Masterarbeit, 2005
32 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 URSPRUNG DES MEMBRANBAUS
1.2 DAS PRINZIP DES LEICHTBAUS
1.3 EINTEILUNGSBEREICHE DER MEMBRANEN
2 DAS MATERIAL: MEMBRANE
2.1 UNBESCHICHTETE GEWEBE
2.1.1 Baumwollgewebe
2.1.2 Fluorpolymergewebe
2.2 BESCHICHTETE GEWEBE
2.2.1 Fluorpolymergewebe
2.2.2 PVC besichtete Polyestergewebe (PVC/PES)
2.2.3 PTFE–beschichtete Glasfasergewebe (GF)
2.2.4 Silikonbeschichtete Glasfasergewebe (GF)
2.2.5 PVC–beschichtete Aramidfasergewebe
2.3 FOLIEN
2.3.1 Grundlagen
2.3.2 Fluorpolymerfolien
2.3.2.1 ETFE–Folien (Ethylen-Tetrafluorethylen)
2.3.2.2 THV–Folien
2.3.3 PVC–Folien (Polyvinylchlorid)
2.3.4 Bemerkung
3 VORSPANNUNG
3.1 PRINZIP DER VORGESPANNTEN MEMBRANFLÄCHEN
3.2 STABILITÄT DURCH VORSPANNUNG
3.3 BESCHREIBUNG DER LASTABTRAGUNG
3.4 KRÜMMUNG
3.5 DIE MECHANISCHE VORSPANNUNG
3.5.1 Segel
3.5.2 Wellenfläche
3.5.3 Bogenfläche
3.5.4 Hochpunktfläche
3.6 DIE PNEUMATISCHE VORSPANNUNG
3.6.1 Luftgetragene Konstruktionen (Ballonkonstruktion)
3.6.2 Luftgestützte Konstruktionen
3.6.2.1 Kissenkonstruktionen
3.6.2.2 Schlauchkonstruktionen
3.6.3 Pneus als Gusformen
4 FAZIT:
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung einer wissenschaftlich fundierten Übersicht über den aktuellen Stand der Membranbautechnologie für das Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP). Es wird untersucht, welche Materialien und konstruktiven Prinzipien – insbesondere die Vorspannung – die Grundlage für moderne Membranarchitektur bilden, um das Forschungsfeld für das IBP zu erschließen.
3.6 Die pneumatische Vorspannung
Die pneumatische Vorspannung wird nicht, wie es bei mechanisch vorgespannten Membranen der Fall ist, durch Randseile und/oder Unterstützung zur Stabilisierung der Fläche hervorgerufen, sondern lediglich durch den Druckunterschied auf den angrenzenden Bereichen der Membran [23]. Das Medium, in den meisten Fällen Luft, mit dem höheren Druck wird durch die Membrane an der weiteren Ausdehnung gehindert und spannt dieselbe.
Die Membrane krümmt sich demzufolge in Richtung des weniger dichten Mediums und wird dadurch flächig in ihrer Lage und Form stabilisiert. Da die Ausdehnung nahezu in alle Richtungen mit gleicher Intensität erfolgt, ist das Idealergebnis eine Kugelkalotte. Die Membrane ist unter allen äußeren Belastungen nur auf Zug beansprucht. Alle auftretenden Kräfte aus den Flächen werden allein über die Zugbeanspruchung in das nächste tragende Bauteil bzw. Fundament abgeleitet. Die Vorspannung muss so groß sein, dass sie allen äußeren Einwirkungen entgegenwirken kann.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung von Membranstrukturen in der modernen Architektur und definiert den Bedarf für eine wissenschaftliche Aufarbeitung dieser Bauweise.
2 DAS MATERIAL: MEMBRANE: In diesem Kapitel werden die mechanischen und physikalischen Eigenschaften verschiedener Membranwerkstoffe wie unbeschichtete Gewebe, beschichtete Gewebe und Folien detailliert gegenübergestellt.
3 VORSPANNUNG: Hier werden die physikalischen Prinzipien der Lastabtragung sowie der mechanischen und pneumatischen Vorspannung erörtert, die zur Stabilisierung von Membranflächen notwendig sind.
4 FAZIT: Das Fazit stellt die wachsende Bedeutung des Membranbaus als eigenständige Bauweise heraus und betont das technologische Entwicklungspotenzial im Bauwesen.
Membranbau, Membranarchitektur, Leichtbau, Vorspannung, Gewebe, Fluorpolymere, ETFE, pneumatische Konstruktionen, mechanische Vorspannung, Lastabtragung, Materialeigenschaften, Tragwerk, Membrantechnologie, Bauphysik, Zugbeanspruchung.
Die Arbeit bietet eine umfassende Übersicht über den aktuellen Status Quo des modernen Membranbaus, um die technologischen Grundlagen für zukünftige Forschung am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) bereitzustellen.
Die zentralen Felder umfassen die Materialkunde (Gewebe und Folien), die physikalischen Grundlagen der Vorspannung sowie die verschiedenen konstruktiven Ansätze zur Stabilisierung von Membranflächen.
Das Ziel ist das Aufzeigen der entscheidenden Elemente in der Membranbautechnologie, insbesondere die Analyse des Materials und der Vorspannung, um einen fundierten Einstieg in dieses neue Forschungsgebiet zu ermöglichen.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Recherche des Stands der Technik hinsichtlich Materialien und Bauweisen im Membranbau, die systematisch zusammengeführt und analysiert wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in zwei wesentliche Abschnitte: Die detaillierte Vorstellung der verschiedenen Membranwerkstoffe und die Analyse der konstruktiven Stabilisierung mittels mechanischer und pneumatischer Vorspannung.
Zu den prägenden Begriffen zählen Membranbau, Leichtbau, Vorspannung, Materialfestigkeit, pneumatische Systeme und die architektonische Anwendung textiler Strukturen.
Ohne Vorspannung wären Membranen als biegeweiche Bauteile instabil. Die Vorspannung verleiht ihnen die notwendige Steifigkeit zur Lastabtragung und verhindert das unerwünschte Flattern oder Faltenbildungen unter Windlasten.
Mechanische Vorspannung wird durch den Zuschnitt und die mechanische Dehnung des Materials im Randbereich erzeugt. Pneumatische Vorspannung hingegen basiert auf einem gezielten Druckunterschied (Luftdruck) zwischen den Membranseiten.
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