Examensarbeit, 2007
46 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
2. THEORETISCHE ERÖRTERUNGEN
2.1. Die Kunstrichtung Landart
2.1.1. Definition Landart
2.1.2. Landart als Teilbereich der Erlebnispädagogik
2.1.2.1. Definition Erlebnispädagogik
2.1.2.2. Kunst in der Landschaft als erlebnispädagogischer Prozess
2.1.3. Landart als Themenbereich in der ästhetischen Erziehung
2.1.3.1. Definition ästhetische Erziehung
2.1.3.2. Landart als ästhetischer Zugang zur Natur
2.2. Der Projektunterricht
2.2.1. Begriffsklärung
2.2.2. Der Projektunterricht als methodisches Konzept
2.2.2.1. Merkmale der Projektmethode
2.2.2.2. Phasen der Projektmethode
2.2.2.3. Definition Projektmethode
2.2.3. Die schülerorientierte Umsetzung des Themas „Landart“ durch die Projektmethode
3. PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.1. Bedingungsanalyse
3.1.1. Institutionelle Voraussetzungen
3.1.2. Voraussetzungen der Schüler
3.2. Legitimierung des Lerninhalts
3.2.1. Schüler- und Gesellschaftsrelevanz
3.2.2. Fachrelevanz
3.3. Strukturierung des Lerngegenstands
3.3.1. Sachanalyse
3.3.2. Didaktische Reduktion
3.3.3. Lernziele der Unterrichtseinheit
3.3.4. Didaktisch-methodische Vorüberlegungen
4. DARSTELLUNG UND REFLEXION DER EINHEIT
4.1. Vorbemerkungen
4.2. Übersicht über die Einheit
4.3. Die Einführungs- und Initiativphase
4.3.1. Lernziele der Einführungs- und Initiativphase
4.3.2. Dokumentation der Einführungs- und Initiativphase als reflektierende Verlaufsbeschreibung
4.3.3. Reflexion
4.4. Die Informations- und Planungsphase
4.4.1. Lernziele der Informations- und Planungsphase
4.4.2. Dokumentation der Informations- und Planungsphase als reflektierende Verlaufsbeschreibung
4.4.3. Reflexion
4.5. Die Produktions- und Vertifikationsphase
4.5.1. Lernziele der Produktions- und Vertifikationsphase
4.5.2. Dokumentation der Produktions- und Vertifikationsphase als reflektierende Verlaufsbeschreibung
4.5.3. Reflexion
4.6. Die Präsentations- und Abschlussphase
4.6.1. Lernziele der Präsentations- und Abschlussphase
4.6.2. Dokumentation der Präsentations- und Abschlussphase als reflektierende Verlaufsbeschreibung
4.6.3. Reflexion
5. ABSCHLIEßENDE REFLEXION
Die Arbeit untersucht das erlebnispädagogische Potenzial der Kunstrichtung „Landart“ im Kunstunterricht einer vierten Grundschulklasse. Ziel ist es, herauszufinden, ob durch die aktive, schülerorientierte Auseinandersetzung mit Naturmaterialien die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder gefördert und die Naturentfremdung reduziert werden kann.
4.3.2 Dokumentation der Einführungs- und Initiativphase als reflektierende Verlaufsbeschreibung
Da unsere Kunststunden auf einen Montag fallen, bot sich nach den Herbstferien die Gelegenheit, erst einmal über persönliche Freizeit- und Ferienerlebnissen zu berichten. „Und was haben sie in den Ferien gemacht?“, kam die von mir schon erwartete Frage. Jetzt war ich dran. In den Ferien hatte ich mich bereits im „Eigenstudium“ auf unser anstehendes Landartprojekt vorbereitet und erzählte den Schülern von meinen Spaziergängen durch den Wald, von kunstvoll arrangierten Mandalas aus herbstlichen Blättern, von waghalsig ausbalancierten Steintürmen und von schwimmenden Blätterschlangen. Inzwischen wurde es mucksmäuschenstill und große Augen schauten mich erwartungsvoll an: „Erzählen sie doch weiter!“ Die Neugierde der Schüler war geweckt, aber anstatt weiter zu erzählen, fragte ich die Schüler, ob sie denn nicht selbst schon einmal solche Naturkunstwerke gebaut hätten.
Sofort strömten von mehreren Seiten Erlebnisberichte der Schüler auf mich ein. Voller Aufregung und Freude wurde von Schneemännern, Iglus, Pyramiden aus Brennholz, Staudämmen, Sandburgen und sogar von einem Hasen-Parcours aus den verschiedensten Materialien im heimischen Garten berichtet. Anschließend legte ich wortlos Fotos der Landartwerke „Cherry Leaves“, „Broken Pebbles“ und „Tame Buzzard Line“ in die Mitte des Sitzkreises. Die Schüler betrachteten die Werke von allen Seiten und überlegten gemeinsam, wie diese Werke entstanden sein könnten, welche Materialien benutzt wurden, wodurch einzelne Werke zusammenhalten und welche Wirkung sie haben. Erst dann erklärte ich ihnen, dass diese Werke von so genannten „Naturkünstlern“ stammen, die lediglich Naturmaterialien verwenden, die sie vor Ort finden. Schnell wurden Wunschäußerungen der Schüler laut: „Können wir so was auch mal in Kunst machen?“ oder „Können wir draußen auch mal Kunstwerke bauen wie diese Naturkünstler?“, waren nur einige der zahlreichen Anfragen die an mich gestellt wurden.
1. EINLEITUNG: Die Autorin begründet das Interesse an der Kunstrichtung Landart und formuliert die zentralen Fragestellungen hinsichtlich der Identitätsentwicklung von Schülern durch ästhetische Prozesse.
2. THEORETISCHE ERÖRTERUNGEN: Es werden die Grundlagen der Landart als erlebnispädagogisches Konzept sowie die theoretischen Ansätze der ästhetischen Erziehung und der Projektmethode erläutert.
3. PLANUNG DER UNTERRICHTSEINHEIT: Das Kapitel detailliert die Rahmenbedingungen, die Relevanz des Themas sowie die didaktische Strukturierung und Lernziele für das geplante Projekt.
4. DARSTELLUNG UND REFLEXION DER EINHEIT: Die einzelnen Projektsequenzen werden chronologisch dokumentiert und anhand der Lernziele reflektiert, um den Prozess der Umsetzung nachzuvollziehen.
5. ABSCHLIEßENDE REFLEXION: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfragen unter Bestätigung des Erfolgs der gewählten Methode für die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler.
Landart, Erlebnispädagogik, Ästhetische Erziehung, Projektunterricht, Grundschule, Naturerfahrung, Identitätsentwicklung, Schülerorientierung, Naturmaterialien, Schlüsselqualifikationen, Selbsttätigkeit, Persönlichkeitsentwicklung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Implementierung eines Landart-Projekts in einer vierten Grundschulklasse, um die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder durch ganzheitliche Naturerfahrungen zu fördern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Verknüpfung von Erlebnispädagogik und Kunst, der Anwendung der Projektmethode sowie der Bedeutung des ästhetischen Zugangs zur Natur.
Das primäre Ziel ist es, zu evaluieren, ob Schüler durch die selbstständige Auseinandersetzung mit Landart in ihrer Identitätsbildung gestärkt werden und ob ein solches Projekt weitgehend eigenständig geplant und umgesetzt werden kann.
Es handelt sich um ein praxisorientiertes Projekt, das durch theoretische Erörterungen sowie eine reflektierende Verlaufsbeschreibung und begleitende Dokumentation gestützt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die detaillierte Unterrichtsplanung sowie die konkrete Darstellung und Reflexion des Projektverlaufs in verschiedenen Sequenzen.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Landart, Erlebnispädagogik, Selbsttätigkeit, ästhetische Erziehung und projektorientiertes Lernen.
Die Schüler zeigten sich sehr aufgeschlossen und neugierig; sie entwickelten eine hohe Eigenmotivation und konnten soziale Kompetenzen durch kooperative Gruppenarbeit unter Beweis stellen.
Die Projektmethode wurde gewählt, um die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung der Schüler in den Vordergrund zu rücken und ein ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand zu ermöglichen.
Der Naturraum, bestehend aus Wiese, Wald und Flusslauf, fungiert als zentrales „Naturatelier“, das den Schülern neue Wahrnehmungsräume eröffnet und eine authentische künstlerische Auseinandersetzung ermöglicht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

