Examensarbeit, 2007
103 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
1.1 EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK
1.2 ZIELE DER ARBEIT
1.3 AUFBAU DER ARBEIT
2 ALLGEMEINE AUSDAUERFÄHIGKEIT DES MENSCHEN
2.1 BEGRIFFSERKLÄRUNG UND DEFINITION VON AUSDAUER
2.2 BIOLOGISCHE GRUNDLAGEN VON AUSDAUERFÄHIGKEIT
2.2.1 Energiebereitstellung in der Muskelzelle
2.2.2 Muskelfasertypen
2.2.3 Maximale Sauerstoffaufnahme
2.3 ADAPTIONSERSCHEINUNGEN DES ORGANISMUS
2.3.1 Ausbildung des Sportherzens
2.3.2 Strukturelle und biochemische Veränderungen im Muskel
2.3.3 Strukturelle und biochemische Veränderungen im Blut
2.4 ZUSAMMENFASSENDE ÜBERSICHT: ALLGEMEINE AUSDAUERFÄHIGKEIT DES MENSCHEN
3 FÖRDERUNG DER AEROBEN AUSDAUER IN DER GRUNDSCHULE
3.1 GRÜNDE FÜR EINE FÖRDERUNG
3.1.1 Auftrag der Schule
3.1.2 Voraussetzungen der Kinder
3.1.3 Auswirkungen auf das Lernen
3.1.4 Auswirkungen auf die Psyche
3.1.5 Gesundheitliche Prävention
3.2 MÖGLICHKEITEN UND UMSETZUNG EINER FÖRDERUNG
3.2.1 Prinzipien der Unterrichtsgestaltung
3.2.2 Einsetzbare Methoden
3.2.3 Ausdauertraining im übrigen Sportunterricht
3.2.4 Möglichkeiten zur Förderung außerhalb des Sportunterrichts
3.2.5 Motivationsanreize
3.3 ZUSAMMENFASSENDE ÜBERSICHT: FÖRDERUNG DER AEROBEN AUSDAUER IN DER GRUNDSCHULE
4 ERPROBUNG EINER UNTERRICHTSEINHEIT ZUM THEMA AUSDAUER
4.1 BEETHOVENSCHULE IN OFFENBACH AM MAIN
4.2 DARSTELLUNG DER LERNGRUPPE
4.3 ZIELE DER UNTERRICHTSEINHEIT
4.4 DIDAKTISCH-METHODISCHE ÜBERLEGUNG
4.5 VERLAUFSPLAN DER EINHEIT
4.6 EXEMPLARISCHE STUNDEN AUS DER EINHEIT ‚AUSDAUER’
4.6.1 Lernziele der Unterrichtsstunde vom 11. Juni 2007
4.6.2 Inhalt der Unterrichtsstunde vom 11. Juni 2007
4.6.3 Unterrichtsverlauf der Unterrichtsstunde vom 11. Juni 2007
4.6.4 Reflexion der Unterrichtsstunde vom 11. Juni 2007
4.6.5 Lernziele der Unterrichtsstunde vom 18. Juni 2007
4.6.6 Inhalt der Unterrichtsstunde vom 18. Juni 2007
4.6.7 Unterrichtsverlauf der Unterrichtsstunde vom 18. Juni 2007
4.6.8 Reflexion der Unterrichtsstunde vom 18. Juni 2007
4.7 ZUSAMMENFASSENDE ÜBERSICHT: ERPROBUNG EINER UNTERRICHTSEINHEIT ZUM THEMA AUSDAUER
5 SCHLUSSBEMERKUNG
5.1 ZUSAMMENFASSUNG
5.2 FAZIT
5.3 AUSBLICK
Die Arbeit untersucht, wie ein motivierendes, kindgerechtes und effektives Ausdauertraining in den Grundschulsport integriert werden kann, um sowohl physische Anpassungen zu fördern als auch die Freude an der Bewegung nachhaltig zu stärken.
3.1.1 Auftrag der Schule
Zu Beginn des dritten Kapitels „Förderung der aeroben Ausdauer in der Grundschule“ möchte ich auf die Frage eingehen, was vom Schulsport in der heutigen Zeit erwartet wird beziehungsweise welche Ziele der Schulsport verfolgen sollte.
JÜNGST zeigt auf, dass es unter anderem die Aufgabe sein sollte, die Verbesserung der konditionellen und koordinativen Fähigkeiten anzustreben und den Schülern ein Gesundheitsbewusstsein zu vermitteln. Kinder können in ihrer Umgebung immer weniger Flächen zum Spielen und zur Bewegung nutzen, als es noch vor Jahren der Fall war. Der Schulsport muss diesem entgegenwirken und den Schülern als Ausgleich einen qualifizierten Sportunterricht bieten (vgl.: JÜNGST, 2002, S. 51-52).
Während ich meine Erfahrungen als Praktikantin in der Grundschule gesammelt habe, konnte ich feststellen, dass sehr viele Kinder den Sportunterricht vor anderen Schulstunden bevorzugen. Bei Unterhaltungen mit Lehrern und auch älteren Schülern einer weiterführenden Schule konnte ich diese Aussage hingegen seltener zur Kenntnis nehmen. An dieser Stelle möchte ich noch weiter gehen und zum Ausdruck bringen, dass es enorme Unterschiede in der Einstellung zu einem Ausdauerlauf, genauer gesagt einem Ausdauertraining, zwischen jüngeren und älteren Schulkindern gibt.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Bewegungsmangels bei Kindern, Darstellung der Ziele dieser Arbeit und Überblick über den strukturellen Aufbau.
2 ALLGEMEINE AUSDAUERFÄHIGKEIT DES MENSCHEN: Erläuterung der biologischen Grundlagen der Ausdauer, der verschiedenen Trainingsarten sowie der Anpassungserscheinungen des Herz-Kreislauf-Systems und der Muskulatur.
3 FÖRDERUNG DER AEROBEN AUSDAUER IN DER GRUNDSCHULE: Darstellung der Gründe für das Ausdauertraining, inklusive der pädagogischen Relevanz, der Auswirkungen auf Psyche und Lernen sowie konkreter Methoden und Motivationsanreize.
4 ERPROBUNG EINER UNTERRICHTSEINHEIT ZUM THEMA AUSDAUER: Praxisorientierte Vorstellung einer fünfwöchigen Einheit, inklusive Stundenplanung, didaktischer Reflexion und konkreter Umsetzungsbeispiele.
5 SCHLUSSBEMERKUNG: Zusammenfassender Rückblick auf die theoretischen und praktischen Erkenntnisse sowie ein Fazit zur Umsetzbarkeit im Schulalltag und ein Ausblick auf weitere Forschungsbedarfe.
Ausdauertraining, Grundschule, Sportunterricht, aerobes Training, Bewegungsförderung, Herz-Kreislauf-System, Trainingsmethodik, Kindgemäßes Training, Gesundheitsprävention, Motivation, Leistungsfähigkeit, Sportbiologie, Unterrichtsplanung, Adaption, Schulsport
Die Arbeit beschäftigt sich mit Möglichkeiten und der praktischen Umsetzung eines kindgerechten Ausdauertrainings im Sportunterricht der Grundschule.
Das Spektrum reicht von theoretischen biologischen Grundlagen der Ausdauer über pädagogische Begründungen der Förderung bis hin zu konkreten methodischen Unterrichtsmodellen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass ein effektives Ausdauertraining in der Grundschule spielerisch, motivierend und abwechslungsreich gestaltet werden kann, statt nur stupide Laufübungen durchzuführen.
Die Autorin stützt sich auf sportmedizinische und sportwissenschaftliche Literatur zu Themen wie Energiebereitstellung, Muskelfasertypen und physiologischen Anpassungen sowie auf didaktische Rahmenpläne für den Grundschulsport.
Im praktischen Teil wird eine fünfwöchige Unterrichtseinheit an einer Beethovenschule ausführlich dargestellt, inklusive Verlaufsplänen und Reflexionen zu den einzelnen Stunden.
Die zentralen Aspekte sind Ausdauer, kindgemäßes Training, Motivation, Gesundheitsprävention und die didaktische Gestaltung des Schulsports.
Aufgrund des hohen Laktat- und Stresshormonanstiegs ist anaerobes Training für Kinder körperlich belastender und kann die Freude an der Bewegung eher hemmen, weshalb der Schwerpunkt auf der aeroben Kapazität liegt.
Da Kinder monotone Dauerläufe oft als langweilig empfinden, ist die Integration spielerischer Elemente wie Hallenrallyes, Orientierungsläufe oder Biathlon essentiell, um die Anstrengung in den Hintergrund zu rücken.
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