Diplomarbeit, 2003
40 Seiten, Note: 11,5
1 Einleitung
1.1 Darstellung der Ausgangssituation
1.2 Der Einsatz von Flüssiggas in der Fahrzeugtechnik
2 Untersuchung der aktuellen Situation und Betrachtung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten
2.1 Umrüststatus der Dienstfahrzeuge im Juli 2007
2.2 Standort Kassel
2.2.1 Dienstfahrzeugpool Wilhelmshöher Allee
2.2.2 Fahrzeuge der Zwangsvollstreckung am Standort Wilhelmshöher Allee
2.2.3 Sonstige Fahrzeuge Standort Kassel Wilhelmshöher Allee
2.2.4 Außenstelle Kulturbahnhof
2.2.5 Außenstelle Kassel Waldau
2.3 Standort Hofgeismar
2.3.1 Dienstfahrzeuge Manteufelanlage
2.3.2 Dienstfahrzeuge Garnisonstraße
2.3.3 Dienstfahrzeug Kasinoweg
2.4 Standort Wolfhagen
2.4.1 Wolfhagen Ritterstraße
2.4.2 Wolfhagen Liemeckestraße
2.5 Eigene Gastankstellenanlage am Standort Kassel Wilhelmshöher Allee
3 Kurzbetrachtung der Umstellung auf Autogas unter ökologischen Gesichtspunkten
3.1 Reduzierung der CO²-Emmissionen
3.2 Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes
4 Probleme
4.1 Volkswagen
4.2 Schwierigkeiten bei der Einführung der ersten Autogasfahrzeuge
4.2.1 Ausschreibungstext
4.2.2 Fehlende Informationen zum Tankstellennetz
4.3 Bisherige Probleme bei der Betankung der Fahrzeuge und fehlende Praxiserfahrung beim Fahren mit Autogas
5 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, ob die schrittweise Umstellung des Fuhrparks des Landkreises Kassel auf Autogasantrieb wirtschaftlich sinnvoll ist, welche weiteren Einsparpotenziale bestehen und wie sich die Umstellung ökologisch auswirkt.
1.2 Der Einsatz von Flüssiggas in der Fahrzeugtechnik
Der Begriff „Autogas“ bezeichnet ein Flüssiggasgemisch aus Propan- und Butangas, welches zum Betrieb von Fahrzeugmotoren vorgesehen ist. Das internationale Kürzel für Autogas ist LPG 3 und es ist nicht mit dem CNG 4 zu verwechseln.
Autogas ist seit den 70er Jahren in Italien und den Niederlanden weit verbreitet 5 und seit Mitte der 1990er Jahre auch in den restlichen Europäischen Ländern auf dem Vormarsch. Es findet hauptsächlich in PKW und leichten Nutzfahrzeugen Verwendung. Jedoch gibt es auch schon vereinzelt LKW die mit Autogas betrieben werden.
Auch die Wiener Verkehrsbetriebe betreiben ihre gesamte Busflotte (1300 Fahrzeuge) mit Flüssiggas 6.
Autogas ist mit rund 80% weniger Schadstoffausstoß von Stickoxiden, 50 % weniger unverbrannter Kohlenwasserstoffe und rund 15 % weniger CO2-Emmissionen bedeutend umweltfreundlicher als Super- oder Dieselkraftstoff.
1 Einleitung: Darstellung der Ausgangslage des Landkreises Kassel bezüglich Fuhrpark und Kraftstoffverbrauch vor dem Hintergrund steigender Kosten und Klimaschutzziele.
2 Untersuchung der aktuellen Situation und Betrachtung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten: Detaillierte Analyse des Umrüststatus sowie der Kosten-Nutzen-Rechnung für verschiedene Dienststellen und zur Errichtung einer eigenen Tankstelle.
3 Kurzbetrachtung der Umstellung auf Autogas unter ökologischen Gesichtspunkten: Auswertung der Reduktionspotenziale hinsichtlich klimaschädlicher CO²- und Stickoxid-Emissionen bei einer vollständigen Umstellung des Fuhrparks.
4 Probleme: Erläuterung der auftretenden Schwierigkeiten bei der Fahrzeugmarkenwahl, bei Ausschreibungsverfahren, der Tankinfrastruktur sowie der mangelnden Nutzerakzeptanz im Kreisbetrieb.
5 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse und Bedingungen, unter denen die Umstellung des Fuhrparks auf Autogas wirtschaftliche Vorteile erzielen kann.
Autogas, Flüssiggas, LPG, Fuhrparkmanagement, Landkreis Kassel, Wirtschaftlichkeit, CO²-Reduzierung, Stickoxid, Leasing, Flottenumrüstung, Dienstfahrzeuge, Kraftstoffeinsparung, Infrastruktur, Ausschreibungen, Umweltschutz
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Umrüstung des Fuhrparks des Landkreises Kassel auf den Betrieb mit Autogas (LPG) und bewertet die ökonomischen sowie ökologischen Auswirkungen dieser Maßnahme.
Die Schwerpunkte liegen auf der Wirtschaftlichkeitsanalyse durch Vergleich von Benzinkosten und Gaspreisen, der ökologischen Schadstoffbilanz und den organisatorischen Problemen bei der Umsetzung in einer Kommunalverwaltung.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob der Flüssiggasbetrieb für den Landkreis Kassel tatsächlich wirtschaftlich ist und welche zusätzlichen Einsparungen durch eine konsequente Nutzung realisiert werden können.
Der Verfasser nutzt eine analytische Vorgehensweise, bei der vorliegende Verbrauchs- und Kilometerdaten des Fuhrparks sowie Angebote verschiedener Tankstellenanbieter ausgewertet werden.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Standorte des Landkreises, die Kosteneinsparungen bei unterschiedlichen Tankmodellen und die ökologischen Vorteile durch die Reduzierung von Emissionen.
Wesentliche Begriffe sind Autogas, Wirtschaftlichkeit, Fuhrparkmanagement, Leasing, Emissionsreduktion und kommunale Fahrzeugflotten.
Das Leasing ist entscheidend, da die in den Leasingraten enthaltenen Aufschläge für die Autogasanlagen die erzielten Einsparungen durch den günstigeren Kraftstoff in vielen Fällen erheblich mindern.
Die eigene Tankstelle ermöglicht eine bessere Kontrolle der Betankung und günstigere Literpreise, was bei dem hohen Fahrzeugaufkommen am Standort Kassel zu deutlichen Kostenvorteilen führt.
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