Masterarbeit, 2020
167 Seiten, Note: 2,9
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Zielsetzung und Forschungsfragen
1.3. Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Bezug
2.1. Kleine und mittlere Unternehmen
2.1.1.Definition von Unternehmen
2.1.2.Klassifizierung klein- und mittelständiger Unternehmen
2.1.3.Wirtschaftliche Bedeutung
2.2. Wearable Computing
2.2.1.Arten des In- und Outputs
2.2.2.Charakteristiken von Wearable Computers
2.2.3.Historie und Entwicklung des Wearable Computings
2.2.4.Kategorisierung von Wearables
2.2.5.Usability von Wearables
2.3. Internet of Things
2.3.1.Grundcharakteristika und Architektur des Internet of Things
2.3.2.Zukünftige Herausforderungen für das Internet of Things
3. Methodik und Vorgehen
3.1. Semistrukturierte Interviews
3.2. Reifegradmodell
3.3. Vorgehen beim semistrukturierten Interview
3.3.1.Auswahl der Zielgruppe
3.3.2.Anonymisierung der befragten Personen und Schutz der Daten
3.3.3.Fragenpool für das semistrukturierte Interview und genutzte Hilfsmittel
4. Konstruktion des Reifegradmodells
4.1. Durchführung der semistrukturierten Interviews
4.2. Ergebnisse und Evaluation
4.3. Konzeption und Übertragung der Daten
5. Schlussbetrachtung
5.1. Zusammenfassung
5.2. Kritische Würdigung
5.3. Ausblick
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das Ziel, die historische Entwicklung von Wearables zu untersuchen und mittels Experteninterviews den aktuellen Ist-Stand der Integration dieser Technologien in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland zu analysieren, um daraus Handlungsempfehlungen für die Wettbewerbsfähigkeit abzuleiten.
2.2. Wearable Computing
„A wearable computer is a computer that is subsumed into the personal space of the user, controlled by the user, and has both operational and interactional constancy, i.e. is always on and always accessible. Most notably, it is a device that is always with the user, and into which the user can always enter commands and execute a set of such entered commands, and in which the user can do so while walking around or doing other activities.” (Mann (1999))
Die technische Entwicklung schreitet unermüdlich in sämtlichen Bereichen voran, vor allem im Bereich der Computer. Somit ist es nicht verwunderlich, dass beinahe einmal pro Halbjahr neue kleinere, leistungsfähigere und potentere Devices vorgestellt werden. Die Begriffe ‚Wearable Technology‘, ‚Wearable Devices‘, ‚Wearable Computers‘ und ‚Wearables‘ beziehen sich alle auf elektronische Technologien oder Computer, die in Kleidungsstücke integriert sind oder als Accessoire bequem am Körper getragen werden können (Jhajharia et al., 2014, S. 5700).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der Innovationskraft von KMU im Kontext der Digitalisierung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Theoretischer Bezug: Hier werden die Grundlagen zu KMU, die Definition und Historie von Wearables sowie die technischen Architekturkonzepte des Internet of Things erarbeitet.
3. Methodik und Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt den Einsatz von semistrukturierten Interviews als primäre Forschungsmethode und begründet die Wahl des IoT-Reifegradmodells als Analysetool.
4. Konstruktion des Reifegradmodells: Der Hauptteil fokussiert auf die Durchführung der Interviews, die Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich Nutzungsszenarien und die Übertragung der Daten in ein achtstufiges Reifegradmodell.
5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Studie zusammen, würdigt die methodische Vorgehensweise kritisch und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsmöglichkeiten im Bereich KMU und Wearables.
Wearables, Internet of Things, KMU, Digitalisierung, Wearable Computing, Reifegradmodell, semistrukturierte Interviews, Innovation, Datensicherheit, Usability, Industrie 4.0, Arbeitsschutz, Technologieakzeptanz, IoT-Architektur, Unternehmensführung
Die Arbeit untersucht die Entwicklung und den Einsatz von Wearables innerhalb von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unter Einbeziehung des Internet of Things.
Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Historie von Wearables, dem Internet of Things (IoT), der Reifegradanalyse für KMU und der praktischen Erhebung durch Experteninterviews.
Die Arbeit fragt nach den Veränderungen in der Entwicklung von Wearables sowie nach dem aktuellen Stand ihrer praktischen Anwendung in deutschen KMU.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf semistrukturierten Interviews mit Unternehmensvertretern basiert und diese Daten mithilfe eines adaptierten IoT-Reifegradmodells auswertet.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Durchführung und Auswertung der Interviews sowie der Konstruktion und Anwendung eines Reifegradmodells, das den Stand der Digitalisierung in den befragten Betrieben einordnet.
Zentrale Begriffe sind Wearables, KMU, Digitalisierung, IoT-Reifegradmodell und Technologieakzeptanz.
Für die Analyse wurden exemplarisch das Handwerk, Marketing und Design, Technologieunternehmen sowie der Handel, die Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen herangezogen.
Das Modell dient dazu, den Fortschritt der Unternehmen bezüglich der Integration von IoT-fähigen Objekten entlang einer achtstufigen Skala von „Industrie 3.0-Reife“ bis hin zur „Industrie 4.0“ messbar zu machen.
Die Mehrheit sieht zwar ein Potenzial zur Effizienzsteigerung und Arbeitserleichterung, jedoch steht die breite praktische Umsetzung in KMU aufgrund von Kostenbedenken und fehlendem Know-how noch am Anfang.
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