Masterarbeit, 2021
83 Seiten, Note: A+
Die vorliegende Arbeit analysiert Hans-Georg Gadamers Hermeneutik und ihre praktischen Implikationen für kulturelle Interaktionen. Sie befasst sich insbesondere mit dem Konzept der „Horizontverschmelzung“ und wie dieses die Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen ermöglicht. Die Arbeit beleuchtet, wie Gadamers Hermeneutik eine Brücke zwischen Selbst und Anderem, Eigenem und Fremdem schlagen kann.
Das erste Kapitel führt in die Arbeit ein, indem es den Untersuchungsgegenstand, die Zielsetzung und die Methodik der Arbeit erläutert. Das zweite Kapitel befasst sich mit der Geschichte der romantischen Hermeneutik und analysiert die Ansätze von Schleiermacher, Droysen und Dilthey. Das dritte Kapitel widmet sich Gadamers Theorie der Hermeneutik, wobei Themen wie der Verstehensprozess, Vorurteile und Traditionen, der hermeneutische Zirkel sowie die Bedeutung von Erfahrung und Sprache behandelt werden. Das vierte Kapitel beleuchtet die Interaktion verschiedener Kulturen und stellt die Konzepte der Interkulturalität und Transkulturalität vor. Schließlich erörtert das fünfte Kapitel Gadamers Hermeneutik im Kontext von interkulturellen Interaktionen und analysiert ihre Implikationen sowie ihre Grenzen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Begriffen der Hermeneutik, insbesondere der „Horizontverschmelzung“ und dem Verstehensprozess. Weiterhin werden Konzepte wie Transkulturalität, kulturelle Interaktionen und die Beziehung zwischen Selbst und Anderem/Eigenem und Fremdem untersucht. Die Arbeit beleuchtet auch die Rolle von Vorurteilen, Traditionen und Erfahrung im Rahmen der Hermeneutik. Die Kritik an Gadamer sowie die Ambiguitäten der Hermeneutik werden ebenfalls behandelt.
Es beschreibt den Prozess des Verstehens, bei dem der eigene Horizont (Vorurteile, Traditionen) mit dem Horizont des Anderen oder eines Textes zu einer neuen, gemeinsamen Perspektive verschmilzt.
Die Hermeneutik dient als Brücke, um Fremdheit zu überwinden und eine Verständigung zwischen Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zu ermöglichen.
In Gadamers Theorie sind Vorurteile keine Hindernisse, sondern notwendige Bedingungen des Verstehens, da sie den Ausgangspunkt für jede Interpretation bilden.
Die Arbeit beleuchtet diese Konzepte im Kontext der modernen Gesellschaft, wobei Transkulturalität über die Grenzen einzelner Kulturen hinausgeht und Vermischungen betont.
Ja, das fünfte Kapitel der Arbeit setzt sich kritisch mit den Grenzen, Ambiguitäten und Herausforderungen der gadamerschen Hermeneutik auseinander.
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