Diplomarbeit, 2008
81 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen internationaler Marktbearbeitung
2.1 Strategische Elemente der Auslandsmarktbearbeitung
2.1.1 Standortwahl
2.1.2 Marktbearbeitungsformen
2.1.2.1 Vertretung durch Dritte
2.1.2.2 Kooperationen
2.1.2.3 Tochtergesellschaften
2.1.3 Timing des Markteintritts
2.1.4 Konfiguration der Wertschöpfung
2.1.5 Produktpolitik
2.2 Die Lerntheorie von Johanson & Vahlne
2.2.1 Internationalisierungsmuster
2.2.1.1 Establishment chain
2.2.1.2 Psychic distance chain
2.2.2 Internationalisierungsmodell
2.2.2.1 Statische Einflussfaktoren
2.2.2.2 Dynamische Einflussfaktoren
2.2.3 Kritische Betrachtung der Theorie
2.2.4 Erweiterung des ursprünglichen Ansatzes
2.2.5 Würdigung der Theorie
3. Untersuchungsobjekte
3.1 Die betrachteten Automobilhersteller
3.1.1 Daimler - Marktpräsenz seit der Erfindung des Automobils
3.1.2 BMW - Vom Triebwerkshersteller zum full-sortiment Automobilbauer
3.1.3 VW - Mit dem Volksautomobil zum global aufgestellten Konzern
3.2 Der Automobilmarkt in den USA
3.2.1 Entstehung und Entwicklung
3.2.2 Status Quo
3.2.3 Erfolgsfaktoren
3.2.4 Perspektiven
4. Erschließung und Bearbeitung des US-Amerikanischen Marktes
4.1 Daimler in den USA
4.1.1 Exportorientierung bis in die neunziger Jahre
4.1.2 Produktion in den USA - Das Werk Tuscaloosa
4.1.2.1 Standortwahl
4.1.2.2 Ziele und Konzepte
4.1.2.3 Organisations- und Führungsstruktur
4.1.2.4 Beschaffungsstrategie
4.1.3 Status Quo
4.1.4 Absatz- und Produktstrategie
4.2 BMW in den USA
4.2.1 Exportorientierung bis in die neunziger Jahre
4.2.2 Produktion in den USA - Das Werk Spartanburg
4.2.2.1 Standortwahl
4.2.2.2 Ziele und Konzepte
4.2.2.3 Organisations- und Führungsstruktur
4.2.2.4 Beschaffungsstrategie
4.2.3 Status Quo
4.2.4 Absatz- und Produktstrategie
4.3 Volkswagen in den USA
4.3.1 Ursprüngliche Aktivitäten
4.3.2 Produktion in den USA - Aufnahme und Stilllegung
4.3.3 Der Standort Mexiko und seine Bedeutung für den US-Markt
4.3.4 Status Quo
4.3.5 Produktstrategie
5. Analyse der Marktbearbeitung Deutscher Automobilhersteller auf dem US-Amerikanischen Markt
5.1 Marktumfeld und Erfolgsfaktoren im US-Wettbewerb
5.2 Allgemeine und US-spezifische Profile von Daimler, BMW und VW
5.3 Strategische Marktbearbeitungselemente in der praktischen Umsetzung
5.3.1 Standortwahl
5.3.2 Marktbearbeitungsformen
5.3.3 Timing des Markteintritts
5.3.4 Konfiguration der Wertschöpfung
5.3.5 Produktpolitik
5.4 Relevanz und Validität der Lerntheorie von Johanson & Vahlne
6. Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, die historischen und aktuellen US-Aktivitäten der drei größten deutschen Automobilkonzerne Daimler, BMW und Volkswagen vergleichend zu analysieren. Auf Basis dieser Untersuchung soll geprüft werden, ob eine "best practice"-Strategie für den Markteintritt und die Marktbearbeitung auf dem US-Automobilmarkt abgeleitet werden kann.
2.1.1 Standortwahl
Ziel der Standortwahl ist auf Grundlage relevanter Kriterien, das Land bzw. den Ort auszuwählen, welcher für die Aktivitäten eines Unternehmens die höchste Erfolgswahrscheinlichkeit aufweist. Empirische Untersuchungen belegen, dass die Kriterien Absatz- und Kostenorientierung, die Konkurrenzsituation, staatliche Rahmenbedingungen sowie infrastrukturelle Faktoren die bedeutendsten Standortfaktoren sind, nach denen Unternehmen potentielle Standorte bewerten.
Diesbezüglich vermitteln verschiedenartige Analysen, Checklisten- und Bewertungsverfahren erste Indizien und weisen auf die Vorteilhaftigkeit unterschiedlicher Länder hin. Einen Überblick über geeignete Auswahlverfahren liefern unter anderem Backhaus et al. (2000) oder auch Welge und Holtbrügge (2003). Checklisten- und Bewertungsverfahren eignen sich jedoch hauptsächlich zur Differenzierung zwischen Ländern, mitunter auch Regionen. Für die exakte Bestimmung des optimalen Standortes dienen analytische Verfahren als maßgebliches Entscheidungskriterium. Eine besondere Rolle spielen dabei klassische Investitionsrechenverfahren.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit der Internationalisierung deutscher Automobilhersteller ein und definiert das Ziel der Arbeit, die US-Aktivitäten von Daimler, BMW und VW zu vergleichen.
2. Grundlagen internationaler Marktbearbeitung: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen der Marktbearbeitung erörtert, inklusive der Lerntheorie von Johanson & Vahlne als Erklärungsmodell für den Internationalisierungsprozess.
3. Untersuchungsobjekte: Hier werden die drei untersuchten Automobilhersteller vorgestellt und ein Überblick über den US-amerikanischen Automobilmarkt sowie dessen Entwicklung und Erfolgsfaktoren gegeben.
4. Erschließung und Bearbeitung des US-Amerikanischen Marktes: Dieses Hauptkapitel untersucht detailliert die Vorgehensweisen und Strategien von Daimler, BMW und VW bei ihrem Markteintritt und der Etablierung in den USA.
5. Analyse der Marktbearbeitung Deutscher Automobilhersteller auf dem US-Amerikanischen Markt: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der vorangegangenen Untersuchungen zusammen und analysiert die Umsetzung strategischer Elemente sowie die Validität der angewandten Theorie.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und leitet eine "best practice"-Strategie für ausländische Automobilhersteller auf dem US-Markt ab.
Automobilindustrie, Internationalisierung, Marktbearbeitung, USA, Daimler, BMW, Volkswagen, Lean Production, Standortwahl, Produktpolitik, Wertschöpfung, Johanson & Vahlne, Export, Tochtergesellschaft, US-Automobilmarkt.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Internationalisierung deutscher Automobilhersteller und deren Marktbearbeitungsstrategien auf dem US-amerikanischen Markt.
Die Arbeit fokussiert auf die strategischen Elemente des Markteintritts, die Anwendung der Lerntheorie von Johanson & Vahlne sowie die spezifischen US-Aktivitäten von Daimler, BMW und Volkswagen.
Das Ziel ist es, die vergangenen und gegenwärtigen US-Aktivitäten der Hersteller zu vergleichen und zu prüfen, ob eine "best practice"-Strategie für die Bearbeitung des US-Marktes abgeleitet werden kann.
Es werden eine fundierte Literaturanalyse sowie eine vergleichende Untersuchung der US-Geschäftsaktivitäten der drei Automobilkonzerne vorgenommen.
Der Hauptteil analysiert die historischen und aktuellen Vorgehensweisen der Hersteller, ihre Produktionsstrategien, Beschaffungsansätze und die Anpassung an den US-Markt.
Wichtige Begriffe sind Marktbearbeitung, Internationalisierung, US-Automobilmarkt, Lean Production und der Vergleich zwischen Daimler, BMW und VW.
Die Standortwahl war maßgeblich für den Erfolg, da Faktoren wie staatliche Anreize, Infrastruktur und die Vermeidung des stark umkämpften "Detroit-Clusters" den wirtschaftlichen Erfolg der Werke in Alabama, South Carolina und Pennsylvania beeinflussten.
Die Produktpolitik entscheidet maßgeblich über den Erfolg, da der US-Markt spezifische Kundenpräferenzen aufweist, die eine Anpassung des Portfolios (z.B. den Fokus auf SUVs) erfordern, statt nur standardisierte europäische Modelle zu vertreiben.
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