Bachelorarbeit, 2008
79 Seiten, Note: 2,0
1. EINLEITUNG
1.1. ANLASS DER ARBEIT
1.2. AUFBAU DER ARBEIT
2. GRUNDLAGEN DER UNTERNEHMENSFINANZIERUNG
2.1. ABGRENZUNG
2.2. INSTRUMENTE DER AUßENFINANZIERUNG
3. UNTERNEHMENSKRISEN, INSOLVENZGRÜNDE UND SANIERUNG
3.1. UNTERNEHMENSKRISEN
3.1.1. Definition von Unternehmenskrisen
3.1.2. Arten von Unternehmenskrisen
3.1.2.1. Strategische Krise
3.1.2.2. Erfolgskrise
3.1.2.2. Liquiditätskrise
3.1.3. Krisenursachen
3.2. INSOLVENZGRÜNDE
3.3. SANIERUNG
3.3.1. Definition und Abgrenzung
3.3.2. Sanierungsprüfung
3.3.3. Sanierungsmaßnahmen
3.3.3.1. Strategische Maßnahmen
3.3.3.2. Leistungswirtschaftliche Maßnahmen
4. INSTRUMENTE DER SANIERUNGSFINANZIERUNG
4.1. ABGRENZUNG
4.2. ZUFÜHRUNG VON FRISCHEM KAPITAL
4.2.1. Zuführung von Eigenkapital
4.2.1.1. Alteigentümer
4.2.1.2. Neue Eigentümer
4.2.1.2.1. Ohne Managementbeteiligung
4.2.1.2.2. Mit Managementbeteiligung
4.2.1.2.3. Beteiligung von Mitarbeitern
4.2.1.2.4. Turnaround Equity
4.2.2. Zuführung von Fremdkapital
4.2.2.1. Gesellschafter
4.2.2.2. Kreditinstitute
4.2.2.3. Distressed Debt-Investoren
4.2.3. Mezzanin-Kapital
4.2.4. Kreditsubstitute
4.2.4.1. Sale and Lease Back
4.2.4.2. Factoring
4.2.4.3. Asset Backed Securities
4.3. VERZÖGERUNG BZW. REDUZIERUNG VON MITTELLABFLÜSSEN
4.3.1. Dauerhafte Reduzierung von Mittelabflüssen
4.3.1.1. Zinsreduktion bzw. Zinserlass
4.3.1.2. Debt-Equity-Swap
4.3.1.3. Forderungsverzicht
4.3.2. Temporäre Reduzierung von Mittelabflüssen
4.3.2.1. Stundung von Zins- und Tilgungsleistungen
4.3.2.2. Abwendung der Kreditkündigung durch Kreditinstitute
4.3.2.3. Umwandlung von kurzfristigem in mittel- bis langfristiges Fremdkapital
4.3.2.4. Besserungsscheinvereinbarungen
5. RESÜMEE UND AUSBLICK
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit den Herausforderungen der Finanzierung in Unternehmenssanierungen auseinander, insbesondere vor dem Hintergrund einer schwierigen Kreditmarktlage und steigender Insolvenzprognosen. Das primäre Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die verschiedenen Finanzierungsinstrumente zu geben, diese zu systematisieren und ihre Anwendung in Krisensituationen zu bewerten.
4.2.1.2.4. Turnaround Equity
Unter Private Equity ist die direkte Beteiligung eines Finanzinvestors am Eigenkapital eines gesunden, cash-flow-starken Unternehmens zu verstehen. Erfolgt die Beteiligung an einem Krisenunternehmen, so spricht man von Turnaround Equity. In beiden Fällen erfolgt eine Unterstützung des Unternehmens durch Managementkapazitäten (jeglicher Art) des Finanzinvestors.
In der Vergangenheit stellte die Beteiligung von Finanzinvestoren eher eine Ausnahme dar und spielte lediglich eine untergeordnete Rolle. Jedoch ist in der jüngsten Praxis eine Zunahme der Eigenkapitalbereitstellung an Krisenunternehmen zu verzeichnen. Darüber hinaus wünscht sich, laut einer Studie der EULER HERMES KREDITVERSICHERUNGS-AG in Zusammenarbeit mit dem ZENTRUM FÜR INSOLVENZ UND SANIERUNG AN DER UNIVERSITÄT MANNHEIM, die Mehrheit der Insolvenzverwalter ein stärkeres Engagement von Private Equity Gesellschaften an Unternehmen, die einen Insolvenzantrag gestellt haben. Jedoch gehen lediglich 39 Prozent von einem weitergehenden Engagement aus. Hingegen sah die zweite Gruppe von Befragten, bestehend aus M&A Beratern, Private Equity-Managern und Sanierern, mit deutlicher Mehrheit gute Chancen, einen Finanzinvestor für ein Krisenunternehmen zu finden. Zudem halten 73 Prozent die Einbringung von Private Equity für wichtig. Auf Grund der Aktualität sowie der potentiell steigenden Bedeutung dieses Instrumentes, befasst sich die vorliegende Arbeit umfassender mit dem Thema Turnaround Equity.
1. EINLEITUNG: Der Autor erläutert den Anlass der Arbeit vor dem Hintergrund der Kreditkrise und steigender Insolvenzraten sowie den thematischen Aufbau der Untersuchung.
2. GRUNDLAGEN DER UNTERNEHMENSFINANZIERUNG: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Systematisierung von Finanzierungsformen und grenzt das für die Arbeit relevante Feld der Außenfinanzierung ein.
3. UNTERNEHMENSKRISEN, INSOLVENZGRÜNDE UND SANIERUNG: Hier werden Definitionen, Arten und Ursachen von Unternehmenskrisen analysiert sowie der rechtliche und inhaltliche Rahmen für Sanierungsmaßnahmen und Insolvenzgründe abgesteckt.
4. INSTRUMENTE DER SANIERUNGSFINANZIERUNG: Den Kern der Arbeit bildet die detaillierte Darstellung und Bewertung von Methoden zur Kapitalzuführung sowie zur Reduzierung von Mittelabflüssen in Krisensituationen.
5. RESÜMEE UND AUSBLICK: Das Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Sanierungsfinanzierung im wirtschaftlichen Kontext.
Sanierungsfinanzierung, Unternehmenskrise, Eigenkapital, Fremdkapital, Mezzanin-Kapital, Turnaround Equity, Distressed Debt, Liquiditätssicherung, Insolvenzrecht, Forderungsverzicht, Debt-Equity-Swap, Restrukturierung, Unternehmenssanierung, Sanierungsgutachten, Finanzinvestoren
Die Arbeit analysiert die verschiedenen finanzwirtschaftlichen Methoden, mit denen Unternehmen in einer Krise saniert werden können.
Die Arbeit deckt die Zuführung von frischem Kapital sowie die Möglichkeiten zur Verzögerung oder Reduzierung von Mittelabflüssen ab.
Das Ziel ist ein systematischer Überblick über Instrumente der Sanierungsfinanzierung und deren Bewertung in Bezug auf die Wiederherstellung der Liquidität.
Der Autor stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sowie eine systematische Einordnung der Finanzinstrumente anhand der aktuellen betriebswirtschaftlichen Fachdiskussion.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Kapitalzuführung (Eigen- und Fremdkapital, Mezzanin, Kreditsubstitute) sowie auf Maßnahmen wie Forderungsverzichte, Debt-Equity-Swaps und Stundungen.
Schlüsselbegriffe sind Sanierungsfinanzierung, Unternehmenskrise, Turnaround Equity, Liquiditätssicherung und Restrukturierung.
Da Finanzinvestoren bei Krisenunternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen, widmet sich der Autor diesem Instrument aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Relevanz.
Der Forderungsverzicht gilt als eine der effektivsten Maßnahmen zur Liquiditätsentlastung, da er direkt den Zins- und Tilgungsdruck reduziert.
Ein Nachrangdarlehen beinhaltet einen vertraglichen Rangrücktritt gegenüber Senior-Gläubigern, was es für Krisenunternehmen leichter macht, in schwierigen Situationen noch Finanzmittel zu erhalten.
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