Bachelorarbeit, 2008
80 Seiten, Note: 4,5
1 EINFÜHRUNG
1.1 MOTIVATIONSSCHREIBEN
1.2 PROBLEMSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.3 VORGEHENSWEISE
2 DAS UNTERNEHMEN JULIUS BLUM GMBH
2.1 FIRMENGESCHICHTE
2.2 BLUM – EINE STARKE MARKE
2.3 DER MENSCH ALS MITTELPUNKT
2.4 INTERNATIONALE AUSRICHTUNG
2.5 ERFOLGE VON BLUM
3 RISIKO - BERICHTERSTATTUNG
3.1 RISIKO - INTERPRETATION
3.2 RISIKOBERICHTERSTATTUNG
3.3 RISIKOMANAGEMENT
3.3.1 Definition Risikomanagement
3.3.2 Dreistufensystem Risikomanagement
3.3.3 Erfordernis und Ziel des Risikomanagement
3.3.4 Anforderungen an das Risikomanagement
3.4 FINANZRISIKEN
3.4.1 Definition
3.4.2 Währungsänderungsrisiko
3.4.3 Zinsänderungsrisiko
3.4.4 Kursrisiko
3.4.5 Rohstoffrisiko
3.4.6 Weitere Finanzrisiken
3.4.7 Abwicklungsrisiken
4 DAS NEUE UNTERNEHMENSGESETZBUCH - § 243
4.1 EINFÜHRUNG
4.2 INTERPRETATION DES GESETZES
4.2.1 Risiken und Ungewissheiten
4.2.2 Formvorschriften und Leistungsindikatoren
4.2.3 Verwendung von Finanzinstrumenten
4.2.4 Risikomanagementsystem
4.2.5 Gesetzlich vorgeschriebene Risikoanalyse
4.2.6 Risikoberichterstattung
4.3 ANWENDUNG DER INTERPRETATION IM UNTERNEHMEN BLUM
5 SYSTEMVORAUSSETZUNGEN
5.1 SYSTEMARCHITEKTUR BEI BLUM
5.2 SLG WEB TREASURY
5.3 COPS GMBH
5.4 COPS PRODUKTE
5.5 VWD – PORTFOLIO MANAGER
6 BERICHTERSTATTUNG
6.1 ALLGEMEINE INFORMATIONEN
6.2 CASH FLOW AT RISK
6.3 SZENARIORECHNUNGEN
6.4 VALUE AT RISK
7 DER RISIKOBERICHT
7.1 GLIEDERUNG DES RISIKOBERICHTS
7.2 RISIKOMANAGEMENT
7.3 FINANZIELLEN LEISTUNGSINDIKATOREN
7.4 ORIGINÄRE FINANZINSTRUMENTE
7.5 MARKTRISIKEN
7.5.1 Währungsrisiko
7.5.2 Kursrisiko
7.5.3 Zinsänderungsrisiko
7.5.4 Rohstoffrisiko
7.5.5 Ausfallrisiko
7.5.6 Liquiditätsrisiko
7.5.7 Cashflowrisiko
7.6 DERIVATE FINANZINSTRUMENTE
8 FAZIT
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die interne Risikoberichterstattung der Julius Blum GmbH an die neuen gesetzlichen Anforderungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches (UGB) anzupassen. Dabei liegt der Fokus auf der Verknüpfung gesetzlicher Rahmenbedingungen mit betrieblichen Interessen unter besonderer Berücksichtigung finanzieller Risiken und der Nutzung geeigneter IT-Hilfsmittel wie dem Treasury-System von COPS.
3.1 Risiko - Interpretation
„Die Unterscheidung zwischen Risiko und Ungewissheit meint: Wenn wir nicht sicher wissen, was passieren wird, aber die Eintrittswahrscheinlichkeit kennen, ist das Risiko. Wenn wir aber noch nicht einmal die Wahrscheinlichkeit kennen, ist es Ungewissheit.“6
Das Wort „Risiko“ leitet sich ursprünglich vom frühitalienischen Wort „risco“ ab, was „Klippe“ bedeutet und mit dem der unkalkulierbare Widerstand im Kampf bezeichnet wurde. In der Folge wurde der Begriff verallgemeinert und entwickelte sich weiter. Im deutschen Sprachraum etablierte sich Risiko als kaufmännischer Begriff und bezeichnete die Gefahr im Handelsgeschäft oder etwas allgemeiner die Ungewissheit/das Wagnis, wie ein erwarteter Handel ausgeht.7
„Eine dynamische Weiterentwicklung des Unternehmens ist nur möglich, wenn Risiken bewusst eingegangen werden. Unternehmen, die gar keine Risiken eingehen, sind erstarrt und haben keine Perspektive. Hingegen sind erfolgreiche Unternehmen besonders gut darin, Risiken bewusst einzugehen und die damit verbundenen Chancen zu nützen.“8
EINFÜHRUNG: Diese Einleitung erläutert die Motivation für die Bachelorthesis, die darin besteht, eine gesetzeskonforme Risikoberichterstattung für die Julius Blum GmbH zu entwickeln.
DAS UNTERNEHMEN JULIUS BLUM GMBH: In diesem Kapitel wird ein Überblick über die Historie, die Markenstrategie, die internationale Ausrichtung sowie die Unternehmenskultur der Firma Blum gegeben.
RISIKO - BERICHTERSTATTUNG: Das Kapitel widmet sich der theoretischen Definition von Risiken und der Bedeutung von Risikomanagementsystemen in der heutigen Wirtschaft.
DAS NEUE UNTERNEHMENSGESETZBUCH - § 243: Hier erfolgt eine detaillierte Analyse und Interpretation der gesetzlichen Anforderungen des neuen Unternehmensgesetzbuches an die Risikoberichterstattung.
SYSTEMVORAUSSETZUNGEN: Dieses Kapitel stellt die technische Systemarchitektur bei Blum vor, insbesondere das Treasury-System von COPS und dessen Schnittstellen.
BERICHTERSTATTUNG: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Vorgehensweise bei der Erstellung des Risikoberichts sowie Kennzahlen wie den Value at Risk.
DER RISIKOBERICHT: In diesem Kapitel wird ein konkretes Modell für einen Risikobericht für die Julius Blum GmbH unter Anwendung der zuvor erarbeiteten theoretischen und gesetzlichen Grundlagen dargestellt.
FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die zukünftige Bedeutung eines integrierten Risikomanagements als Teil der Unternehmensführung.
Thesis, Julius Blum GmbH, IFRS, UGB, Berichterstattung, Gesetze, Geschäftsbericht, Risiko, COPS, Treasury Modell, Problemstellung, Ziele, intern, externe Finanzrisiken, Marktrisiken
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Aufbau einer gesetzeskonformen Risikoberichterstattung für die Julius Blum GmbH gemäß den neuen Anforderungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches.
Die Arbeit kombiniert betriebswirtschaftliche Risikomanagementtheorien mit den konkreten Anforderungen des UGB und integriert technische Aspekte der Treasury-Software.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine Risikoberichterstattung für die Julius Blum GmbH in der Praxis erstellt werden kann, um den gesetzlichen Rahmenbedingungen zu entsprechen.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung von Fachliteratur sowie die Analyse und Interpretation des Gesetzestextes (§ 243 UGB) und überträgt diese Erkenntnisse auf den praktischen Anwendungsfall bei Blum.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Risikoanalyse, eine Interpretation des UGB, die Darstellung der technischen Voraussetzungen durch das Treasury-System und die Erstellung eines exemplarischen Risikoberichts.
Wesentliche Begriffe sind Risikoberichterstattung, UGB, Finanzrisiken, Treasury-Modell, COPS, Value at Risk und interne Unternehmensberichterstattung.
Aufgrund der hohen Exportquote und der ständigen Internationalisierung ist Blum Risiken wie Währungsschwankungen und Rohstoffpreisentwicklungen ausgesetzt, die gesteuert werden müssen.
Das Zinsänderungsrisiko gilt als nicht direkt steuerbar durch das Unternehmen selbst; daher werden durch die Geschäftsführung Limite gesetzt, die von externen Vermögensverwaltern gesteuert werden.
Das COPS-System dient als technisches Hilfsmittel, um Risikokennzahlen wie den Value at Risk zu berechnen und die Daten für die Berichterstattung nach UGB und IFRS bereitzustellen.
Der Autor betont den Spielraum, den der Gesetzestext lässt, und empfiehlt eine enge Auslegung des Risikomanagements als integralen Bestandteil der Unternehmensführung.
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