Diplomarbeit, 2002
81 Seiten, Note: 1,3
1 Erläuterung und Abgrenzung des Themas
1.1 Aufgabe und Ziel der Arbeit
1.2 Ausgangssituation und Aufgabenabgrenzung
1.3 Darstellung der persönlichen Stellung des Verfassers zum KMU „Industrieholz Krieger, Kufstein“
2 Verwendete Methoden und Verfahren
2.1 Die Phasen der Softwareentwicklung
2.2 Werkzeuge bei der Analyse und Anforderungsdefinition
2.2.1 Die Theorie des Geschäftsprozesses und genutzte Darstellungsmethoden
2.2.2 Das Lastenheft und das Pflichtenheft
2.2.3 Die Entity-Relationship-Modellierung
2.3 Die Begriffe Individual- und Standardsoftware
2.4 Die Dateiverwaltung „Microsoft ACCESS“
3 KMU und ihre Bedeutung in einer Marktwirtschaft
3.1 Die Abgrenzung des Begriffes „KMU“
3.2 Die volkswirtschaftliche Bedeutung von KMU in Österreich
3.3 Die Bedeutung von Informationstechnologien für KMU
3.4 Geschäftsaktivitäten des Unternehmens „Industrieholz Krieger, Kufstein“
4 Die Geschäftsprozessanalyse im KMU „Industrieholz Krieger“ als Basis für die Anforderungsdefinition
4.1 Der Bereich „Einkauf“
4.2 Der Bereich „Lagerwirtschaft“
4.3 Der Bereich „Verkauf“
4.4 Der Bereich „Kaufmännische Verwaltung“
5 Das Lastenheft „Holzfirma“
6 Das Pflichtenheft „Holzfirma“
7 Darstellung wichtiger ER-Modelle
7.1 Der Wareneingang
7.2 Der Warenausgang
7.3 Die Debitoren
7.4 Die Kreditoren
7.5 Das Rechnungswesen
8 Das MS-ACCESS-Programm „Holzfirma“ – ein Ausblick auf das Anwendungsprogramm
9 Die grundsätzliche Beurteilung des Einsatzes von Individualsoftware in KMU
Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung eines Lasten- und eines Pflichtenheftes für eine Individual-Softwarelösung namens „Holzfirma“ für das Tiroler KMU „Industrieholz Krieger, Kufstein“. Dabei soll der Prozess der Anforderungsdefinition auf Basis einer Geschäftsprozessanalyse methodisch fundiert dargestellt und beispielhaft durch Entity-Relationship-Modelle ergänzt werden.
2.1 Die Phasen der Softwareentwicklung
Die Entwicklung von Software ist ein Prozess, bei dem es darum geht, für ein existierendes Problem der realen Welt ein funktionierendes Computerprogramm zu schaffen und erfolgreich zu installieren. Das Programm muss dabei zieldefiniert sein, bestimmten Qualitätsanforderungen genügen und sich auf seine Wirtschaftlichkeit – sowohl in Bezug auf die Entwicklung als auch in Bezug auf den tagtäglichen Betrieb – überprüfen lassen. „Die Softwarekosten dominieren inzwischen die Kosten der Hardware bei weitem.“ (PAGEL / SIX 1994, 43). Diese Aussage stammt zwar aus dem Jahre 1994, trifft aber heutzutage mehr denn je zu.
Der Prozess der Softwareentwicklung ist ein hochgradig komplexes und arbeitsteiliges Gebilde, das neben einem materiell-technischen Ressourceneinsatz auch einen ganz erheblichen Aufwand an hochqualifiziertem Personal und Arbeitszeit verursacht. Um diesen Vorgang beherrschen zu können, hat es sich als effektiv erwiesen, den Gesamtprozess zu unterteilen, zu strukturieren und Zielvorgaben zu fixieren. Diese Phaseneinteilung im Prozess der Softwareerstellung ermöglicht es, Arbeitspakete, Ziele, Meilensteine und Verantwortlichkeiten zu definieren, Arbeitsgruppen zu koordinieren, Zeitrahmen und materielle sowie finanzielle Ressourcen festzulegen und zu kontrollieren.
1 Erläuterung und Abgrenzung des Themas: Einführung in die Zielsetzung der Arbeit, die Analyse der Ausgangssituation bei der Firma „Industrieholz Krieger“ sowie die persönliche Rolle des Verfassers.
2 Verwendete Methoden und Verfahren: Erläuterung der theoretischen Grundlagen der Softwareentwicklung, der Modellierung von Geschäftsprozessen und der Erstellung von Lasten- und Pflichtenheften.
3 KMU und ihre Bedeutung in einer Marktwirtschaft: Diskussion der volkswirtschaftlichen Rolle von Klein- und Mittelunternehmen in Österreich und der besonderen Herausforderungen bei der IT-Nutzung.
4 Die Geschäftsprozessanalyse im KMU „Industrieholz Krieger“ als Basis für die Anforderungsdefinition: Detaillierte Darstellung der operativen Abläufe in Einkauf, Lager, Verkauf und Verwaltung zur Vorbereitung der Software-Spezifikation.
5 Das Lastenheft „Holzfirma“: Dokumentation der anwenderseitigen Anforderungen an die zu entwickelnde Individualsoftware.
6 Das Pflichtenheft „Holzfirma“: Verbindliche Produktdefinition für die Realisierung der Software „Holzfirma“.
7 Darstellung wichtiger ER-Modelle: Grafische Darstellung der Datenstrukturen und Objektabhängigkeiten für den Wareneingang, Warenausgang und das Rechnungswesen.
8 Das MS-ACCESS-Programm „Holzfirma“ – ein Ausblick auf das Anwendungsprogramm: Vorstellung der Benutzeroberfläche und der Funktionalität der fertigen Softwarelösung.
9 Die grundsätzliche Beurteilung des Einsatzes von Individualsoftware in KMU: Kritische Reflexion über Kosten, Nutzen und Risiken von Individualsoftware gegenüber Standardpaketen für kleine Betriebe.
Software Engineering, Lastenheft, Pflichtenheft, KMU, Geschäftsprozessanalyse, Individualsoftware, Entity-Relationship-Modellierung, Warenwirtschaft, MS-Access, IT-Anforderungen, Prozessmodellierung, ARIS, Auftragsbearbeitung, Rationalisierungspotenzial, Kundenzufriedenheit.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Spezifikation einer individuellen IT-Lösung für ein österreichisches mittelständisches Unternehmen im Bereich Industrieholz, um bürokratische Verwaltungsprozesse effizienter zu gestalten.
Die Schwerpunkte liegen auf Software Engineering, der Analyse und Modellierung von Geschäftsprozessen, dem Erstellen von Lasten- und Pflichtenheften sowie der konzeptionellen Datenmodellierung.
Das Ziel ist die Erstellung einer formalen Anforderungsdefinition (Lasten- und Pflichtenheft) für ein Softwareprojekt, das spezifische betriebliche Anforderungen eines KMU abdeckt.
Es werden gängige Modelle des Software Engineerings, speziell das 6-Phasen-Modell, sowie ARIS-Methoden zur Geschäftsprozessmodellierung und die Entity-Relationship-Modellierung (ERM) eingesetzt.
Im Hauptteil werden Geschäftsprozesse analysiert, Lasten- und Pflichtenhefte formuliert und für kritische Datenbereiche entsprechende Datenmodelle (ERM) entwickelt.
Wichtige Begriffe sind Software Engineering, KMU, Lastenheft, Pflichtenheft, Geschäftsprozessanalyse und Individualsoftware.
Standardsoftware deckt oft die speziellen Bedürfnisse und flexiblen, teils unkonventionellen Geschäftsprozesse des KMU nicht vollständig ab oder ist mit hohen Lizenz- und Implementierungskosten für eine zu große Nutzeranzahl verbunden.
Die Übernahme dient im Datenmodell als Konkretisierung eines Rahmenvertrages, um die komplexe Abwicklung zwischen Wareneinkauf, Lieferanten und der betriebsinternen Abrechnung widerspruchsfrei abzubilden.
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