Examensarbeit, 2008
71 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Rahmen
2. 1. Inhaltlicher Bezug zum Rahmenplan
2. 2. Theoretische Grundlagen zu methodischen Aspekten der UE
2. 2. 1. Präsentation
2. 2. 1. 1. Definition
2. 2. 1. 2. Bezug zum Rahmenplan
2. 2. 1. 3. Aufgaben der Schülerpräsentationen im Konzept ertragreichen Unterrichts
2. 2. 2. Neue Medien
2. 2. 2. 1. Definition „neue Medien“
2. 2. 2. 2. Bezug zum Rahmenplan
2. 2. 2. 3. Anwendungsbereiche der neuen Medien im Unterricht
3. Planung und Darstellung der UE
3. 1. Vorgeschichte und Ziel der Unterrichtseinheit „Gefahren der Atomkraft“
3. 1. 1. Eigene Vorüberlegungen
3. 1. 2. Ergebnisse der Schülerbefragungen
3. 1. 3. Warum führe ich die Schülerbefragungen durch?
3. 1. 4. Ziel meiner Untersuchung
3. 2. Ausführungen zur Lerngruppe
3. 3. Ziele der UE
3. 4. Übersicht über die Stunden der UE
3. 5. Übersicht über die methodische Umsetzung der theoretischen Richtlinien dieser Arbeit
3. 5. 1. Übersicht über die praktische Umsetzung der Lernform „Schülerpräsentationen“
3. 5. 2. Abriss über die methodische Umsetzung der Anwendungsbereiche der neuen Medien im Unterricht
4. Auswertung der UE: Inwieweit trug die Methode „Schülerreferate mit PPT“, die von Schülern gewählt wurde, zu einer Kompetenzsteigerung bei?
4. 1. Inhalt: Kann die gewählte Methode eine fachliche Leistungssteigerung bewirken?
4. 1. 1. Eigenes Referat
4. 1. 2. Referate der Mitschüler
4. 2. Entwicklung der Kompetenzen und Kenntnissen in der Anfertigung einer PPT-Präsentation
4. 3. Entwicklung von Kompetenzen und Kenntnissen in der Internetrecherche
4. 4. Entwicklung von Kompetenzen und Kenntnissen im Vortragen
4. 5. Entwicklung von Kompetenzen und Kenntnissen in der Rückmeldung
4. 6. Motivation
4. 7. Kooperatives Lernen
4. 8. Selbständiges Lernen und die Lehrerrolle als Lernprozessberaters
4. 9. Probleme und Alternativen
5. Fazit: Erreichung der Lernziele
5. 1. Fachliche Lernziele
5. 2. Lernziele aus dem Bereich der Medienkompetenz
5. 3. Methodische Ziele
Diese Arbeit untersucht den Einsatz der Unterrichtsmethode „Schülerreferate mit PPT“ im Physikunterricht einer zehnten Realschulklasse. Ziel ist es zu ermitteln, ob Schüler eigenständig über Unterrichtsformen entscheiden können und ob die Wahl dieser Methode zu messbarem Lernerfolg und Kompetenzzuwachs führt.
3. 1. 1. Eigene Vorüberlegungen
Die Wahl der Unterrichtsform „Schülerreferate mit PPT“ für das Thema „Gefahren der Atomkraft“ basiert auf mehreren Überlegungen, die im Folgenden erläutert werden.
Meine Beobachtungen während der Studiumszeit zeigten, dass nicht alle Studierende gut Referate vorbereiten und halten können. Nur wenige Kommilitonen konnten computerunterstützte Präsentationen (z. B. mit dem PPT-Programm) durchführen, und nur ganz wenige schafften es richtig gut. Dies bedeutet, dass nicht alle Studierende während ihrer Schulzeit damit vertraut gemacht wurden, obwohl das Referat eine der häufigsten Lernformen im Studium ist.
Im Rahmen meines Referendariats nahm ich an einem Berufsorientierungsmodul teil. Berufsausbilder, die dieses Modul leiteten, äußerten die Meinung, dass die meisten Schulabsolventen nicht über ausreichende Computerkenntnisse verfügen: Schüler können PC-Spiele spielen, mailen, chatten, aber nur wenige Jugendliche beherrschen ausreichend die Computerprogramme, die für eine Berufsausbildung wirklich vom Nutzen sind: Microsoft Word, Excel, PowerPoint usw.
Im Rahmenplan für das Fach Physik wird explizit gefordert, der Unterricht müsse den Schülern adressatenorientierte und situationsgerechte Techniken der Präsentation von Arbeitsergebnissen vermitteln. Ich vertrete ebenfalls diesen Standpunkt, denn die Präsentationsfertigkeit ist studiums- und berufsvorbereitend unverzichtbar, was besonders relevant für leistungsstarke Schüler ist, die in einem Gymnasium weiterlernen und später studieren wollen. Vor diesem Hintergrund ist meiner Meinung nach insbesondere die Kenntnis und Beherrschung moderner Präsentationsmedien - sowohl im Bereich der Software (z.B. PowerPoint, Office-Anwendungen, Mediator usw.) als auch im Bereich der Hardware (z. B. Beamer) - heute von entscheidender Bedeutung. Die Schüler, insbesondere Schulabsolventen müssen in die Lage versetzt werden, mit neuen Präsentationstechniken kompetent umzugehen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Ziel und die Planung der Arbeit, die sich auf die Untersuchung der Methode „Schülerreferate mit PPT“ im Physikunterricht konzentriert.
2. Theoretischer Rahmen: Hier werden Definitionen zu Präsentation und neuen Medien dargelegt und deren Bezug zum gültigen Rahmenplan sowie zum Konzept des ertragreichen Unterrichts hergestellt.
3. Planung und Darstellung der UE: Dieses Kapitel erläutert die Vorüberlegungen, die Schülerbefragungen und die organisatorischen Rahmenbedingungen der Unterrichtseinheit zur Atomkraft.
4. Auswertung der UE: Inwieweit trug die Methode „Schülerreferate mit PPT“, die von Schülern gewählt wurde, zu einer Kompetenzsteigerung bei?: Der Hauptteil analysiert die Kompetenzentwicklung der Schüler in den Bereichen Recherche, Vortrag, Medienanwendung und Motivation anhand der durchgeführten Referate.
5. Fazit: Erreichung der Lernziele: Zum Abschluss wird bewertet, inwieweit die gesetzten fachlichen, methodischen und medienkompetenzorientierten Ziele erreicht wurden.
Physikunterricht, neue Medien, PowerPoint, Schülerreferate, Präsentationstechniken, Atomkraft, Lernkompetenz, Internetrecherche, Handlungsorientierung, Medienkompetenz, Gruppenarbeit, Lehrprozessberatung, Kompetenzsteigerung, Unterrichtsqualität, Schülermotivation
Die Arbeit untersucht den Einsatz der Unterrichtsmethode „Schülerreferate mit PowerPoint“ im Physikunterricht einer 10. Klasse zum Thema „Gefahren der Atomkraft“.
Es soll festgestellt werden, ob Schüler selbstständig über Unterrichtsformen entscheiden können und ob die von ihnen gewählte Methode zu einem messbaren Lernerfolg führt.
Schwerpunkte sind die Förderung von Präsentationskompetenz, Internetrecherche, eigenständigem Lernen und die Rolle der Lehrkraft als Lernprozessberater.
Die Qualität wurde durch regelmäßige Schülerbefragungen, Beobachtungen des Arbeitsverhaltens und Analysen der Referatsleistungen ermittelt.
Der Hauptteil wertet die Entwicklung von Kompetenzen aus, insbesondere in der Anfertigung von PPT-Folien, dem Vortragsstil, der Recherche und der kooperativen Zusammenarbeit in Gruppen.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Physikunterricht, neue Medien, Präsentationstechnik, Schülerreferate, Medienkompetenz und Handlungsorientierung.
Die Beteiligung steigerte die Motivation der Schüler erheblich, da sie sich inhaltlich mit Themen identifizieren konnten, die sie selbst für relevant hielten.
Die Autorin reflektiert, dass der hohe Zeitaufwand für eine solche Unterrichtseinheit zwar die Anzahl anderer Themen reduziert, aber für das Erreichen der Medienkompetenz-Ziele unerlässlich ist.
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