Diplomarbeit, 2008
92 Seiten, Note: 1,7
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Untersuchung der Auswirkungen zweier unterschiedlicher Wohnformen auf die Lebensqualität von an Demenz erkrankten Bewohnern in der stationären Altenhilfe. Die Arbeit zielt darauf ab, die Wirksamkeit des Hausgemeinschaftskonzeptes im Vergleich zu einer herkömmlichen Wohngruppe zu evaluieren. Dazu wird das Heidelberger Instrument zur Erfassung von Lebensqualität bei Demenz (H.I.L.DE) eingesetzt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Demenz in der stationären Altenhilfe und beleuchtet die demografischen Veränderungen, die zu einer steigenden Anzahl an Demenzkranken führen. Anschließend werden wichtige Begriffe wie Demenz, Lebensqualität und Hausgemeinschaft definiert. Das Heidelberger Instrument zur Erfassung von Lebensqualität bei Demenz (H.I.L.DE) wird vorgestellt und seine Struktur, Anwendung und Bedeutung für die Pflegekräfte erläutert.
Im weiteren Verlauf der Arbeit wird der Träger der Einrichtung, die Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft (CBT), sowie das Wohnhaus St. Michael vorgestellt. Das Begleitungs- und Hausgemeinschaftskonzept der Einrichtung wird erläutert und der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Wohngruppe und einer Hausgemeinschaft aufgezeigt. Die Datenerhebungsmethode wird beschrieben, einschließlich der Hypothesenentwicklung, der Bewohnerauswahl und des Datenerhebungsprozesses.
Die Ergebnisse der Untersuchung werden dargestellt und ausgewertet, wobei die Dimensionen Schmerzerleben, Räumliche Umwelt, Aktivität und Emotionales Erleben betrachtet werden. Die Arbeit endet mit einem Fazit, das die Ergebnisse zusammenfasst, das Vorgehen in der Arbeit diskutiert und einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen gibt.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Demenz, stationäre Altenhilfe, Lebensqualität, Hausgemeinschaft, Heidelberger Instrument zur Erfassung von Lebensqualität bei Demenz (H.I.L.DE), Caritas Betriebsführungs- und Trägergesellschaft (CBT), Wohnhaus St. Michael, Vergleichende Analyse, Datenerhebung, Auswertung, Fazit.
Das "Heidelberger Instrument zur Erfassung von Lebensqualität bei Demenz" ist ein multidimensionales Assessment-Tool, das speziell für Menschen in der stationären Altenhilfe entwickelt wurde.
Hausgemeinschaften zielen darauf ab, durch milieutherapeutische Ansätze Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln, was die Lebenszufriedenheit im Vergleich zu herkömmlichen Wohngruppen steigern soll.
Es werden Bereiche wie Schmerzerleben, räumliche Umwelt, Aktivitäten, soziales Bezugssystem, Emotionalität und medizinische Versorgung untersucht.
H.I.L.DE dient nicht nur der Bewohnerbewertung, sondern unterstützt auch die Personalentwicklung, indem es den Blick der Pflegekräfte für die individuellen Bedürfnisse der Bewohner schärft.
Aufgrund der steigenden Zahl an Demenzkranken benötigt die stationäre Pflege wissenschaftlich fundierte Konzepte, um die Lebensqualität trotz kognitiver Defizite zu sichern.
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