Masterarbeit, 2007
122 Seiten, Note: Sehr Gut
1 Einleitung
1.1 Problembeschreibung
1.2 Ziele
1.3 Zum Begriff Kommunikation
1.4 Forschungsfrage
1.5 Aufbau der Arbeit
1.6 Methode
2 Theoretischer Teil
2.1 Grundlagen und Aspekte der Organisation
2.2 Grundlegendes zum Organisationsbild Konzern
2.3 Die Organisationsstruktur
2.4 Organisation und Umwelt
2.5 Interaktion in Organisationen
2.5.1 Kommunikation und Organisation
2.5.2 Organisation und Motivation
2.5.3 Organisationskultur
2.5.4 Stress
2.6 Erleben und Verhalten in Organisationen
2.6.1 Stellenwert der Arbeit
2.6.2 Rolle des Individuums
2.6.3 Rolle des Managers
2.7 Integration der Organisation
2.8 Erfolg und Effektivität von Organisationen
2.8.1 Verbesserungsbedarf in Organisationen
3 Grundlagen und Aspekte der Kommunikation
3.1 Was ist Kommunikation?
3.2 Abgrenzungen, Disziplinen
3.3 Organisationsbezogene Ansätze
3.4 Der Begriff der Organisationskommunikation
3.5 Der Begriff der Unternehmenskommunikation
3.5.1 Inhalte der Unternehmenskommunikation
3.5.2 Zielgruppen der Unternehmenskommunikation
3.5.3 Elemente und Instrumente der Unternehmenskommunikation
3.5.4 Interkulturelle Aspekte der Unternehmenskommunikation
3.5.5 Der Pressesprecher, ein Akteur der Unternehmenskommunikation
3.5.6 Qualifikation
3.6 Erfolgsmessung in der Kommunikation
3.7 Der Begriff der Integrierten Kommunikation
4 Empirischer Teil
4.1 Methode
4.1.1 Qualitative Empirie
4.2 Gespräche als Experteninterviews
4.2.1 Interpretation der Interviews
4.2.2 Auswahl der Konzerne und deren Experten
4.2.3 Interpretation der einzelnen Interviews
4.2.4 BÖHLER-UDDEHOLM AG, Randolf Fochler
4.2.5 OMV AG, Thomas Huemer
4.2.6 Österreichische Post AG, Michael Homola
4.2.7 voestalpine AG, Wilhelm Nitterl
4.2.8 Wienerberger AG, Thomas Melzer
4.2.9 Wiener Börse, Edith Franc
4.2.10 FAS Research GmbH, Harald Katzmair
5 Schlussfolgerungen
5.1 Design einer weiterführenden, quantitativen empirischen Untersuchung
5.1.1 Motive
5.1.2 Untersuchungsfeld und Untersuchungsform
5.1.3 Partner
Diese Master Thesis zielt darauf ab, die Wechselwirkungen zwischen Konzernstrukturen und der Arbeit der internen Kommunikationsabteilungen zu analysieren, um eine theoretische sowie praktische Synthese für ein integriertes Kommunikationsmanagement zu entwickeln.
1.1 Problembeschreibung
Ein berühmtes Zitat von St. Exupery besagt, dass man seinen Leuten die Sehnsucht nach dem Meer beibringen soll, und nicht die konkreten Arbeitsschritte, ein Schiff zu bauen, wenn man das Meer befahren will.
Das gemeinsame Ziel, an dem man mit Emotion hängt, scheint seiner Meinung nach die Hauptrolle bei einer großen Aufgabe zu spielen (St. Exupéry de, 1948, S. 241).
Wesentlich profaner, aber nicht weniger pointiert, vermeldet Fredmund Malik, dass man zum Arzt gehen soll, wenn man Visionen hat, außer, man setzt sie um (Malik in Trend, 3/2001, S. 168ff).
Für Malik steht hier im Vordergrund, dass eine Überzeugung und Idee allein nichts bewegt.
1 Einleitung: Die Einleitung legt die Relevanz der Kommunikation in komplexen Organisationen dar und definiert die Forschungsfrage bezüglich des Einflusses organisatorischer Eigenschaften auf die Kommunikationsarbeit.
2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel erarbeitet die wissenschaftlichen Grundlagen der Organisationslehre, der Organisationsstruktur und des individuellen Verhaltens innerhalb von sozialen Systemen.
3 Grundlagen und Aspekte der Kommunikation: Hier werden Definitionen und Ansätze der Organisations- und Unternehmenskommunikation sowie deren Instrumente und Ansätze zur Erfolgsmessung diskutiert.
4 Empirischer Teil: Der empirische Abschnitt umfasst die qualitative Untersuchung in Form von Experteninterviews mit Kommunikationsleitern österreichischer Großkonzerne.
5 Schlussfolgerungen: Die Arbeit fasst die gewonnenen Erkenntnisse über das Spannungsfeld von Organisation und Kommunikation zusammen und skizziert Ansätze für zukünftige quantitative Forschungsdesigns.
Unternehmenskommunikation, Konzern, Organisationstheorie, Integrierte Kommunikation, Interne Kommunikation, Experteninterview, Kommunikationsmanagement, Netzwerkanalyse, Organisationskultur, Erfolgsmessung, Strategie, Stakeholder, Unternehmensführung, Prozessorientierung, Kommunikation
Die Master Thesis untersucht, wie die organisatorischen Rahmenbedingungen und Strukturen eines Konzerns die Arbeit der Abteilung für Unternehmenskommunikation beeinflussen und wie diese Wechselwirkungen gestaltet werden können.
Die zentralen Felder umfassen die Organisationstheorie, das Management von Kommunikationsprozessen, die Rolle von individuellen Mitarbeitern in Netzwerken sowie Ansätze zur Professionalisierung der Kommunikation in großen, börsennotierten Unternehmen.
Ziel ist es, eine neue Perspektive auf das Arbeitsfeld Kommunikation zu gewinnen, indem diese nicht isoliert, sondern als integraler Bestandteil der organisatorischen Identität und Zielerreichung eines Konzerns betrachtet wird.
Die Autorin kombiniert eine fundierte theoretische Literaturanalyse mit einem qualitativen, empirischen Ansatz, basierend auf leitfadengestützten Experteninterviews mit Kommunikationsleitern aus führenden österreichischen Konzernen.
Der Hauptteil erstreckt sich von der theoretischen Auseinandersetzung mit Organisationsmodellen (z.B. Holdingstrukturen, Matrixorganisation) über die Definition von Kommunikationsbegriffen bis hin zur praktischen Anwendung und Evaluation von Kommunikationsstrategien im Konzernumfeld.
Wesentliche Begriffe sind Unternehmenskommunikation, Konzernstrukturen, Organisationskultur, Integrierte Kommunikation, Experteninterviews und strategisches Kommunikationsmanagement.
Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass der Pressesprecher oft in einer Schnittstellenfunktion agiert, die weit über reine Medienarbeit hinausgeht. Er fungiert als "Brückenkopf", der Strategie und Handlungsfähigkeit zwischen der Konzernleitung und den vielfältigen Teilöffentlichkeiten koordiniert.
Die befragten Kommunikationsverantwortlichen stehen einer mathematisch-exakten Erfolgsmessung (ROI) skeptisch gegenüber; sie setzen eher auf qualitative Clipping-Analysen und strategische Imageumfragen, da der direkte monetäre Wert von Kommunikation im Konzernkontext schwer quantifizierbar bleibt.
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