normen und Richtlinien: Zusammenstellung der maßgeblichen technischen Normen und Richtlinien für Anleitungen, Gestaltung und Terminologie.
6. Facility Management: Analyse der Lebenszykluskosten eines Produkts und deren Integration in ein ertragssteigerndes Facility Management.
Technische Dokumentation, CE-Richtlinien, Maschinenrichtlinie, Interne Dokumentation, Produktlebenszyklus, Instandhaltung, Facility Management, Lebenszykluskosten, Normen, Benutzerinformation, Anwender, Produkthaftung, Stand der Technik, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung.
Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Technischen Dokumentation als unverzichtbares Bindeglied zwischen einem technischen Produkt und dessen Benutzer.
Die Schwerpunkte liegen auf der internen Dokumentationsstruktur, den CE-Anforderungen, den technischen Unterlagen im Betrieb sowie der kostenorientierten Betrachtung im Facility Management.
Das Ziel ist es, Herstellern eine Orientierungshilfe für das strategische und organisatorische Planen von Benutzerinformationen zu bieten, um Rechtssicherheit zu gewährleisten und Prozesse effizienter zu gestalten.
Es erfolgt eine fundierte theoretische Aufarbeitung auf Basis relevanter Normen, Richtlinien und fachspezifischer Literatur zur technischen Dokumentation.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Technischen Dokumentation, die Anwendung rechtlicher Rahmenbedingungen wie CE-Richtlinien sowie die ökonomische Betrachtung innerhalb des Lebenszyklusmanagements.
Die zentralen Begriffe sind Technische Dokumentation, Lebenszykluskosten, CE-Richtlinien, Facility Management und Benutzerinformation.
Der Autor betont, dass die CE-Kennzeichnung in eigener Verantwortung des Herstellers erfolgt und kein allgemeines Garantiesiegel darstellt.
Da Dokumentationen Kosten verursachen und gleichzeitig Potenziale zur Senkung von Folgekosten bieten, ist ihre ganzheitliche Betrachtung für die wirtschaftliche Steuerung eines Produkts essenziell.
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