Diplomarbeit, 2008
96 Seiten
1 EINFÜHRUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 Begriff des Lernens und des Lernerfolgs
2.1.1 Individuelles, Gruppen- und organisatorisches Lernen
2.1.2 Organisatorisches Lernen und ausgewählte Theorien
2.2 Definition der Führung
2.2.1 Verschiedene zweidimensionale Führungskonzeptionen
2.2.2 Führung nach Burns und Bass
2.2.3 Laissez-faire und transaktionale Führung
2.2.4 Transformationale Führung
2.3 Full Range of Leadership
2.3.1 Augmentationseffekt
2.3.2 Überlappungen innerhalb des Modells
2.3.3 Abgrenzung transformationale und charismatische Führung
2.3.4 Affinitäten zu anderen Führungstheorien
2.3.5 Abgrenzung zwischen (Wissens-) Management und Führung
3 AKTIVITÄTEN IM RAHMEN DES WISSENSMANAGEMENTS
3.1 Prozesse im Wissensmanagement und Führung
3.2 Wissensgenerierung und Wissenserwerb (Exploration)
3.3 Wissensteilung (Integration von Wissen)
3.4 Wissensanwendung (Exploitation)
4 LERNEN AUF INDIVIDUELLER, GRUPPEN- UND ORGANISATIONSEBENE
4.1 Lernende Organisation
4.1.1 Bedeutung der Führenden
4.1.2 Full Range of Leadership und organisationales Lernen
4.1.3 Leistungs- versus Lernorientierung
4.2 Lernen durch Gruppen- bzw. Teamarbeit
4.2.1 Homogene versus heterogene Gruppen
4.2.2 Anonymität versus Identifikation
4.2.3 Projekte versus Abteilungen
4.3 Lernen auf individueller Ebene
4.3.1 Mentoring und die eigene Karriere
4.3.2 Delegation
5 MOTIVATIONSFÖRDERLICHE MAßNAHMEN
5.1 Motivation durch bedingte Belohnung
5.2 Pygmalion-Effekt
5.3 Arbeitsplatzgestalterische Maßnahmen
5.3.1 Merkmale der Arbeit
5.3.2 Autonomie, Partizipation und Empowerment
6 ERFOLGSFAKTOREN
6.1 Aufgabenleistung
6.2 Kontextleistung
6.3 Commitment
6.4 Kreativität
6.4.1 Ideengenerierung
6.4.2 Innovationen
7 WEITERE EINFLUSSFAKTOREN AUF DEN LERNERFOLG
7.1 Charakteristika der Führenden
7.2 Charakteristika der Mitarbeiter
7.3 Lernumwelt
7.3.1 Organisationale Kultur und Führungsstil
7.3.2 Wahrgenommene Unterstützung
7.4 Situation und Kontextfaktoren
7.5 Kultureller Aspekt
8 SCHLUSSFOLGERUNGEN
8.1 Risiken und Chancen
8.2 Kritische Betrachtungen und Handlungsempfehlungen
9 FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Führungsstilen – insbesondere transaktionalen und transformationalen Ansätzen – und deren Einfluss auf den Lernerfolg in Organisationen auf individueller, Gruppen- und Organisationsebene.
2.2.4 Transformationale Führung
Transformational Führende suchen neue und innovative Wege, um Aufgaben zu erledigen und geben sich nicht mit Standardleistungen zufrieden (Ash, 1997, 35). Der Führungsstil zeichnet sich dadurch aus, dass die Geführten ohne „Dankeszoll“ außerordentliche Leistungen zeigen und selbstlos die Organisationsziele verfolgen (von Rosenstil, 2004, 31). Er korreliert im Allgemeinen höher mit der individuellen Machtwahrnehmung der Geführten als der transaktionale Führungsstil (Atwater & Yammarino, 1996, 19).
Transformational Führende erhöhen die Bedürfnisse der Geführten. Betrachtet man die Bedürfnispyramide von Maslow (1954), so werden ausgehend von den Bedürfnissen nach Sicherheit hierarchisch höhere Bedürfnisebenen (Leistung und Selbstverwirklichung) angestrebt. Diese Führenden erweitern das Bewusstsein für das, was über ihren Eigennutz hinausgeht, für den Nutzen größerer Entitäten, denen sie angehören und können die Untergebenen bewegen, Erwartungen zu überschreiten und erhöhte Extraanstrengungen, Kreativität und Produktivität erzeugen (Bass, 1995, 467 f.).
Bei Idealized Influence/ Charisma (II) geht es in erster Linie um die Vorbildsfunktion des Führenden. Der Führende setzt und demonstriert hohe ethische und moralische Standards, die Untergebenen identifizieren sich und wetteifern mit ihm. Die Mitarbeiter teilen mit dem Führenden Werte, Normen, Prinzipien und Risiken. Enthusiasmus, Stolz, Respekt der Geführten und Vertrauen gegenüber den Vorgesetzten werden gefördert. Der ursprüngliche Begriff Charisma, wurde durch Idealized Influence ersetzt, weil er in einigen Ländern zum Teil negativ belegt ist (z.B. Assoziation zu Mussolini, Hitler).
1 EINFÜHRUNG: Diese Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des organisationalen Lernens in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Lernen und Führung und stellt theoretische Konzepte wie das „Full Range of Leadership“ und verschiedene Lerntheorien vor.
3 AKTIVITÄTEN IM RAHMEN DES WISSENSMANAGEMENTS: Hier werden die Kernprozesse des Wissensmanagements – Exploration, Integration und Exploitation – in Bezug auf ihre Verbindung zur Führung analysiert.
4 LERNEN AUF INDIVIDUELLER, GRUPPEN- UND ORGANISATIONSEBENE: Dieses Kapitel untersucht die Voraussetzungen für lernende Organisationen sowie den Einfluss von Teamarbeit und individuellen Fördermaßnahmen.
5 MOTIVATIONSFÖRDERLICHE MAßNAHMEN: Hier werden verschiedene Anreizsysteme und die psychologische Bedeutung der Arbeitsplatzgestaltung zur Förderung von Lernmotivation und Engagement diskutiert.
6 ERFOLGSFAKTOREN: Dieses Kapitel analysiert Kennzahlen und Faktoren wie Aufgaben- und Kontextleistung, Commitment sowie Kreativität als Resultate erfolgreicher Führung.
7 WEITERE EINFLUSSFAKTOREN AUF DEN LERNERFOLG: Hier werden Charakteristika von Führungskräften und Mitarbeitern sowie der Einfluss der Lernumwelt, situative Faktoren und kulturelle Aspekte betrachtet.
8 SCHLUSSFOLGERUNGEN: Dieser Abschnitt fasst Risiken und Chancen zusammen und gibt kritische Handlungsempfehlungen für die Praxis ab.
9 FAZIT: Das Fazit resümiert die Ergebnisse und betont, dass es kein allgemeines Erfolgsrezept gibt, sondern Führung stets kontextabhängig gestaltet werden muss.
Transformationale Führung, Transaktionale Führung, Organisationales Lernen, Wissensmanagement, Lernerfolg, Innovationsfähigkeit, Full Range of Leadership, Kreativität, Commitment, Motivation, Gruppenlernen, Arbeitsplatzgestaltung, Führungskompetenzen, Wissensintegration, Empowerment.
Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Führungsstile den Lernerfolg in Unternehmen auf verschiedenen organisatorischen Ebenen beeinflussen können.
Im Zentrum stehen die Konzepte des transformationalen und transaktionalen Führungsstils, Wissensmanagement-Prozesse, organisationales Lernen und die psychologischen Mechanismen hinter Mitarbeiter-Motivation und Innovation.
Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Führungskräfte Lernprozesse stimulieren und durch spezifische Verhaltensweisen einen Wettbewerbsvorteil durch organisationales Wissen generieren können.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und der Auswertung zahlreicher empirischer Studien aus den Bereichen Management, Psychologie und Organisationsforschung.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse von Wissensmanagement-Aktivitäten, das Lernen auf verschiedenen Ebenen, motivationsförderliche Maßnahmen sowie die Diskussion spezifischer Erfolgsfaktoren und Einflussgrößen.
Wichtige Begriffe sind Transformationale Führung, Wissensmanagement, organisationales Lernen, Empowerment, Innovationsfähigkeit und Mitarbeiter-Commitment.
Sie fördert durch intellektuelle Stimulation und eine inspirierende Vision die Offenheit für neue Ideen und das Hinterfragen bestehender Strukturen, was essenziell für die Generierung von Innovationen ist.
Ja, kulturelle Dimensionen wie Kollektivismus oder Machtdistanz beeinflussen, welcher Führungsstil von Mitarbeitern als effektiv oder erstrebenswert wahrgenommen wird.
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