Bachelorarbeit, 2021
206 Seiten, Note: 2,3
1 Digitale Transformation durch E-Learning im Bereich der Kindertagespflege
2 Virtualitäten, didaktische Konstrukte und theoretische Lernparadigmen
2.1 Formales, informelles und non-formales Lernen
2.2 Virtualität
2.3 Didaktische Konstrukte des E-Learnings
2.4 Theoretische Bezüge des kompetenzorientierten Handelns
3 Forschungsstand und Fragenableitung
3.1 Nutzung von digitalen Medien und E-Learning durch pädagogische Fachkräfte in Kitas
3.2 E-Learning und Blended-Learning-Angebote: Möglichkeiten beruflicher Weiterbildung für Kita-Fachkräfte
3.3 E-Learning – eine Alternative zum Seminar? Die klassische Fortbildung und digitale Medien
4 Methodisches Vorgehen - Qualitative Sozialforschung
4.1 Das Expertinnen- und Experteninterview nach Gläser und Laudel
4.2 Der Feldzugang – Auswahl der zu Interviewenden
4.3 Die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
5 Auswertung der Interviews
5.1 Interview 1
5.2 Interview 2
5.3 Interview 3
5.4 Interview 4
6 Untersuchungsergebnisse
6.1 Herausforderungen für Kindertagespflegepersonen durch webbasierte Seminare
6.2 Stärken von E-Learning im Bereich der Kindertagespflege
6.3 Schwächen von E-Learning im Bereich der Kindertagespflege
6.4 Individuelle Kompetenzsteigerung
7 Fazit und Ausblick
Die Bachelorarbeit untersucht die digitale Transformation in der Kindertagespflege mit dem Ziel, die Herausforderungen webbasierter Fortbildungsseminare für Kindertagespflegepersonen zu analysieren und aufzuzeigen, wie diese Form des E-Learnings eine individuelle Kompetenzsteigerung im Rahmen der digitalen Transformation sowie eine Erweiterung der pädagogischen Handlungskompetenz ermöglichen kann.
2.3 Didaktische Konstrukte des E-Learnings
Ein Großteil des allgemeinen und spezifischen Wissens wird nach Kerres (vgl. 2018, S. 5) über digitale Medien vermittelt. E-Learning steht dabei für alle Variationen der Verwendung digitaler Medien zur Wissensvermittlung und -aneignung über das Internet in kollaborativen und selbstregulierten Lernprozessen (vgl. ebd., S. 6). Unter zusätzlicher Verwendung internetgestützter mobiler Endgeräte sollte sich nach Mayrberger (vgl. 2018, S. 63 ff.) verschiedener Rahmenbedingungen und didaktischer Methoden für Mobile Learning bedient werden. Dies kann durch ubiquitäre Zugänge geschehen, indem Kindertagespflegepersonen ganz im Sinne des MSL z. B. nach Wong (vgl. 2015, S. 17) sowohl PC, Laptop, Tablet, Handy etc. zeitgleich und zeitversetzt und an verschiedenen Orten nutzen, um virtuelle Veranstaltungen zu verfolgen und darin enthaltene gestellte Aufgaben mit Unterstützung Lehrender zu lösen.
Bei der Erstellung virtueller Veranstaltungen als E-Learning- bzw. Mobile Learning-Angebot sollte sich verschiedener didaktischer Modelle für die Kindertagespflege bedient werden, um auf die heterogene Vielfalt der Teilnehmenden eingehen zu können und den Web-Seminaren eine didaktisch sinnvolle Rahmung zu verleihen. Exemplarisch können hier didaktische Modelle nach Flechsig (vgl. 1996, S. 86 ff.), genannt werden, da diese sich mit der Lehre und dem Unterricht beschäftigen und sich somit auf die Fortbildungsveranstaltungen der Kindertagespflege adaptieren lassen.
1 Digitale Transformation durch E-Learning im Bereich der Kindertagespflege: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Professionalisierung der Kindertagespflege und die steigende Bedeutung von E-Learning als notwendiges Instrument zur Qualifizierung, das den aktuellen Anforderungsumfang der Branche widerspiegelt.
2 Virtualitäten, didaktische Konstrukte und theoretische Lernparadigmen: Es findet eine begriffliche Abgrenzung von Lernformen (formal, non-formal, informell) sowie Virtualitätsgraden statt, wobei didaktische Modelle wie die Fernlehre und Motivationsmodelle zur didaktischen Fundierung von Web-Seminaren herangezogen werden.
3 Forschungsstand und Fragenableitung: Auf Basis bestehender Studien zur Digitalisierung bei pädagogischen Fachkräften wird die Relevanz der Untersuchung für die Kindertagespflege dargelegt und die Forschungsfrage der Arbeit abgeleitet.
4 Methodisches Vorgehen - Qualitative Sozialforschung: Das Kapitel begründet die Wahl der qualitativen Forschungsmethode, bestehend aus leitfadengestützten Expertinneninterviews nach Gläser und Laudel sowie der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
5 Auswertung der Interviews: Hier werden die demografischen Hintergründe und individuellen Erfahrungen der vier interviewten Kindertagespflegepersonen im Umgang mit digitalen Fortbildungsangeboten detailliert dargestellt.
6 Untersuchungsergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden interpretiert, wobei die Herausforderungen, Stärken und Schwächen von E-Learning sowie die individuelle Kompetenzsteigerung der Akteurinnen in einen theoretischen Kontext gestellt werden.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassend wird beantwortet, wie E-Learning zur Kompetenzsteigerung beiträgt, wobei betont wird, dass die Bereitschaft zur Nutzung digitaler Medien eine essenzielle Voraussetzung für den Transfererfolg darstellt.
Kindertagespflege, E-Learning, Digitale Transformation, Web-Seminare, Medienkompetenz, Mobile Assisted Seamless Learning, Fortbildung, Kompetenzentwicklung, Pädagogische Handlungskompetenz, Qualifizierung, Qualitative Forschung, Blended Learning, Professionalisierung, Selbststeuerung, Didaktik.
Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von E-Learning-Angeboten im Bereich der Kindertagespflege und untersucht, wie digitale Formate zur Professionalisierung und Kompetenzentwicklung der dort tätigen Fachpersonen beitragen können.
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Lernformen, der Einsatz didaktischer Konstrukte im digitalen Kontext, Medienkompetenz als Voraussetzung sowie die Möglichkeiten des Mobile Assisted Seamless Learning.
Die Forschungsfrage lautet: Welche Herausforderungen stellen webbasierte Seminare an Kindertagespflegepersonen und wie kann durch diese virtuelle Seminarform eine individuelle Kompetenzsteigerung im Rahmen der digitalen Transformation stattfinden?
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf leitfadengestützten Expertinneninterviews mit vier Kindertagespflegepersonen aus unterschiedlichen Bundesländern basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Lernformen, Virtualität, Didaktik), eine Analyse des Forschungsstandes, die methodische Vorgehensweise sowie die Auswertung und Diskussion der empirisch gewonnenen Interviews.
Wichtige Keywords sind Kindertagespflege, E-Learning, Digitale Transformation, Medienkompetenz, Fortbildung, Kompetenzentwicklung, didaktische Modelle und professionelle pädagogische Handlungskompetenz.
Die Befragten heben die Zeit- und Ortsunabhängigkeit als großen Vorteil hervor, bemängeln jedoch teilweise den fehlenden persönlichen Kontakt und Austausch unter den Teilnehmenden, was bei Präsenzveranstaltungen stärker gegeben ist.
Die Verfügbarkeit von Endgeräten und Internetzugängen ist eine grundlegende Voraussetzung. Die Befragten betonen, dass eine einfache Handhabung und technischer Support entscheidend sind, um Barrieren abzubauen und Sicherheit im Umgang mit den digitalen Formaten zu gewinnen.
Die Pandemie hat den Digitalisierungsschub beschleunigt; die Befragten berichten, dass dadurch die Akzeptanz und das Angebot an Online-Fortbildungen seitens der Jugendämter und Kommunen deutlich gestiegen sind.
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