Bachelorarbeit, 2021
86 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Vorgehensweise
1.2 Ausgangslage
1.3 Problemstellung
1.4 Zielsetzung und Hypothesen
1.5 Methodik
2 Die soziale Isolation – die Qual der Einsamkeit
2.1 Soziale Isolation als negatives Extrem der sozialen Integration
2.2 Ursachen der sozialen Isolation
2.3 Negative Folgen für die menschliche Psyche
2.3.1 Angst, Aggression und Unsicherheit
2.3.2 Stress und Depression
3 Auswirkung sozialer Isolation auf verschiedene Generationen
3.1 Generationenklassifikation
3.1.1 Generation X (Twentysomethings)
3.1.2 Generation Y (Millennials)
3.1.3 Generation Z
3.2 soziale Isolation und deren psychische Auswirkungen bei der Generation X
3.3 Die soziale Isolation und deren Auswirkungen bei der Generation Y
3.4 Die soziale Isolation und deren Auswirkungen auf die Generation Z
4 Corona-Pandemie und die davon verursachte soziale Isolation
4.1 Körperliche Distanz und soziale Isolation: Begriffspräzisierung
4.2 Die Ausgangssperre als „Weg“ zur sozialen Isolation
4.2.1 Das Abbrechen des Kontaktes zur Außenwelt
4.2.2 Die Veränderung des Tagesrhythmus
4.2.3 Die Veränderung der Wahrnehmung
4.3 Auswirkungen der Ausgangssperre auf den menschlichen Körper und die menschliche Psyche
4.3.1 Körperliche Ebene
4.3.2 Soziale Ebene
4.3.3 Psychische Ebene
4.4 Neue Kommunikationskanäle als Mittel der Isolationsbewältigung
5 Empirischer Teil
5.1 Fragestellung und Hypothesen
5.2 Methodik
5.2.1 Wahl des Untersuchungsinstruments
5.2.2 Konstruktion des Fragebogens
5.2.3 Zielgruppe/ Stichprobe und Rekrutierung
5.2.4 Datenaufbereitung und Analysemethoden
5.3 Auswertung und Interpretation der Daten
6 Zusammenfassung
6.1 Fazit
6.2 Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht, welche Auswirkungen die durch die Corona-Pandemie erzwungene soziale Isolation auf die psychische Verfassung und das tägliche Leben von Vertretern der Generationen X, Y und Z hat, wobei sowohl theoretische Grundlagen als auch empirische Daten analysiert werden.
4.2 Die Ausgangssperre als „Weg“ zur sozialen Isolation
Die körperliche und soziale Distanzierung, das heißt das Abbrechen des Kontaktes zur Außenwelt, bedeutet geschlossene Schulen und Universitäten, keine Sporttrainings, keine Treffen mit Freunden, keine Besuche der Großeltern und viele andere Restriktionen. Sie bedeutet den Mangel an Kontakten mit Arbeitskollegen, Nachbarn, Freunden und Freizeitpartnern. Der eins-zu-eins-Kontakt, den man in Familien oder Partnerschaften hat, zählt dazu nicht, da dieser unter den Lockdown-Bedingungen weitestgehend erhalten bleibt.
Der von der Corona-Pandemie verursachte Lockdown und die damit verbundene körperliche Distanz, Kontaktbeschränkungen, strenge Besuchsregeln und die Angst vor Ansteckung haben viele Menschen im Frühjahr 2020 einsam gemacht. Die vom Statista Research Department veröffentlichen Daten (Stand November 2020) zeugen davon, dass circa 30 % der Befragten sich seit der Corona-Pandemie häufiger einsam und isoliert fühlten (vgl. Statista Research Department 2020).
Die Corona-Pandemie hat die Menschheit mit einem Schlag eine neue kommunikative Situation versetzt. Wegen der sozialen Distanzierung wird eine direkte, interpersonelle Kommunikation untereinander erheblich erschwert und zunehmend durch medial übertragene Kommunikation ersetzt. In dieser Situation scheinen soziale Medien „das probate Mittel der digitalen Kommunikation“ zu sein (Fathi et al. 2020: S. 16). Die Verwendung von digitalen Informations- und Kommunikationsinstrumenten wie Push-Nachrichten, Online-Newslettern, Sozial-Media-Kanälen hat klare Vorteile bei der kommunikativen Bewältigung der Corona-Krise (vgl. Hagenbucher 2020). Die digital vermittelte Kommunikation kann aber die direkte Kommunikation nie hundertprozentig ersetzen, weil nur die direkte interpersonelle Kommunikation (auch Face-to-Face-Kommunikation genannt) die größte Reichhaltigkeit aufweist. Da bei der Face-to-Face-Kommunikation viele verschiedene Kommunikationstypen (visuelle, auditive, verbale, non-verbale usw.) verwendet werden, ist der Grad der Interaktion hoch. Je höher der Interaktionsgrad ist, desto größer ist die Reichhaltigkeit der Kommunikation (vgl. Stähler 2002: S. 137).
1 Einleitung: Die Einleitung umreißt die Ausgangslage der Corona-Pandemie, die Zielsetzung der Studie sowie die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der sozialen Isolation.
2 Die soziale Isolation – die Qual der Einsamkeit: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der sozialen Isolation, ihre Ursachen und die damit verbundenen negativen psychischen Folgen wie Angst, Aggression und Depression.
3 Auswirkung sozialer Isolation auf verschiedene Generationen: Hier werden die unterschiedlichen Generationen X, Y und Z klassifiziert und die spezifischen Auswirkungen der Isolation auf ihre jeweiligen Lebenswelten und Wertesysteme detailliert analysiert.
4 Corona-Pandemie und die davon verursachte soziale Isolation: Der Hauptteil untersucht die durch Ausgangssperren verursachte Isolation und deren Auswirkungen auf die körperliche, soziale und psychische Ebene sowie die Rolle neuer Kommunikationsmittel.
5 Empirischer Teil: In diesem Teil werden das Studiendesign, die Hypothesenbildung, die methodische Durchführung der Online-Befragung sowie die Auswertung und Interpretation der erhobenen Daten beschrieben.
6 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, zieht ein Fazit über die Belastungen der verschiedenen Generationen und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
Corona-Pandemie, soziale Isolation, Einsamkeit, Generation X, Generation Y, Generation Z, psychische Auswirkungen, Ausgangssperre, Lockdown, Angst, Depression, Stress, digitale Kommunikation, soziale Netzwerke, empirische Analyse.
Die Arbeit analysiert die psychologischen Auswirkungen, die durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen (soziale Isolation) auf Menschen verschiedener Generationen verursacht wurden.
Die Studie konzentriert sich auf die Generation X (1965–1980), die Generation Y (1981–1996) und die Generation Z (ab 1997).
Das Hauptziel besteht darin, empirisch zu untersuchen, wie die durch den Lockdown erzwungene Isolation von den unterschiedlichen Altersgruppen wahrgenommen und verarbeitet wurde.
Die Arbeit basiert auf einem theoretischen Teil (Literaturrecherche) und einem empirischen Teil, der eine quantitative Online-Befragung mit 20 Items und einer Likert-Skala nutzt.
Der Fokus liegt auf den Auswirkungen der Ausgangssperre auf den Tagesrhythmus, das psychische Wohlbefinden, das Angstempfinden sowie die Bedeutung von sozialen Netzwerken als Bewältigungsstrategie.
Soziale Isolation, psychische Gesundheit, Generationenvergleich, Stressbewältigung, digitale Transformation und Auswirkungen der Corona-Krise.
Die Arbeit untersucht besonders, inwieweit die als "Digital Natives" bezeichnete Generation Z durch Internet und Smartphones ihre soziale Isolation kompensieren konnte und welche spezifischen Stresssymptome bei ihnen auftraten.
Die empirische Analyse widerlegt die Hypothese, dass die Generation X am stärksten unter der sozialen Isolation litt; stattdessen zeigen sich bei der Generation Y und Z intensivere Belastungsanzeichen.
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