Masterarbeit, 2019
101 Seiten, Note: 1,5
1 Hinführung zum Thema und Zielsetzung der Arbeit
2 Digitale Transformation
2.1 Digitale Technologien als Basis der Digitalen Transformation
2.2 Digitale Transformation von Unternehmen (Industrie 4.0)
2.3 Umsetzungsmöglichkeiten der Digitalen Transformation
2.3.1 Produkte und Dienstleistungen in der Digitalen Transformation
2.3.2 Produktion und Prozesse in der Digitalen Transformation
2.3.3 Geschäftsmodell und Organisation in der Digitalen Transformation
2.4 Forschungsstand Chancen & Risiken Digitaler Transformation
2.4.1 Investitionsauswirkungen der Digitalen Transformation
2.4.2 Umsatzauswirkungen der Digitalen Transformation
2.4.3 Margenauswirkungen der Digitalen Transformation
2.4.4 Risikoauswirkungen der Digitalen Transformation
2.5 Zusammenfassung und Zwischenfazit
3 Investitionsrechnung
3.1 Investitionsbegriff und -arten
3.2 Investitionsrechenverfahren
3.2.1 Statische Investitionsrechnung
3.2.2 Dynamische Investitionsrechnung
3.3 Berücksichtigung der Unsicherheit bei Investitionen
3.3.1 Traditionelle Methoden
3.3.2 Wahrscheinlichkeiten
3.3.3 Risiko-adjustiere Kapitalkosten
3.3.4 Andere Methoden
3.4 Zusammenfassung und Zwischenfazit
4 Anforderungen an das Praxismodell
4.1 Besonderheiten von Investition in Digitale Transformation
4.1.1 Allgegenwärtigkeit in Branchen & der Wertschöpfungsketten
4.1.2 Wechselwirkung VUCA-Welt und Digitale Transformation
4.2 Auswirkungen auf das Objekt der Investitionsrechnung
4.2.1 Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände
4.2.2 Digitale Geschäftsmodelle und deren Erlösmodelle
4.2.3 Kostenstrukturen Digitaler Geschäftsmodelle
4.3 Auswirkungen auf den Prozess der Investitionsrechnung
4.3.1 Vergangenheitsanalyse
4.3.2 Planungsrechnung
4.3.3 Kapitalisierungszinsätze
4.3.4 Plausibilisierung
4.4 Zusammenfassung und Zwischenfazit
5 Praxismodell und Anwendung
5.1 Lösungsansätze für Anforderungen an das Praxismodell
5.1.1 Lösungsansatz für die Umweltspezifika
5.1.2 Lösungsansatz für die Objekt-spezifika
5.1.3 Lösungsansatz für die Prozess-spezifika
5.2 Beschreibung und Anwendung des Praxismodells
5.2.1 Ausgangslage – Investitionsprojekt ValueDigital GmbH
5.2.2 Erstellung Investitionsrechnung (Basis-Szenario)
5.2.3 Plausibilisierung und Risikosimulation
5.2.4 Bewertung der Realoptionen
5.3 Zusammenfassung und Zwischenfazit
6 Zusammenfassung und Erkenntnisse
Die Arbeit befasst sich mit der interdisziplinären Fragestellung, wie die Chancen und Risiken der Digitalen Transformation und digitaler Technologien adäquat in die Investitionsrechnung integriert werden können, wobei ein Praxismodell zur Veranschaulichung entwickelt wird.
3.3 Berücksichtigung der Unsicherheit bei Investitionen
Die in den Kapiteln 3.2.1 und 3.2.2 dargestellten Investitionsrechenverfahren dienen prinzipiell der Entscheidungsfindung für eine Investitionsalternative oder Auswahl von einer oder mehrere Investitionsalternativen unter Sicherheit, d.h. es wurde unterstellt, dass die Erwartungswerte auch so eintreten wie geplant. Investitionsentscheidungen sind nun aber immer prospektiv ausgerichtet. Diese in die Zukunft gerichteten Entscheidungen können annähernd nie mit Sicherheit, d.h. ohne Zweifel am Eintritt der Planungsprämissen getroffen werden und sind deshalb mit Unsicherheit behaftet.
Der Begriff Unsicherheit lässt sich in die zwei Unterkategorien Ungewissheit und Risiko unterscheiden. Sollte der Entscheider zwar den möglichen Zukunftszustand definieren aber nicht die Wahrscheinlichkeit für deren Eintritt prognostizieren können, spricht man von Ungewißheit. Bei Ungewißheit können zwar ineffiziente Alternativen aus der Betrachtung ausgeschlossen werden aber eine rationale Entscheidung (bspw. auf Basis von Erwartungswerten für einen NPV) ist unmöglich. Im Gegensatz dazu ist es beim Risiko möglich auf Basis von objektiven (auf Basis von empirischen oder von gleichen Entscheidungssituationen abgeleitete Häufigkeitsverteilungen) oder von subjektiven (auf Basis von Erfahrungen oder Überlegungen) Wahrscheinlichkeiten, die in Bezug zu den Erwartungswerten gebracht werden, eine rationale Entscheidung zu treffen. D.h. „[…] die Aufgabe besteht nun darin, eine Investitionsrechnung so zu gestalten, dass auch bei Berücksichtigung von unsicheren zukünftigen Größen ein Ergebnis geliefert werden kann, das eine tragfähige Grundlage bildet, von der ausgehend die anstehenden Investitionsentscheidungen rational getroffen werden können.“
1 Hinführung zum Thema und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die Thematik der Digitalen Transformation und deren Implikationen für die Investitionsrechnung.
2 Digitale Transformation: Erläuterung der Grundlagen digitaler Technologien und deren Einfluss auf Unternehmen, Geschäftsmodelle und Organisationen.
3 Investitionsrechnung: Überblick über statische und dynamische Verfahren der Investitionsrechnung sowie Ansätze zum Umgang mit Unsicherheit.
4 Anforderungen an das Praxismodell: Ableitung spezifischer Anforderungen für die Modellierung von Investitionen in die Digitale Transformation basierend auf Umwelt-, Objekt- und Prozessbesonderheiten.
5 Praxismodell und Anwendung: Darstellung von Lösungsansätzen und Anwendung eines Praxismodells anhand eines fiktiven Beispiels zur Investitionsbewertung.
6 Zusammenfassung und Erkenntnisse: Synthese der Forschungsergebnisse und Ausblick auf die Anwendbarkeit der entwickelten Methoden.
Digitale Transformation, Investitionsrechnung, Industrie 4.0, Risikoanalyse, NPV, Kapitalwertmethode, Geschäftsmodell, Unsicherheit, Realoptionen, Monte-Carlo-Simulation, IT-Kosten, Unternehmensbewertung, Werttreiber, Praxismodell, Nutzwertanalyse.
Die Arbeit untersucht, wie die spezifischen Chancen und Risiken, die mit der Digitalen Transformation einhergehen, methodisch korrekt in die Investitionsrechnung für Unternehmen integriert werden können.
Die Arbeit behandelt die Digitalisierung, die Methoden der Investitionsrechnung unter Unsicherheit sowie die daraus resultierenden Anforderungen an ein praxisnahes Bewertungsmodell.
Das Hauptziel ist die Beantwortung der Frage, wie Investitionsprojekte in die Digitale Transformation unter Berücksichtigung von Volatilität und Unsicherheit quantitativ und qualitativ bewertet werden können.
Es werden klassische Verfahren wie die Kapitalwertmethode (NPV) mit modernen Ansätzen wie Realoptionen, Monte-Carlo-Simulationen und Szenario-Analysen kombiniert.
Der Hauptteil analysiert die Besonderheiten der Digitalen Transformation – etwa neue Kostenstrukturen und immaterielle Vermögenswerte – und leitet daraus konkrete Anforderungen für die Investitionsplanung ab.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Digitale Transformation, Investitionsrechnung, Risiko, Realoptionen, Geschäftsmodell und Industrie 4.0.
Digitale Modelle erfordern eine stärkere Berücksichtigung von Nutzer-Ökonomien (Subscriber Economics), hohen Fixkosten sowie immateriellen Vermögenswerten statt nur physischer Anlagegüter.
Sie dient dazu, die Handlungsflexibilität bei Investitionen in unsicheren Märkten zu bewerten, da der klassische NPV-Ansatz die Vorteile zukünftiger Entscheidungsmöglichkeiten oft nicht ausreichend abbildet.
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