Diplomarbeit, 2007
139 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Capecitabin
1.1.1 Indikation
1.1.2 Chemische Struktur
1.1.3 Enzymatische Aktivierung und Metabolisierung
1.1.4 Pharmakokinetik
1.1.5 Dosierung
1.1.6 Verträglichkeit
1.1.7 Interaktionen
1.1.8 Kontraindikationen
1.2 Hand-Fuß-Syndrom
1.2.1 Klinisches Bild
1.2.2 Klassifikation
1.2.3 Entstehungsmechanismus
1.2.4 Inzidenz unter Capecitabin-Therapie
1.2.5 Management
1.3 Kosten-Nutzwert-Analysen
1.3.1 Der Nutzwert
1.3.2 Bestimmung von Nutzwerten
2. Zielsetzung
3. Patienten und Methoden
3.1 Vorbereitung der Personenbefragung
3.1.1 Bildersuche
3.1.2 Vorauswahl von Bildern
3.1.3 Patientengespräche
3.1.4 Arztgespräche
3.1.5 Auswahl der Bilder zur Erstellung der Befragungskarten
3.1.6 Erstellung der Befragungskarten für die Personenbefragung
3.2 Personenbefragung mit Hilfe der Visuellen Analogskala (VAS) und der Time-Trade-Off-Methode (TTO)
3.2.1 Auswahl des Befragungsortes
3.2.2 Befragungszeitraum
3.2.3 Auswahl der Probanden
3.2.4 Personenbefragung
3.3 Berechnung von Nutzwerten aus dem EQ-5D-Fragebogen
3.4 Berechnung von Nutzwerten aus der Visuellen Analogskala
3.5 Berechnung von Nutzwerten nach der Time-Trade-Off-Methode
3.6 Statistische Auswertung
3.6.1 Interrater-Reliabilität
3.6.2 Korrelationsanalyse
3.6.3 Deskriptive Statistik
3.6.4 Signifikanzprüfung
4. Ergebnisse
4.1 Vorbereitung der Personenbefragung
4.2 Dauer der Befragung
4.3 Charakteristika des Probandenkollektivs
4.4 Aktueller Gesundheitszustand der Probanden
4.4.1 Visuelle Analogskala
4.4.2 EQ-5D-Fragebogen
4.5 Ermittelte Nutzwerte für das Hand-Fuß-Syndrom
4.6 Potenzielle Einflussfaktoren
4.6.1 Geschlecht
4.6.2 Alter
4.6.3 Bildungsabschluss
4.6.4 Gesundheitszustand
5. Diskussion
5.1 Probandenkollektiv
5.2 Durchführung der Befragung in einer Apotheke
5.3 Auswahl der Fotographien
5.4 Ablauf der Befragung
5.5 Soziodemographische Daten des Probandenkollektivs
5.6 Augenblicklicher Gesundheitszustand der Probanden
5.7 VAS- und TTO-Nutzwerte für das HFS
5.8 Ausblick
6. Zusammenfassung
7. Literaturübersicht
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Nutzwerte für die verschiedenen Schweregrade des Hand-Fuß-Syndroms zu generieren, um die Einschätzung der durch diese unerwünschte Arzneimittelwirkung beeinträchtigten Lebensqualität in der deutschen Bevölkerung zu erfassen.
1.2.3 Entstehungsmechanismus
Der Entstehungsmechanismus des Hand-Fuß-Syndroms ist noch nicht abschließend geklärt. Bisher gilt als wahrscheinlich, dass das Auftreten des HFS mit einer Kumulation von Metaboliten des Fluorouracils in der Haut in Zusammenhang steht.
Folgende Theorien wurden hierzu formuliert:
• Die Keratinozyten weisen eine besonders hohe Aktivität des Enzyms Thymidin-Phosphorylase auf, die zu einer höheren Konzentration an Fluorouracil und seinen Metaboliten führt und so das Auftreten des HFS begünstigt [22].
• Das exokrine System ist an der Elimination von Capecitabin bzw. Fluorouracil beteiligt. Daher ist es möglich, dass es durch die erhöhte Anzahl an exokrinen Drüsen an Handinnenflächen und Fußsohlen zur Entwicklung eines HFS kommt [16].
Da unter den Achseln jedoch exokrine Drüsen ebenfalls in hoher Zahl vorkommen, stellt sich die Frage, aus welchem Grund das HFS hier nicht auftritt.
• Die verstärkte Vaskularisierung, erhöhter Druck und niedrigere Temperatur im Bereich der Hände und Füße könnten mögliche Auslöser des HFS sein [11].
Einer Studie aus dem Jahre 2002 zufolge, haben weder Alter noch Geschlecht oder die Lokalisation des Primärtumors einen Einfluss auf das Auftreten des HFS [23].
1. Einleitung: Bietet einen Überblick über Capecitabin, das Hand-Fuß-Syndrom und die gesundheitsökonomischen Grundlagen der Nutzwertanalyse.
2. Zielsetzung: Definiert das primäre Anliegen der Diplomarbeit, Nutzwerte für das Hand-Fuß-Syndrom aus Sicht der Bevölkerung zu ermitteln.
3. Patienten und Methoden: Beschreibt das methodische Vorgehen zur Vorbereitung der Befragung, die Datenerhebung via VAS und TTO sowie die statistische Auswertung.
4. Ergebnisse: Präsentiert die gewonnenen Daten zur Bildauswahl, dem Probandenkollektiv und die ermittelten Nutzwerte differenziert nach verschiedenen Faktoren.
5. Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse, bewertet die methodischen Ansätze und reflektiert die soziodemographischen Aspekte sowie klinische Implikationen.
6. Zusammenfassung: Fasst die zentralen Erkenntnisse bezüglich der starken Beeinträchtigung durch das HFS und die methodische Validität zusammen.
7. Literaturübersicht: Listet die verwendeten Quellen und Publikationen auf, die der Arbeit zugrunde liegen.
Capecitabin, Hand-Fuß-Syndrom, Nutzwertanalyse, Lebensqualität, Visuelle Analogskala, Time-Trade-Off-Methode, Gesundheitsökonomie, Klinische Pharmazie, Patientenbefragung, Schweregrade, Arzneimittelwirkungen, Interrater-Reliabilität, Patientenbetreuung, Supportivtherapie, Versorgungsforschung.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der ökonomischen Bewertung von Lebensqualität im Kontext von unerwünschten Arzneimittelwirkungen, speziell des Hand-Fuß-Syndroms bei einer Capecitabin-Therapie.
Im Fokus stehen das Hand-Fuß-Syndrom, die pharmakoökonomische Methodik (Nutzwertanalyse) und die empirische Ermittlung von Präferenzen zur Lebensqualität.
Das Ziel war die Generierung von Nutzwerten für verschiedene Schweregrade des Hand-Fuß-Syndroms, um deren negativen Einfluss auf die Lebensqualität quantifizierbar zu machen.
Es werden direkte Methoden der Nutzwertmessung eingesetzt: die Visuelle Analogskala (VAS) und die Time-Trade-Off-Methode (TTO), ergänzt durch statistische Analysen wie den Kappa-Test und Korrelationsrechnungen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die detaillierte Methodenbeschreibung der Probandenbefragung und die ausführliche Darstellung der Ergebnisse.
Kernelemente sind Capecitabin, Hand-Fuß-Syndrom, Nutzwertanalyse, VAS, TTO und Lebensqualität.
Es wurden spezielle Befragungskarten mit Fotografien von Händen und Füßen erstellt, die die Schweregrade 0 bis 3 anhand von Beschreibungen und Patientenzitaten illustrierten.
Es zeigt sich eine signifikante Abstufung der Nutzwerte, wobei Schweregrad 3 als eine den Patienten extrem beeinträchtigende Wirkung mit hohen Schmerzen und Immobilität wahrgenommen wird.
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