Akademische Arbeit, 2020
19 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Definition Mentaltraining
1.2 Warum Mentaltraining?
2 Mentaltraining: Diagnostik, Planung und Durchführung
2.1 Das Erstgespräch
2.2 Die Anamnese
2.3 Die Exploration
2.4 Die Selbstbeobachtung
2.5 Zielsetzung
2.6 Trainingsplanung
2.7 Durchführung einer mentalen Trainingseinheit
3 Analyse
4 Fazit
5 Literaturverzeichnis
Diese Abschlussarbeit zielt darauf ab, den prozessualen Ablauf eines Mentaltrainings im Sport anhand eines fiktiven Fallbeispiels von der initialen Diagnostik über die zielgerichtete Planung bis hin zur praktischen Umsetzung zu veranschaulichen.
2.3 Die Exploration
Die Exploration ist ebenfalls Bestandteil der Diagnostik. Nach dem ersten Gespräch zwischen Coach und Klient und den Informationen aus der Anamnese geht es nun darum Grundeinstellungen, Denkweisen, Erwartungen und Ziele des Sportlers anzusprechen. Des Weiteren werden durch spezifische Fragestellungen leistungsmindernde Faktoren, Ängste oder Hemmungen und die individuelle Problematik thematisiert. Insbesondere in diesem Zusammenhang ist die Freiwilligkeit des Trainee zur Mitwirkung unabdingbar. Für den Mentaltrainer gilt es wiederum, eine entspannte und freundliche Atmosphäre herzustellen und einen angenehmen Gesprächseinstieg zu ermöglichen. Dies regt den Coachee einerseits dazu an, sich zu öffnen und beugt andererseits sperrenden Abwehrmechanismen vor (Sutoris, S. 21).
Die Exploration mit Tim könnte, nachdem wir uns begrüßt und wie beim letzten Mal in meinem Wohnzimmer Platz genommen haben, wie folgt ablaufen:
Ich: „Wie geht’s dir heute, Tim?“
Tim: „Ja, ganz gut soweit, danke. Ich war gerade noch eine Runde laufen.“ (lächelt)
Ich: „Super, das Wetter ist dafür ja heute auch perfekt (lächle ebenfalls). Bevor wir starten, möchte ich dir kurz den Ablauf unseres heutigen Trainings erläutern.“
Tim: „Ok, alles klar.“
1 Einleitung: Definiert den Begriff Mentaltraining als planmäßige geistige Vorstellung und erläutert dessen Bedeutung sowie wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit im Sport.
2 Mentaltraining: Diagnostik, Planung und Durchführung: Beschreibt detailliert den Coaching-Prozess an einem Fallbeispiel, von der ersten Kontaktaufnahme über diagnostische Instrumente bis hin zur Erstellung eines 12-wöchigen Trainingsplans.
3 Analyse: Reflektiert den Coaching-Verlauf und bestätigt die Effektivität des gewählten strukturierten Vorgehens bei der Problemlösung.
4 Fazit: Zieht ein persönliches Resümee über die Bearbeitung der fiktiven Aufgabenstellung und betont den Zuwachs an Sicherheit in der praktischen Anwendung von Mentaltechniken.
5 Literaturverzeichnis: Listet die verwendeten Quellen für die theoretischen Grundlagen und Methoden auf.
Mentaltraining, Sportpsychologie, Diagnostik, Anamnese, Exploration, Selbstbeobachtung, Zielsetzung, SMART-Methode, Trainingsplanung, Aktivationsregulation, Autogenes Training, Konzentration, Leistungsblockaden, Mentale Stärke, Coaching.
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Vorgehensweise eines Sportmentaltrainers bei der Betreuung eines Klienten, ausgehend von der Diagnostik bis hin zur praktischen Umsetzung.
Zu den Schwerpunkten zählen die psychologische Diagnostik, die zielorientierte Trainingsplanung sowie Techniken zur Entspannung und Konzentrationsförderung.
Das Ziel ist die beispielhafte Darstellung eines strukturierten Mentaltrainings-Prozesses, um die Anwendbarkeit theoretischer Methoden in der sportlichen Praxis zu belegen.
Der Autor nutzt sportpsychologische Diagnostikverfahren wie Erstgespräch, Exploration und systematische Selbstbeobachtung sowie die SMART-Methode für die Zielformulierung.
Im Hauptteil wird anhand des Klienten Tim der gesamte Prozess – vom Erstkontakt über die Anamnese und Zieldefinition bis zur konkreten Trainingsplanung und Durchführung – detailliert aufgezeigt.
Mentaltraining, Diagnostik, Coaching-Prozess, Aktivationsregulation, Zielsetzung und sportpsychologische Praxis.
Durch die systematische Selbstbeobachtung konnten unbewusste Verhaltensmuster und die Ursachen für Tims Leistungsblockaden (Angst vor Scheitern und Stress) identifiziert werden.
Da bei Tim ein zu hohes Erregungsniveau vorliegt, eignet sich autogenes Training hervorragend, um gezielt Erregungs- und Spannungszustände abzubauen.
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